Berufseinstiegsbegleitung-FAQ

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Berufseinstiegsbegleitung

Berufseinstiegsbegleitung-FAQ

Berufseinstiegsbegleitung (BerEB NRW) – Fragen und Antworten

Das Förderangebot der Berufseinstiegsbegleitung NRW richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die einen Haupt- oder Förderschulabschluss und anschließend eine Ausbildung anstreben und auf diesem Wege besondere Hilfe benötigen. Im Rahmen dieses Landesprogramms erhalten diese Schülerinnen und Schüler die passende Unterstützung durch eine Berufseinstiegsbegleiterin bzw. einen Berufseinstiegsbegleiter aus erster Hand. Bei den nachfolgend gemachten Angaben handelt es sich nicht um Nebenbestimmungen zu einem Verwaltungsakt (Zuwendungsbescheid) gemäß §36 VwVfG.NRW.

Berufseinstiegsbegleitung (BerEB NRW)

Fragen und Antworten
Maßnahmebeschreibung: „Was ist die Berufseinstiegsbegleitung (BerEb)?“

Bei der Berufseinstiegsbegleitung handelt es sich um ein Förderinstrument, das insbesondere dazu beitragen soll, die Chancen der Schülerinnen und Schüler auf einen erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung deutlich zu verbessern und diese zu stabilisieren.
Inhalte der Berufseinstiegsbegleitung sind:

  • Unterstützung beim Erreichen des Schulabschlusses
  • Sozialpädagogische Begleitung
  • Berufsorientierung und Berufswahl
  • Lotse im Übergangssystem
  • Ausbildungsstellensuche
  • Stabilisierung des Berufsausbildungsverhältnisses
Zielsetzung: „Welches Ziel hat die Berufseinstiegsbegleitung?“

Die Berufseinstiegsbegleitung hat die Zielrichtung, die Chancen der Schülerinnen und Schüler auf einen erfolgreichen Übergang in eine berufliche Ausbildung deutlich zu verbessern und diese zu stabilisieren.
Ziel ist der Übergang in eine Berufsausbildung.

Zielgruppe: „An welche Zielgruppe richtet sich die Berufseinstiegsbegleitung?“

Die Förderung richtet sich an Jugendliche, die voraussichtlich Schwierigkeiten haben werden, den Abschluss der allgemein bildenden Schule zu erreichen und/oder den Übergang in eine Berufsausbildung zu bewältigen. Dabei sind nur Schülerinnen und Schüler einzubeziehen, die einen Förder-, Haupt- oder gleichwertigen Schulabschluss anstreben.

Finanzierung: „Wie wird BerEb finanziert?“

Es werden NRW-weit 6.002 Plätze finanziert. Die Berufseinstiegsbegleitung wurde bisher jeweils 50 % durch ESF-Mittel des Bundes und die Bundesagentur für Arbeit getragen Die Finanzierung von BerEb aus ESF-Mittel des Bundes lief 2021 aus. Parallel wurde BerEb NRW entwickelt und eine Finanzierung aus Landesmitteln vorgesehen. Für die Laufzeit 01.02.2020 bis 31.01.2022 wurden 50 % durch ESF- und Landesmittel finanziert und 50 % durch die Agenturen für Arbeit. Die Umsetzung der BerEb NRW nach § 49 SGB III wird seit dem 01.02.2022 mit jeweils 50 % durch Landesmittel und durch Mittel der Bundesagentur für Arbeit getragen.

Ermittlung der Platzbedarfe: „Wie erfolgt die Platzverteilung?“

Zwischen den Vertragspartnern wurde für die Kohorte 2019/2020 ein Bestandsschutz für die Regionen bzgl. der zu verteilenden Plätzen vereinbart (5.243 Plätze). Die zusätzlich zu verteilenden 759 Plätze werden nach Indikatoren vergeben: HA 10 (Schulabgängerinnen und Schulabgänger mit Hauptschulabschluss/oder geringer im Schuljahr 2017/2018) mit 50%, SuS 8 (Schülerinnen und Schüler in Klasse 8 im Schuljahr 2018/2019) mit 30% und Sozialindex mit 20% Gewichtungsanteil.
Die konkrete Verteilung der Platzkontingente auf die einzelnen Schulen erfolgt konsensual durch die Partnerinnen und Partner vor Ort (Generale KAoA der unteren Schulaufsicht bzw. die regional zuständigen Generalisten für KAoA für die Sekundarstufe I, Agentur für Arbeit, Kommunale Koordinierungsstelle KAoA). Im Falle der Optionsziehungen verständigen sich die Vereinbarungspartner erneut über einen Verteilschlüssel.

Förderlaufzeit: „Wie lange beträgt die Förderlaufzeit?“

Die Förderung der BerEb NRW begann am 01.02.2020 für die erste Kohorte für eine Dauer von 36 Monaten.
Bestandteil der Ausschreibung durch das REZ NRW sind neben der Kohorte 2019/2020 zwei Optionen. Die Entscheidung zur Optionsziehung treffen das MAGS und die Regionaldirektion NRW (RD) gemeinsam.
Optionsziehung: Zum 01.02.2022 wurde zwischen MAGS und RD in Abstimmung mit dem Ministerium für Schule und Bildung NRW (MSB) die Optionsziehung unter Beibehaltung der Platzkapazität vereinbart.
Gespräche zum zukünftigen Vorgehen zur Neuverteilung der Plätze für den Durchgang 01.02.2023 laufen.

Verweildauer: „Wie lange kann ein Jugendlicher an BerEb teilnehmen?“

Die Verweildauer der Teilnehmenden in der Maßnahme umfasst eine Betreuungszeit von 18 Monaten während der Schulzeit und bis zu 18 Monaten nach der Schulzeit.

Personal: „Wie ist der Personal- bzw. Betreuungsschlüssel in BerEb?

Der Betreuungsschlüssel beträgt 1:25

Träger: „Bei wie vielen verschiedenen Projektträgern erfolgt die Umsetzung derzeit?“

Die Umsetzung erfolgt mit 49 Maßnahmen bei 30 verschiedenen Projektträgern mit insgesamt ca. 5.300 Schülerinnen und Schülern (Stand Nov. 2021).

BerEb und Schulsozialarbeit: „Wo gibt es Schnittmengen und was sind die Unterschiede?“

Die Berufseinstiegsbegleitung hat die Zielrichtung, die Chancen der Schülerinnen und Schüler auf einen erfolgreichen Übergang in eine berufliche Ausbildung deutlich zu verbessern und diese zu stabilisieren. Vorrangig wird der Übergang in eine Berufsausbildung angestrebt.
Gemäß dem Fachkonzept „Fachberatung Berufseinstiegsbegleitung “ der BA umfasst das Handlungsfeld der Berufseinstiegsbegleitung beispielsweise

  • Unterstützung bei der Erreichung des Abschlusses der allgemeinbildenden Schule
  • Berufsorientierung und Berufswahl
  • Ausbildungsstellensuche
  • Begleitung im Übergangssystem
  • Stabilisierung des Berufsausbildungsverhältnisses

Weitere Informationen unter Fachkonzept Berufseinstiegsbegleitung im Auftrag der BA
Das Handlungsfeld der Schulsozialarbeit umfasst beispielsweise

  • die Unterstützung der persönlichen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen,
  • die Beratung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Lebensraum Schule,
  • die Beratung und Begleitung von Schulleitungen, Lehrkräften und weiterem pädagogischem Personal an den Schulen sowie kooperierenden Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe,
  • die Mitwirkung und Beratung bei schulischen, beruflichen und weiteren biographischen Übergängen sowie bei persönlichen Bedarfslagen,
  • die Zusammenarbeit mit Personensorgeberechtigten und
  • Mitarbeit im Schulischen Team für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention; Abstimmung mit den anderen innerschulischen als auch außerschulischen Beratungsstrukturen bei schulischen Vernetzungs- und Beratungsaufgaben.

 

Bei den hier gemachten Angaben handelt es sich nicht um Nebenbestimmungen zu einem Verwaltungsakt (Zuwendungsbescheid) gemäß §36 VwVfG.NRW.

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