Praxiskurse

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Schülerin in Lehrküche

Berufspraktische Erfahrungen vertiefen - Praxiskurse verbessern Anschlussperspektiven

Kompetenzen vertiefen in Praxiskursen – Standardelement im Übergang Schule - Beruf

Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 9 und 10 gewinnen durch die Praxiskurse einen vertiefenden Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt. Im Übergang Schule-Beruf können sie sich so besser auf die Berufswahl vorbereiten.

Praxiskurse – Standardelement im Übergang Schule-Beruf

Durch die flächendeckende Einführung einer nachhaltigen geschlechtersensiblen und systematischen Berufs- und Studienorientierung sollen Schülerinnen und Schüler zu reflektierten Berufs- und Studienwahlentscheidungen kommen und realistische berufliche Perspektiven zum Anschluss an die allgemeinbildende Schule entwickeln. Dazu sind Standardelemente im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ entwickelt worden: Ab Jahrgangsstufe 8 begleiten sie den Übergangsprozess und zeigen Wege in Ausbildung, Studium oder alternative Anschlüsse auf.

Schülerinnen und Schüler, die im Prozess der Berufs- und Studienorientierung bei Interesse an einer dualen Ausbildung ihre Berufswahlkompetenz stärken oder sich in einem Berufsfeld praktisch ausprobieren möchten, können an Praxiskursen teilnehmen. Das Standardelement "Praxiskurse – Fach- und Sozialkompetenz berufsbezogen vertiefen" ist Bestandteil der so genannten "Praxisphasen" im Übergangsprozess, die verschiedene Formen praktischer Berufs- und Studienorientierungsangebote umfassen.

Was sind Praxiskurse?

Praxiskurse sind vertiefende Berufsorientierungsangebote, die in den Jahrgangsstufen 9 und 10 in Betrieben oder bei Bildungsträgern absolviert werden können. Sie vertiefen - aufbauend auf Potenzialanalyse, Berufsfelderkundung und Betriebspraktikum - die Praxiserfahrungen. Die Praxiskurse umfassen 21 Zeitstunden, die ergänzenden Kurse zur berufsbezogenen Fach- und Sozialkompetenz dauern 7 Zeitstunden. Zur Unterstützung bei der beruflichen Orientierung können die Praxiskurse 3-tägig individualisiert, aber auch im Klassenverband angeboten werden.

Die Jugendlichen gewinnen durch die Praxiskurse einen vertiefenden Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt und können sich so besser auf die Berufswahl vorbereiten. Ziel ist es, durch fachpraktische Erfahrungen die erfolgreiche Aufnahme einer Berufsausbildung zu unterstützen, zu einer realistischen Anschlussperspektive zu führen und somit langfristig dazu beizutragen, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.

Wer unterstützt die Schule bei der Auswahl von Betrieben bzw. Trägern und der Durchführung der Praxiskurse?

Die Kommunale Koordinierungsstelle organisiert und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Arbeitsagentur, Trägern und Unternehmen sowie kommunalen Einrichtungen, um ein abgestimmtes Angebot für Schulen sicherzustellen.

Die Schule nimmt die Anmeldung vor und entscheidet in Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten, welche Schülerin bzw. welcher Schüler an den Praxiskursen teilnimmt.

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