Informationen zur Corona-Schutzimpfung in Nordrhein-Westfalen

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Corona-Schutzimpfung

Aktuelle Informationen zu Corona-Schutzimpfungen in Nordrhein-Westfalen

Impfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-19 werden in Nordrhein-Westfalen vor allem von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt. Daneben gibt es in den Kreisen und kreisfreien Städten regelmäßige Impfangebote. Kinderimpfungen werden hauptsächlich in den Praxen der Kinder- und Jugendmedizinerinnen und -mediziner durchgeführt. Das gemeinsame Ziel ist klar: Eine möglichst hohe Impfquote erreichen, um Infektionen zu verhindern und die Pandemie weiter einzudämmen.

Corona-Schutzimpfung:

Einrichtungsbezogene Impfpflicht
Wer ist von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen?

Der einrichtungsbezogenen Impfpflicht unterliegen alle Personen, die in einer der in §20a des Infektionsschutzgesetzes genannten Einrichtungen tätig sind – ungeachtet der Art ihrer Tätigkeit oder ihres Beschäftigungsverhältnisses.

Zu den genannten Einrichtungen gehören unter anderem
 

  • Krankenhäuser,
  • Tageskliniken,
  • Pflegeheime sowie
  • Arztpraxen und
  • Praxen sonstiger Heilberufe. 
Was mussten die betroffenen Beschäftigten tun?

Bis zum Ablauf des 15. März 2022 mussten die in den zuvor genannten Einrichtungen Tätigen ihrem Arbeitgeber eine der folgenden Bescheinigungen vorlegen:
 

  • Nachweis einer vollständigen Impfung oder
  • Nachweis einer maximal 90 Tage zurückliegenden Genesung oder
  • Nachweis über die medizinische Kontraindikation (bei Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können)

 

Hinweis:

Als vollständig geimpft gilt eine Person, sofern sie im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises ist, der dokumentiert, dass die vom Paul-Ehrlich-Institut (www.pei.de/impfstoffe/covid-19) veröffentlichte Anzahl an erforderlichen Impfstoffdosen für eine vollständige Schutzimpfung in Abhängigkeit vom jeweils verwendeten Impfstoff verabreicht wurde.

Was mussten die betroffenen Einrichtungen tun?

Im Zeitraum vom 16. März 2022 bis 31. März 2022 mussten Einrichtungs- bzw. Unternehmensleitungen das jeweils örtliche Gesundheitsamt darüber informieren, wenn 
 

  • Beschäftigte die genannten Nachweise nicht erbracht hatten oder
  • Zweifel an der Echtheit oder Richtigkeit des Nachweises bestanden.

Die Einrichtungs- und Unternehmensleitungen, die gleichzeitig Arbeitgeber sind, mussten aus Fürsorgepflichten zudem prüfen, ob nicht erbrachte Nachweise arbeitsrechtliche Konsequenzen rechtfertigen.

Was ist die Aufgabe der Gesundheitsämter?

Wenn eine Einrichtung das Fehlen des Nachweises an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, so nimmt dieses Kontakt zum Beschäftigten auf.
 

  • Erfolgt keine Rückmeldung auf die Forderung, einen entsprechenden Nachweis zu erbringen, kann ein Bußgeld in Höhe von bis zu 2.500 Euro verhängt werden.
     

Wenn Zweifel an der Echtheit und/oder inhaltlichen Richtigkeit von vorgelegten Befreiungsnachweisen bestehen, kann das Gesundheitsamt zudem eine ärztliche Untersuchung anordnen, ob eine medizinische Kontraindikation vorliegt.
 

  • Wird innerhalb einer angemessenen Frist kein Nachweis vorgelegt oder der Aufforderung nach einer ärztlichen Untersuchung nicht Folge geleistet, besteht für das Gesundheitsamt die Möglichkeit, der betroffenen Person zu untersagen, die Räumlichkeiten der jeweiligen Einrichtung zu betreten oder dort tätig zu werden.
     
  • Das wiederum kann arbeitsrechtliche Konsequenzen zur Folge haben, über die allerdings der Arbeitgeber entscheidet. 
     
  • Bei der Entscheidung darüber, ob ein Betretens- oder Tätigkeitsverbot ausgesprochen werden soll, sind sowohl personenbezogene Aspekte (zum Beispiel die Art der Tätigkeit) als auch die konkrete Situation in der Einrichtung oder dem Unternehmen zu berücksichtigen.

Corona-Schutzimpfung:

Fragen und Antworten
In welchen Arztpraxen kann ich mich gegen das Coronavirus impfen lassen?

Impfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-19 werden in Nordrhein-Westfalen von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie Betriebsärztinnen und Betriebsärzten durchgeführt.

Erste Ansprechperson bei Interesse an einer Impfung sind meist die Hausärztinnen und Hausärzte. Sollten Sie nicht über einen Hausarzt oder eine Hausärztin verfügen, finden Sie in dieser Liste die impfenden Arztpraxen in Nordrhein und in dieser Liste die impfenden Arztpraxen in Westfalen-Lippe.

Daneben gibt es in den Kreisen und kreisfreien Städten nach wie vor regelmäßige mobile und stationäre Impfangebote. Wann und wo in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt Impfungen angeboten werden, kann in der unten stehenden Übersichtskarte nachgesehen werden.

Um die Impfkampagne zu beschleunigen, hat der Bund beschlossen, dass vorübergehend auch Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie Tierärztinnen und Tierärzte gegen das Coronavirus impfen dürfen. Voraussetzung ist unter anderem, dass sie entsprechend geschult sind.

In welchen Apotheken kann ich mich gegen das Coronavirus impfen lassen?

Impfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-19 werden in Nordrhein-Westfalen in der Regel von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie Betriebsärztinnen und Betriebsärzten durchgeführt.

Um die Impfkampagne zu beschleunigen, hat der Bund beschlossen, dass vorübergehend auch Apothekerinnen und Apotheker impfen dürfen. Voraussetzung ist unter anderem, dass sie entsprechend geschult sind.
 

Welche Unterlagen muss ich zu einem Impftermin mitbringen?

Zu einem Impftermin müssen Sie mindestens die nachfolgenden Unterlagen mitbringen:

  • Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis
  • Impfpass (oder eine Ersatzbescheinigung)
  • Aufklärungsmerkblatt zur Corona-Schutzimpfung – mit mRNA-Impfstoffen
  • Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Corona-Schutzimpfung  
     

Hinweise:

Eine Ersatzbescheinigung, das aktuelle Aufklärungsmerkblatt sowie den aktuellen Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Corona-Schutzimpfung finden Sie im zentralen Informationsangebot des Bundesgesundheitsministeriums www.zusammengegencorona.de im Bereich Downloads zur Corona-Schutzimpfung.

Darüber hinaus finden Sie hier auch weitere Informationen zum Ablauf der Corona-Schutzimpfung.

 

Welchen Personen wird eine zweite Auffrischungsimpfung empfohlen?

Grundsätzlich empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine zweite Auffrischungsimpfung:
 

  • Personen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Coronavirus haben; 
     
  • Beschäftigten in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen.

Die Kreise und kreisfreien Städte organisieren im Rahmen ihrer Impfangebote die zweite Auffrischungsimpfung auf Grundlage der STIKO-Empfehlung für folgende Personengruppen:
 

  • Personen ab einem Alter von 70 Jahren;
     
  • Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreute in Einrichtungen der Pflege sowie Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe; 
     
  • Personen mit Immundefizienz ab dem Alter von 5 Jahren;
     
  • Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, insbesondere solche mit direktem Kontakt zu Patientinnen und Patienten beziehungsweise zur Bewohnerschaft.

Hinweise:

  • Voraussetzung für die zweite Auffrischungsimpfung ist eine abgeschlossene Grundimmunisierung und eine erfolgte erste Auffrischungsimpfung.
     
  • Die Impfungen erfolgen mit den gegenwärtig verfügbaren mRNA-Impfstoffen. Wenn möglich, sollte der gleiche mRNA-Impfstoff zum Einsatz kommen, der auch bei der ersten Auffrischungsimpfung genutzt wurde.

 
Hinweise für Pflegeeinrichtungen

  • In den Pflegeeinrichtungen erfolgen die aufsuchenden Impfangebote durch die niedergelassene Ärzteschaft.
     
  • Hierzu nehmen die Einrichtungen zu den ihnen bekannten Ärztinnen und Ärzten Kontakt auf und vereinbaren entsprechende Termine für ihre Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten.
Wie viel Zeit muss zwischen der ersten und zweiten Auffrischungsimpfung vergangen sein?

Grundsätzlich gilt: Voraussetzung für die zweite Auffrischungsimpfung ist eine abgeschlossene Grundimmunisierung und eine erfolgte erste Auffrischungsimpfung.
 
Entsprechend der STIKO-Empfehlung soll der Abstand zwischen erster und zweiter Auffrischungsimpfung für die nachfolgenden Personengruppen mindestens drei Monate betragen:
 

  1. Personen ab dem Alter von 70 Jahren,
     
  2. Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreute in Einrichtungen der Pflege sowie Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe,
     
  3. Personen mit Immundefizienz ab dem Alter von 5 Jahren

Für Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen beträgt der Abstand mindestens sechs Monate. In Ausnahmefällen kann eine zweite Auffrischungsimpfung der Beschäftigten nach ärztlichem Ermessen auch bereits nach mindestens drei Monaten erfolgen.

Sollen Kinder zwischen 5 und 11 Jahren gegen das Coronavirus geimpft werden?

Die Ständige Impfkomission (STIKO) empfiehlt für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren:

  • Kindern mit Vorerkrankungen weiterhin eine Grundimmunisierung mit 2 Impfstoffdosen sowie eine Auffrischungsimpfung.
     
  • Gesunde Kinder sollen eine Grundimmunisierung mit 2 Impfstoffdosen bekommen, wenn sich in deren Umfeld Personen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die durch eine Impfung selbst nicht sicher geschützt werden können.
     
  • Allen anderen Kindern empfiehlt die STIKO zunächst nur eine COVID-19-Impfstoffdosis.

Corona-Schutzimpfung:

Aktuelle Impfangebote in NRW

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