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Gespeichert von HKP.Kittel am 15. September 2017
Foto zeigt pfegebedürftige Frau mit Hand an einem Gehstock, auf der die Hand einer Helferin liegt

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Antragstellung auf Anerkennung

Die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag regelt in Nordrhein-Westfalen die AnFöVO - Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag und Förderung der Weiterentwicklung der Versorgungsstruktur in Nordrhein-Westfalen oder kurz Anerkennungs- und Förderungsverordnung. Am 23.1.2019 hat die Landesregierung eine Neufassung der Verordnung beschlossen mit dem Ziel, das Anerkennungsverfahren unter Berücksichtigung der bundesgesetzlichen Vorgaben zu vereinfachen und damit die Etablierung neuer Angebote zu erleichtern. Die Änderungen sind rückwirkend zum 1. Januar in Kraft getreten. Zuständig für die Anerkennungen sind die Kreise und kreisfreien Städte. Den Text der Verordnung finden Sie hier:

Registrierung und Antragstellung für die Anerkennung als Unterstützungsangebot im Alltag

Für das Antrags- und Verwaltungsverfahren nach dieser Verordnung steht ein elektronisches Datenverarbeitungssystem (pfad.uia) zur Verfügung, das für die Antragstellung zu nutzen ist: 

Übersicht über die benötigten Daten und Nachweise 

Um eine Anerkennung durch die Behörde zu erhalten, sind einige Angaben und Nachweise erforderlich:

Informationen zur Preisgestaltung - Angemessenheit von Preisen nach § 7 Abs. 6 AnFöVO

Entsprechend § 7 Absatz 6 AnFöVO werden Angebote nur anerkannt, wenn ihre Vergütungen angemessen sind und die Preise für vergleichbare Leistungen von zugelassenen Pflegeeinrichtungen nicht übersteigen. Zugelassene Pflegeeinrichtungen unterliegen besonderen Qualitätsanforderungen. 

Die Angemessenheitsprüfung obliegt den Bewilligungsbehörden. Orientiert an den durchschnittlichen Preisen ambulanter Pflegedienste in Nordrhein-Westfalen ist derzeit von einem Höchstbetrag von 32,50 € je Stunde auszugehen. Soweit  Angebote für Betreuungsgruppen erbracht werden, ist ein Höchstbetrag von 90,50 € pro Tag nicht zu überschreiten (in Anlehnung an die Tagespflege). Bei stundenweiser Betreuung in Gruppen sind maximal 20,00 € je Stunde anerkennungsfähig.

Bei der Preisgestaltung ist zu bedenken, dass es sich grundsätzlich um niedrigschwellige Unterstützungsangebote handelt. Die genannten Höchstbeträge sollten möglichst nicht ausgeschöpft werden.

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