Minister Laumann: Rund 8,7 Millionen Euro für die Ruhrlandklinik Essen

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Minister Laumann übergibt einen symbolischen Förderbescheid an  den Geschäftsführer der Ruhrlandklinik und Kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikum Essen, Thorsten Kaatze, und weiteren Beschäftigten der Klinik.
10. Dezember 2018

Minister Laumann: Rund 8,7 Millionen Euro für die Ruhrlandklinik Essen

Mit der Einzelförderung von Investitionen in Krankenhäuser ergreift die Landesregierung effektive Maßnahmen gegen die Unterfinanzierung der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen. In diesem Rahmen hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann einen Förderbescheid an die Ruhrlandklinik Essen übergeben.

Ziel der mit dem Entfesselungspaket I eingeführten Einzelförderung ist es, die Gesundheitsversorgung zielgerecht zu verbessern, um eine qualitativ hochwertige und patientengerechte Versorgung für die Menschen in Nordrhein-Westfalen sicherzustellen. Für das Jahr 2018 wurde vom Land der Förderschwerpunkt „Qualitätsverbesserung der Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen sowie der Versorgung von schwerkranken Kindern und Jugendlichen“ festgelegt.

„Ich freue mich sehr, dass das Land Nordrhein-Westfalen die Ruhrlandklinik Essen bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit seltenen Lungenerkrankungen unterstützt. Für Menschen mit seltenen Lungenerkrankungen, wie beispielsweise Mukoviszidose und idiopathischer Lungenfibrose, ist die Ruhrlandklinik eine zentrale Anlaufstelle. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Uniklinik Essen können die Betroffenen auf eine gute Versorgung auf Hochschulniveau zurückgreifen, die auch überregional Anerkennung findet“, erklärte Laumann bei der Bescheidübergabe.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat der Ruhrlandklinik Essen einen Antrag bewilligt, dessen Förderhöhe sich auf rund 8,7 Millionen Euro beläuft. Die Summe soll in die Versorgungssituation von Patienten mit Mukoviszidose und weiteren seltenen Lungenerkrankungen investiert werden. Insbesondere sollen davon die Stationen und Isolationseinheiten im Hinblick auf Therapie und Diagnostik profitieren.

Der Geschäftsführer der Ruhrlandklinik und Kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikum Essen, Thorsten Kaatze, freute sich über die Unterstützung der Landesregierung: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Unterstützung des Landes einen Neubau für seltene Lungenerkrankungen errichten können. Die Weiterentwicklung der Therapiemöglichkeiten bei seltenen Erkrankungen ist uns als Teil der Universitätsmedizin Essen ein großes Anliegen. Mit der Unterstützung des Landes wird ein Zentrum für seltene Lungenerkrankungen entstehen, das speziell auf die Versorgung dieser Patientinnen und Patienten zugeschnitten ist und unsere Behandlungsmöglichkeiten erweitert.“

Für 2018 stehen erstmalig rund 33 Millionen Euro für die Einzelförderung zu Verfügung. Die Einzelförderung ergänzt damit die bewährte Pauschalförderung.

Das Foto zeigt (von links nach rechts): Prof. Dr. Kurt Werner Schmid, Ärztlicher Geschäftsführer der Ruhrlandklinik, Prof. Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikum Essen, Prof. Dr. Clemens Aigner, Direktor der Klinik für Thoraxchirurgie und thorakale Endoskopie der Ruhrlandklinik, Thorsten Kaatze, Kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikum Essen und Geschäftsführer der Ruhrlandklinik , Prof. Dr. Christian Taube, Direktor der Klinik für Pneumologie der Ruhrlandklinik, NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

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