Pflegeberatung und Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz

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Eine Pflegekraft hält die Hand einer älteren Dame

Pflegeberatung und Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz

Landesweit stehen kompetente Ansprechpartner zur Verfügung

Kreise und kreisfreie Städte in Nordrhein-Westfalen sind verpflichtet, eine neutrale Stelle zur Pflegeberatung einzurichten. Und: Um Menschen im Alter oder in Pflegesituationen zu unterstützen, hat das Land zusammen mit den nordrhein-westfälischen Pflegekassen die bisherigen „Demenz-Servicezentren" zu einer neuen Unterstützungsstruktur Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz weiterentwickelt.

Pflegeberatung

Konzept und Struktur der Pflegeberatungsstellen sind je nach Kommune unterschiedlich, jedoch müssen alle Pflegeberatungsstellen eine unabhängige und ausführliche Beratung zum Pflegeversicherungsgesetz gewährleisten. Wer also etwa wissen möchte, wie Leistungen der Pflegekasse zu beantragen sind oder wie ambulante Pflegedienste gefunden werden können, ist bei der nächsten Pflegeberatung an der richtigen Adresse.

Im Internetportal pflegewegweiser-nrw können sich Ratsuchende schnell einen Überblick über passende Beratungs- und Hilfsangebote in der Nähe ihres Wohnortes verschaffen. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4040044 steht der Pflegewegweiser NRW zusätzlich telefonisch zur Verfügung (montags, dienstags, mittwochs und freitags von 9-12 Uhr und donnerstags von 14-17 Uhr).

Zudem sind die Pflegeberatungsstellen in einer weiteren Datenbank verzeichnet. Über die Eingabe der Postleitzahl oder den Namen der Kommune auf der Internetseite des "Zentrums für Qualität in der Pflege" lässt sich eine Pflegeberatungsstelle in der Nähe schnell ermitteln.
 

Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz

Ziel der Regionalbüros ist es, regionale Versorgungsstrukturen in Nordrhein-Westfalen so weiterzuentwickeln, dass Menschen mit Pflegebedarf sowie pflegende Angehörige mit ihren individuellen Bedarfslagen in ihrem Wohnumfeld die Unterstützung, Begleitung und Förderung finden, die sie benötigen, um in ihrer vertrauten Umgebung und Häuslichkeit verbleiben und am sozialen Leben teilhaben zu können – und zwar selbstbestimmt, ressourcen- und teilhabeorientiert.

Mit ihrer spezifischen Bedarfssituation stehen dabei auch Pflegebedürftige, deren Versorgung in besonderem Maße der strukturellen Weiterentwicklung bedarf (§ 45c Abs. 5 Satz 1 SGB XI), sowie pflegende Angehörige und vergleichbar nahestehende Personen im Mittelpunkt der Arbeit.

Der Internetauftritt der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz ist hier erreichbar

Über die Aufgaben der Regionalbüros informiert auch dieses Faltblatt

 

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