Einstieg in die Schulgeldfreiheit

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Gespeichert von Webworker.Hivric am 19. Oktober 2018
Zwei Frauen in medizinischer Arbeitskleidung sitzen an einem Schreibtisch und schauen sich ein Blatt Papier an.

Einstieg in die Schulgeldfreiheit

Förderrichtlinie in Kraft gesetzt, Anträge auf finanzielle Unterstützung möglich

Mehr Menschen für eine Ausbildung in den Gesundheitsberufen gewinnen - das ist Ziel des von der Landesregierung initiierten Einstiegs in die Schulgeldfreiheit. Mit Blick auf den Fachkräftemangel stellt das nordrhein-westfälische Gesundheits- und Sozialministerium erhebliche zusätzliche finanzielle Mittel bereit, um die Gesundheitsfachberufe attraktiver zu machen.

Die Förderung entlastet die Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende erheblich, abgewickelt wird das Verfahren über die Träger der staatlich anerkannten Ausbildungsstätten. 

Anträge können seit dem 19. Oktober 2018 bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung gestellt werden. Sie sind auch für die Bewilligung der Förderung zuständig.

Das Ministerium erstattet das von der jeweiligen Ausbildungsstätte erhobene Schulgeld je besetztem Ausbildungsplatz mit 70 Prozent - auf Grundlage der am 31. Dezember 2017 geltenden Konditionen. Für Ausbildungsstätten, die damals noch nicht bestanden, gibt es Sonderregelungen.

Die finanzielle Zuwendung ist möglich für eine Ausbildung in folgenden Berufen:  

  • Ergotherapie
  • Logopädie
  • Physiotherapie
  • Podologie

sowie für

  • Masseurinnen und medizinische Bademeisterinnen bzw. Masseure und medizinische Bademeister
  • Pharmazeutisch-technischen Assistentinnen und Assistenten.
     

Weitere Hinweise und Details ergeben sich aus den folgenden Dokumenten:

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