Sonderseite des Ministeriums zum Coronavirus in Nordrhein-Westfalen

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Foto zeigt Globus mit Schutzmaske gegen Coronavirus in den Händen eines Mannes mit DoktorkittelDoktors

Sonderseite des Ministeriums zum Coronavirus in Nordrhein-Westfalen

Aktuelle Informationen, Fallzahlen, relevante Verordnungen und Erlasse

Die Ausbreitung des Coronavirus hat große Auswirkungen auf das öffentliche Leben in Nordrhein-Westfalen. Zur Eindämmung der Pandemie hat die Landesregierung eine weitgehende Kontaktsperre erlassen. Informationen zur Entwicklung, die Sammlung aller relevanten Verordnungen und Erlasse sowie weitere Informationen des Ministeriums werden hier regelmäßig aktualisiert.

Aktuelle Informationen

Bekämpfung des Coronavirus in Nordrhein-Westfalen

Informationen für alle

Erläuterungen in Leichter Sprache und Gebärdensprache

An dieser Stelle finden Sie wichtige Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache und in Deutscher Gebärdensprache.

Informationen in Leichter Sprache

Was ein Virus ist, wie es sich verbreitet und was man dagegen tun kann, erläutert unterstützt durch passende Illustrationen, ein Text in Leichter Sprache, anschaulich aufbereitet durch die „Agentur Barrierefrei NRW".

Informationen in Gebärdensprache

Das vom Ministerium geförderte „Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben" (KSL) stellt ein Video in Gebärdensprache zur Verfügung, in dem Fragen unter anderem zum Schutz vor einer Ansteckung und zum richtigen Verhalten im Ernstfall beantwortet werden.

 

Regelmäßig aktualisierte

Informationen zum Coronavirus

Hier erhalten Sie verlässliche und konkrete Informationen zum Coronavirus sowie wichtige Hinweise zu Hilfen und Serviceangeboten. Wir sind in der derzeitigen Dynamik bestrebt die Informationen regelmäßig zu aktualisieren.

Hygiene- und Verhaltensempfehlungen

Vorbeugung durch Beachtung von Hygieneregeln

Das Coronavirus wird durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen, also etwa durch Niesen oder Husten. Zur Vorbeugung können daher jene Hygienemaßnahmen helfen, die auch bei anderen, klinisch ähnlichen Infektionskrankheiten angeraten sind. Dazu gehören: regelmäßiges Waschen der Hände, Nutzung von Einweg-Taschentüchern beim Husten, Niesen und Naseputzen und das Meiden von größeren Personenansammlungen.

Selbstgenähter Mundschutz: Das gilt es zu beachten!

Im Internet kursieren verschiedene Informationen, dass Atemmasken, sogenannter Mund-Nasen-Schutz (MNS, auch als Operationsmasken/OP-Masken, chirurgische Masken bezeichnet) knapp seien. Inzwischen werden daher verschiedene Anleitungen zum Selbernähen angeboten. Wichtig ist: Masken sollen schützen – nicht gefährden. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, durch das zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden können. Weitere Hinweise finden sich im folgenden Merkblatt.

Richtiges Verhalten im Ernstfall

Personen, die Kontakt zu einer an dem neuartigen Coronavirus erkrankten Person hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und innerhalb von 14 Tagen Krankheitszeichen wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollten ihre Ärztin oder Arzt aufsuchen.
Wichtig ist: Vorher anrufen! Der Besuch in Praxis oder Krankenhaus sollte angekündigt werden. Und dabei können zugleich Hinweise auf Kontakte und Krankheitszeichen gegeben werden.

Informationssammlung zum Corona-Virus für Menschen mit Behinderung

Viele Menschen mit Behinderung sind von der derzeitigen Situation besonders betroffen. Zum Beispiel, weil sie ein höheres Risiko haben, schwer zu erkranken. Umso wichtiger ist es, dass hilfreiche Informationen verständlich aufbereitet sind. Auf dieser Seite hat die Aktion Mensch Links zu hilfreichen Informationsangeboten und Nachrichten für Menschen mit Behinderung gesammelt. Viele davon sind in Leichter oder Einfacher Sprache oder Gebärdensprache verfügbar. Der Überblick wird ständig um aktuelle Angebote erweitert.

Informationen in mehreren Sprachen

Multilingual information on coronavirus and measures of the State Government

The State Government informs about current measures with regards to the coronavirus in several languages. This section is updated frequently.

Unterstützung Pflegebedürftiger im Alltag

Erweiterung des Leistungsangebots

Zur Unterstützung der häuslichen Versorgung pflegebedürftiger Menschen und zur Entlastung pflegender Angehöriger hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit für mehr und flexiblere Angebote geschaffen. Zunächst befristet bis zum 30.09.2020 dürfen alle anerkannten Anbieter von Unterstützungsangeboten im Alltag auch „Dienstleistungen bis zur Haustür erbringen“ (z. B. den Einkauf von Waren des täglichen Bedarfs, die Erledigung von Botengängen zu Arzt und Apotheke oder den Abhol- und Lieferservice von Speisen und Wäsche). Auch die Abrechnung der Nachbarschaftshilfe wird erleichtert.

Hilfen für Krankenhäuser

Ausgleichszahlungen für Krankenhäuser aufgrund von Sonderbelastungen durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2

Mit dem COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz wurde der von der Bundesregierung angekündigte Schutzschirm umgesetzt. Krankenhäuser und sonstige Gesundheitseinrichtungen, deren wirtschaftliche Stabilität und Leistungsfähigkeit zum Schutz aller Bürgerinnen und Bürger erhalten bleiben muss, erhalten so dringend benötigte Hilfen. Weitere Hinweise sowie die Formulare für Krankenhäuser finden Sie hier.

  1. Merkblatt zu den Ausgleichszahlungen an Krankenhäuser aufgrund von Sonderbelastungen durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2
  2. Anlage 1: Ermittlung des Referenzwertes 2019
  3. Anlage 2: Meldung nach §21 Abs. 2 und Abs. 5 KHG
  4. Ergänzendes Merkblatt für die Pauschale für die Schaffung zusätzlicher intensivmedizinischer Behandlungskapazitäten nach § 21 Absatz 5 KHG in Verbindung mit COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz
  5. Zur Genehmigung von zusätzlichen intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten gem. § 21 Abs. 5 Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) (Formblatt 1)
  6. Meldeformular nach § 21 Abs. 5 KHG (Formblatt 2)
  7. Merkblatt zu der Vergütung erbrachter Behandlungsleistungen und Ausgleichszahlungen aufgrund von Einnahmeausfällen durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 an Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen

Soforthilfe für Krankenhäuser

Die täglich steigende Anzahl von infizierten Personen fordert alle Akteure des nordrhein-westfälischen Gesundheitssystems, insbesondere die Krankenhäuser. Die Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung aller Bürger muss oberste Priorität haben. Mit Blick auf eine mögliche Verschlimmerung der Situation müssen sinnvolle, effiziente aber auch pragmatische Lösungen gefunden werden. Deshalb stellt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales eine finanzielle Soforthilfe bereit. Zusätzliche Beatmungsplatzkapazitäten können mit einem Pauschalbetrag unbürokratisch gefördert werden. Nähere Informationen regelt der Förderaufruf.

Zuständigkeiten und Aufgaben

Strukturen in Nordrhein-Westfalen

Eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Coronavirus spielen die Arztpraxen, Krankenhäuser und Gesundheitsämter auf kommunaler Ebene. Bei ihnen melden sich mögliche Patientinnen und Patienten, dort werden die ersten Schritte für Testverfahren, eine eventuell notwendige Isolierung und die weitere Behandlung eingeleitet.
Das NRW-Gesundheitsministerium hat eine übergeordnete Funktion, steht in ständigem Kontakt zur Bundesebene und zu den anderen Bundesländern über bisherige Erfahrungen und veranlasst sinnvolle Maßnahmen. Über das angeschlossene Landeszentrum für Gesundheit (LZG) in Bochum findet insbesondere die Beratung der kommunalen Gesundheitsämter statt.

Zentrale Rolle des Robert Koch-Instituts

Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin ist die bundesweit zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Coronavirus.  Das RKI hat auf seiner Internetseite eine Vielzahl von Informationen für Fachleute, aber auch die allgemeine Öffentlichkeit veröffentlicht.

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Soforthilfe für

Krankenhäuser
Foto zeigt Beatmungsgerät

Zur Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung fördert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales die Anschaffung von Beatmungsgeräten.

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Bürgertelefon

Coronavirus
Foto zwigr Frau mit Headset

0211 - 9119 1001

Sie erreichen das ServiceCenter der Landesregierung montags bis freitags zwischen 7:00 und 20:00 Uhr und samstags und sonntags jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr telefonisch oder per E-Mail unter corona@nrw.de.

Wichtiger Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass am Bürgertelefon keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden kann. Bitte kontaktieren Sie insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie vorher telefonisch ankündigen.

Videotelefonie

in Gebärdensprache
Foto zeigt Frau mit Gebärde für Telefonieren

Wichtiger Hinweis:
Das Videotelefon zum Coronavirus bietet eine Beratung ausschließlich in Deutscher Gebärdensprache (DGS).

Erreichbarkeit:
Mo.-Fr. von 9:00-17:00 Uhr