Glücksspiel

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Gespeichert von Webworker.Hivric am 15. Oktober 2020
Ein Zeigfinger stößt den ersten Stein einer Reihe Dominosteine an.

Glücksspiel

Wenn aus dem Traum vom großen Geld ein Alptraum wird

Der Traum vom großen Geld ist für die allermeisten Menschen eine kleine Alltagsflucht. Rund 100.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen weisen jedoch ein problematisches oder pathologisches Glücksspielverhalten auf. Sie erleben das Glücksspielen als ständige Belastung. Roulettekugeln, einarmige Banditen und rotierende Automatenscheiben treten bei ihnen an die Stelle von Familie und Freunden.

Das Glücksspiel wird zum Lebensinhalt. Ein Teufelskreis beginnt, der nicht selten in Beschaffungskriminalität, Arbeitslosigkeit oder Selbstmordgedanken endet. Deshalb hat Nordrhein-Westfalen die Bekämpfung der Glücksspielsucht zu einem Schwerpunkt der Sucht- und Drogenpolitik gemacht.

„Ich mach das Spiel nicht mit!"

Im Mittelpunkt der Kampagne „Ich mach das Spiel nicht mit!” stehen Maßnahmen zur Prävention der Glücksspielsucht und Beratungs- und Hilfeangebote für Glücksspielsüchtige und deren Angehörige. Die Bandbreite reicht von niedrigschwelligen Angeboten wie der telefonischen „Hotline Glücksspielsucht" und der online-Beratung über spezielle Beratungsangebote von Suchtberatungsstellen bis hin zu Angeboten der ambulanten Rehabilitation von Glücksspielsüchtigen.

Die kostenfreie und anonyme „Expertenhotline Glücksspielsucht" erreichen Sie unter:

  • 0800 0 77 66 11 (deutschsprachig)
  • 0800 34 64 762 (türkischsprachig)

Auch die kostenfreie und auf Wunsch anonyme Online-Beratung steht Ihnen in deutscher und türkischer Sprache zur Verfügung:

Suchen Sie gezielt nach Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen oder Kliniken? Unter folgendem Link finden Sie Angebote in Wohnortnähe:

Weiterführende Informationen rund um das Thema Glücksspielen finden Sie auf der Website der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW:

 

Glücksspielsucht bei jungen Menschen

Eine Studie der Universitätsmedizin Mainz im Auftrag des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums hat gezeigt, dass mehr als fünf Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen bereits ein problematisches Glücksspielverhalten zeigen.

Der Abschlussbericht der Studie liegt zum Herunterladen vor:

Ein besonders hohes Risiko für die Entwicklung eines problematischen Glücksspielverhaltens weisen offenbar Berufsschülerinnen und -schüler auf. Die Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht hat daher auf der Website www.gluexxit.de ein umfangreiches Angebot für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und Schülerinnen und Schüler von Berufskollegs eingestellt. Ziel des Projektes Glüxxit ist es, für die Gefahren zu sensibilisieren, die von der Teilnahme an Glücksspielen für junge Menschen ausgehen.
 

Glücksspielrecht

Informationen zum Glücksspielrecht – einschließlich der in Nordrhein-Westfalen geltenden Mindestanforderungen an Sozialkonzepte sowie der Ausführungsbestimmungen für Schulungen des Personals von Spielhallen und die Liste der anerkannten Schulungsträger – finden Sie auf der Internetseite des nordrhein-westfälischen Ministeriums des Innern.

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