Minister Laumann: Rund 12 Millionen Euro für das Klinikum Dortmund

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Foto: Klinikum Dortmund
21. November 2018

Minister Laumann: Rund 12 Millionen Euro für das Klinikum Dortmund

Mit der Einzelförderung von Investitionen in Krankenhäuser ergreift die Landesregierung effektive Maßnahmen gegen die Unterfinanzierung der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen. In diesem Rahmen hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die ersten zwei Förderbescheide an das Klinikum Dortmund übergeben. Ziel der mit dem Entfesselungspaket I eingeführten Einzelförderung ist es, die Gesundheitsversorgung weiter zu verbessern, um eine qualitativ hochwertige und patientengerechte Versorgung für die Menschen in Nordrhein-Westfalen sicherzustellen.

Für das Jahr 2018 wurde vom Land der Förderschwerpunkt „Qualitätsverbesserung der Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen sowie der Versorgung von schwerkranken Kindern und Jugendlichen“ festgelegt.

„Ich freue mich, dass wir das Klinikum Dortmund bei der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Seltenen Erkrankungen und in der onkologischen sowie palliativmedizinischen Behandlung unterstützen können. Damit stärken wir nicht nur das Klinikum, sondern die gesamte Region nachhaltig. Das Klinikum ist eines der größten Krankenhäuser mit einem der größten Versorgungsangebote für Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen. Jeder hier investierte Euro ist gut angelegtes Geld. Denn damit erhalten auch durch eine schwere Krankheit belastete junge Menschen in Zukunft eine hervorragende Versorgung nach modernen Gesundheitsstandards“, erklärte Laumann bei der Bescheidübergabe.

Insgesamt wurden dem Klinikum Dortmund zwei Anträge bewilligt, deren Förderhöhe sich insgesamt auf rund 12 Millionen Euro belaufen: Rund 7,6 Millionen Euro sollen in die Schwerpunkte Kinderonkologie, Kinderpalliativmedizin, Seltene Tumorerkrankungen und Transitionsstationen investiert werden. Rund 4,3 Millionen Euro werden in die Schwerpunkte operative Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit seltenen Tumoren, angeborenen Fehlbildungen und anderen Seltenen Erkrankungen investiert.
 
Der Geschäftsführer des Klinikums Dortmund Rudolf Mintrop freute sich über die Unterstützung der Landesregierung: „Die Behandlung von Kindern und Jugendlichen ist uns ein besonderes Anliegen bei der täglichen Arbeit. Durch die Einzelförderung sind wir in der Lage, neue Räumlichkeiten für die Behandlung zu schaffen und so die Versorgung zu verbessern. Mit dieser Unterstützung werden wir in den kommenden Jahren im Bereich der Seltenen Erkrankungen einen großen Schritt vorankommen. Ich freue mich, dass Minister Laumann sich die Zeit genommen hat, sich persönlich mit uns über unsere nächsten Schritte auszutauschen.“
 
Für 2018 stehen erstmalig rund 33 Millionen Euro für die Einzelförderung zu Verfügung. Die Einzelförderung ergänzt damit die bewährte Pauschalförderung.

Das Foto zeigt (von links nach rechts):  Rudolf Mintrop (Vorsitzender der Geschäftsführung des Klinikums Dortmund), Karl-Josef Laumann (NRW-Gesundheitsminister), Prof. Dr. Dominik Schneider (Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Klinikum Dortmund), Dr. Andreas Leutner (Direktor der Klinik für Kinderchirurgie und -urologie im Klinikum Dortmund), Jan-Christian Parzies-Koschmieder (Pflegedienstleitung des Westfälischen Kinderzentrums im Klinikum Dortmund), Ulrike Matzanke (Vorsitzende des Aufsichtsrates des Klinikums Dortmund) sowie Prof. Dr. Michael Schwarz (Ärztlicher Direktor des Klinikums Dortmund).
 

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