Informationen für Anbieter

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Gespeichert von HKP.Kittel am 15. September 2017
Foto zeigt pfegebedürftige Frau mit Hand an einem Gehstock, auf der die Hand einer Helferin liegt

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Antragsverfahren für die Anerkennung eines Unterstützungsangebots

Wenn Sie ein Unterstützungsangebot im Alltag anbieten möchten, benötigen Sie eine Anerkennung für dieses Angebot. In Nordrhein-Westfalen regelt die Anerkennungs- und Förderungsverordnung (AnFöVO) - die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag. Zuständig für die Anerkennung sind die Kreise und kreisfreien Städte.

Den Text der Verordnung finden Sie hier: Anerkennungs- und Förderungsverordnung (AnFöVO)

So geht’s: Registrierung und Antragstellung
Nutzen Sie für die Antragstellung das elektronische Datenverarbeitungssystem www.pfaduia.nrw.de  
Das System leitet Sie durch das Antragsformular und informiert Sie über die nötigen Schritte. Für die Anerkennung werden einige Daten und Nachweise benötigt. Hier können Sie sich vorab informieren, welche Informationen Sie bereithalten müssen.
 

Informationen zur Preisgestaltung - Angemessenheit von Preisen

Entsprechend § 7 Absatz 6 AnFöVO werden Angebote nur anerkannt, wenn ihre Vergütungen angemessen sind und die Preise für vergleichbare Leistungen von zugelassenen Pflegeeinrichtungen nicht übersteigen. Orientiert an den durchschnittlichen Preisen ambulanter Pflegedienste in Nordrhein-Westfalen liegt der Höchstbetrag derzeit bei 32,50 € je Stunde. Soweit Angebote für Betreuungsgruppen erbracht werden, darf ein Höchstbetrag von 90,50 € pro Tag nicht überschritten werden (in Anlehnung an die Tagespflege). Bei stundenweiser Betreuung in Gruppen sind maximal 20,00 € je Stunde anerkennungsfähig.
Bei der Preisgestaltung ist zu bedenken, dass es sich grundsätzlich um niedrigschwellige Unterstützungsangebote handelt. Die genannten Höchstbeträge sollten möglichst nicht ausgeschöpft werden.
 

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