Verbundausbildung

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Gespeichert von migration am 1. Oktober 2014
Verbund-Auszubildender

Ausbilden im Verbund - Chance für Betriebe und Auszubildende

Förderangebot unterstützt Betriebe bei der gemeinsamen Ausbildung

Viele kleine und mittlere Betriebe wollen ausbilden, können aber aufgrund ihrer Spezialisierung nicht alle vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte vermitteln. Hier hilft die vom Land geförderte Verbundausbildung mit einem einmaligen Zuschuss zu den Ausbildungskosten. Beispiele zeigen, wie die Praxis gelingt.

Optimale Ergänzung - Betriebliche Ausbildungsplätze im Verbundmodell fördern

Viele kleine und mittlere Betriebe wollen ausbilden, können aber aufgrund ihrer Spezialisierung nicht alle vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte vermitteln. Hier hilft die vom Land geförderte Verbundausbildung durch zwei oder mehrere Unternehmen. Das schafft neue Lehrstellen, verbessert nicht selten die Ausbildungsqualität und sichert den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs der Betriebe.

Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium unterstützt Unternehmen mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds bei der Bereitstellung von betrieblichen Ausbildungsplätzen im Verbundmodell. In kleinen und mittleren Unternehmen, die ohne den Ausbildungsverbund nicht ausbilden dürften, wird die Ausbildungsvergütung für eine Ausbildung in Vollzeit mit 250 Euro pro Monat gefördert. Pro Auszubildende oder Auszubildenden in Teilzeit wird ein Festbetrag von 145 Euro pro Monat gewährt. Die Förderdauer beträgt maximal 18 Monate.

Aus der Praxis

Betriebe bilden im Verbund aus

„Nützliches Modell zur Fachkräftesicherung“

Die DIENES Group, spezialisiert auf Schneidsysteme für die industrielle Anwendung, nutzt die Verbundausbildung, um drei junge Menschen im Bereich Metalltechnik auszubilden. Kooperationspartner ist das Steinmüller Bildungszentrum. Durch die Verbundausbildung können alle vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte vermittelt werden.

Verbundausbildung zur Köchin

Das Berufliche Trainingszentrum Dortmund (BTZ) bildet in der hauseigenen Kantine erstmalig eine junge Frau zur Köchin aus. Im Verbund mit einem Top-Restaurant können so alle Ausbildungsinhalte vermittelt werden. In Corona-Zeiten wollte das BTZ eine besondere Ausbildungschance eröffnen - und macht damit jetzt beste Erfahrungen.

In der ESF-Förderphase 2014 bis 2020 haben mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds bereits mehr als 1.900 Unternehmen neue Ausbildungsstellen im Rahmen eines Verbundmodells geschaffen. In der beigefügten Übersicht können Sie nach Wohnorten filtern und feststellen, welche Unternehmen in Ihrer Nähe gefördert wurden.

Auch in der ESF-Förderphase 2021-2027 werden wieder kleine und mittlere Unternehmen gefördert, die sich für eine Ausbildung im Verbund zusammenfinden.

So funktioniert die

Ausbildung im Verbund

In der Verbundausbildung schließt sich ein Betrieb, der nicht alle Ausbildungsinhalte anbieten kann, mit einem oder mehreren Partnerbetrieben zusammen, um gemeinsam einen Jugendlichen auszubilden. Die Gesamtverantwortung für die Ausbildung liegt beim koordinierenden Betrieb, der mit dem Jugendlichen den Vertrag abschließt und auch die Ausbildungsvergütung zahlt. Mindestens sechs Monate der Ausbildungszeit muss der Jugendliche im Partnerbetrieb arbeiten und lernen. Verbünde können nicht nur zwischen Betrieben, sondern auch zwischen einem Betrieb und einem Bildungsdienstleister geschlossen werden.

Interessierte Unternehmen können sich mit ihren Fragen zur Verbundausbildung an die 16 Regionalagenturen, an die regionalen Koordinierungsstellen des Ausbildungskonsenses bei den Industrie- und Handelskammern oder – per Mail – an das MAGS wenden.

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