Gut koordiniert - Beispiele aus Borken, Hamm und Soest

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Übergang Schule-Beruf: Neue Praxisbeispiele aus den Regionen

Aktuelle Praxisbeispiele im Rahmen der ESF-geförderten Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf in NRW"

Aktuelle Praxisbeispiele zeigen, wie der Übergang Schule-Beruf in den Regionen des Landes gestaltet wird. Die Kommunalen Koordinierungsstellen im Kreis Borken und der Stadt Hamm haben erfolgreich einen Tag der Berufsfelderkundung umgesetzt, im Fokus standen Gesundheitsberufe sowie Berufe in der Metall- und Elektroindustrie. Der Arbeitskreis "Jugendberufskooperation" in Soest bündelt regionale Planung und Expertise.

Kommunale Koordinierungstellen - Beispiele guter Praxis

Die Kommunalen Koordinierungsstellen sind wichtige Ansprechpartner beim Übergang Schule-Beruf und unterstützen mit ihren Aktivitäten die Umsetzung der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf in NRW".

Die Kommunalen Koordinierungsstellen im Kreis Borken und der Stadt Hamm haben erfolgreich einen Tag der Berufsfelderkundung umgesetzt, im Fokus standen Gesundheitsberufe sowie Berufe in der Metall- und Elektroindustrie. Der Arbeitskreis "Jugendberufskooperation" in Soest bündelt  regionale Planung und Expertise.

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Berufsfelderkundung

Im Bereich Gesundheit/Pflege fehlen häufig Berufsfelderkundungsplätze, da  Krankenpflege-und  Altenpflegeeinrichtungen nur in Ausnahmefällen Schülerinnen und Schülern der achten Klasse für eine BFE aufnehmen können. Die Kommunale Koordinierungsstelle im Kreis Borken initiierte deshalb ein Pilotprojekt mit der Gesundheits-und Krankenpflegeschule des Klinikums Westmünsterland und organisierte einen betrieblichen Berufsfelderkundigungs-Tag im Krankenhaus Borken. Für den Bereich der Metall- und Elektroindustrie ist in Kooperation mit Unternehmen der Region ein weiteres zusätzliches Angebot von betrieblichen Berufsfelderkundungsplätzen geschaffen worden, bei dem ein Info-Truck mit Experimentierstation erfolgreich zum Einsatz kam.

Mit dem alternativen Format "Tag der Gesundheitsberufe" haben Schülerinnen und Schüler in Hamm die Möglichkeit, das Berufsfeld umfassend zu erkunden. Die Kommunale Koordinierungsstelle der Stadt Hamm entwickelte das Format gemeinsam mit dem kommunalen Jobcenter, der Regionalagentur Westfälisches Ruhrgebiet, der Agentur für Arbeit und drei Krankenhäusern. Der "Tag der Gesundheitsberufe" besteht aus einer "Medi-Tour" und einem "Berufekino" und fand in der Region eine breite Presseresonanz.

Systematisierung des Übergangs

Im Kreis Soest gibt es zur besseren Bedarfsanalyse und Angebotsplanung den Arbeitskreis "Jugendberufskooperation", der von der Kommunalen Koordinierungsstelle begleitet und unterstützt wird. Die Jugendberufskooperation bündelt und vernetzt die verschiedenen Beratungs-und Betreuungsangebote und ermöglicht kurze Wege und individuelle Beratung für Jugendliche im Übergang Schule–Beruf. Bereitgestellt wird ein Materialordner zum Thema "Schulabsentismus" für alle Schulen im Kreis Soest. Darüber hinaus werden behördenübergreifende Fallbesprechungen für Jugendliche an Berufskollegs angeboten und durchgeführt.

Über Beispiele guter Praxis informiert arbeit.nrw fortlaufend und gibt eine Übersicht zu erfolgreichen Aktivitäten der Kommunalen Koordinierungsstellen.

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