Coronavirus: NRW bleibt wachsam und besonnen

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Mann mit Schutzanzug und Schutzmaske befüllt ein Reagenzglas

Coronavirus: NRW bleibt wachsam und besonnen

Erster Nachweis einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus Covid-19 in Nordrhein-Westfalen

Erstmals ist das Coronavirus (Covid-19) auch in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen worden. Die Infektion wurde bei einem Ehepaar und drei Personen aus ihrem Umfeld im Kreis Heinsberg diagnostiziert. Ein Mann befindet sich in einem kritischen Zustand und wird zurzeit auf der Intensivstation der Uni-Klinik Düsseldorf isoliert.

 „Die zuständigen Behörden gehen den Fällen nun mit Hochdruck nach, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus so gut es geht zu verhindern. Es ist nicht auszuschließen, dass es weitere Fälle im Land geben kann. Aber unser Gesundheitswesen ist für solche Erkrankungen gut vorbereitet und aufgestellt“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Presseerklärung zum ersten bestätigten Corona-Fall in Nordrhein-Westfalen (25. Februar 2020)
Presseerklärung zu drei weiteren Fällen im Kreis Heinsberg (26. Februar 2020) 
 

Richtiges Verhalten im Ernstfall

Im Dezember 2019 ist das neuartige Coronavirus Covid-19 in China erstmals entdeckt worden. Durch den weltweiten Reiseverkehr hat das Virus die Chance, sich auszubreiten. In Deutschland sind allerdings erst wenige Fälle bestätigt worden. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass das Virus vereinzelt auch Nordrhein-Westfalen erreichen wird.

Zum richtigen Verhalten: Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt mit einer an dem neuartigen Coronavirus erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen Krankheitszeichen wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollten ihre Ärztin oder Arzt aufsuchen.

Wichtig ist: vorher anrufen! Der Besuch in Praxis oder Krankenhaus sollte angekündigt werden. Und dabei können zugleich Hinweise auf Kontakte und Krankheitszeichen gegeben werden.

Vorbeugung durch Beachtung von Hygieneregeln

Das Coronavirus Covid-19 wird durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen, also etwa durch Niesen oder Husten. Zur Vorbeugung können daher jene Hygienemaßnahmen helfen, die auch bei anderen, klinisch ähnlichen Infektionskrankheiten angeraten sind. Dazu gehören: regelmäßiges Waschen der Hände, Nutzung von Einweg-Taschentüchern beim Husten, Niesen und Naseputzen und das Meiden von größeren Personenansammlungen.

Erläuterungen in Leichter Sprache

Was ein Virus ist, wie es sich verbreitet und was man dagegen tun kann, erläutert nun auch ein Text in Leichter Sprache. Unterstützt durch passende Illustrationen, sind die wichtigsten Informationen zum Coronavirus durch die „Agentur Barrierefrei" in Wetter an der Ruhr sehr anschaulich aufbereitet worden.

Nordrhein-Westfalen ist gewappnet

Auf den ersten bestätigten Fall einer Corona-Infektion in Nordrhein-Westfalen ist das Land gut vorbereitet. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Arztpraxen, Krankenhäuser und Gesundheitsämter auf kommunaler Ebene. Bei ihnen werden sich mögliche Patientinnen und Patienten melden, dort werden die ersten Schritte für Testverfahren, eine eventuell notwendige Isolierung und die weitere Behandlung eingeleitet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat eine übergeordnete Funktion, steht in ständigem Kontakt zur Bundesebene und zu den anderen Bundesländern über bisherige Erfahrungen und sinnvolle Maßnahmen. Über das angeschlossene Landeszentrum für Gesundheit (LZG) in Bochum findet insbesondere die Beratung der kommunalen Gesundheitsämter statt.

Zentrale Rolle des Robert Koch-Instituts

Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin ist die bundesweit zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Coronavirus Covid-19. Von dort aus werden Maßnahmen bundesweit koordiniert, etwa mit der Bundesregierung die Rückholaktion für deutsche Bürgerinnen und Bürger aus der Region Wuhan in China. Das RKI hat auf seiner Internetseite eine Vielzahl von Informationen für Fachleute, aber auch die allgemeine Öffentlichkeit veröffentlicht.

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Wichtiger Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass am Bürgertelefon keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden kann. Bitte kontaktieren Sie insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie vorher telefonisch ankündigen.