Zusammen im Quartier – Projekte in Mülheim an der Ruhr

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Zusammen im Quartier – Projekte in Mülheim an der Ruhr

Mülheim an der Ruhr: Projekt "Mobile Jugendarbeit im Stadtteil Mülheim Styrum"
Allgemeine Angaben zum Projekt
Projekttitel

Mobile Jugendarbeit im Stadtteil Mülheim Styrum

Projektträger

Mülheimer Gesellschaft für soziale Stadtentwicklung mbH

Projektstandort

Mülheim an der Ruhr, Stadtteil Styrum

geplanter Förderzeitraum

01.01.2021 - 31.12.2022

Projektbeginn

2021

Kreis/kreisfreie Stadt

Stadt Mülheim an der Ruhr

Kontakt

Jonathan Thomas
Tel.: 0208 / 4555209
E-Mail: jonathan.thomas@muelheim-ruhr.de
Internet: www.sportpark-styrum.de

Ziele und Methoden des Projekts
Örtliche Rahmenbedingungen / Eckdaten
Problemlage

Durch niederschwellige Sportmöglichkeiten und attraktive Bewegungsangebote soll dem bewegungsarmen und ungesunden Lebensalltag der Kinder und Jugendlichen im Stadtteil Styrum entgegengewirkt werden. Durch die Einstellung einer sportpädagogischen Fachkraft konnten viele Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien in Styrum initial organisiert werden. Die Angebote im Bereich des Sports wurden gemeinsam mit  Akteuren aus dem Stadtteil-Netzwerk und der Zielgruppe entwickelt, um passgenaue Angebote für die Bedürfnisse/Interessen der Kinder/Jugendlichen zu schaffen. Diese Angebote wurden gut angenommen und sollen nun nachhaltig ausgerichtet werden. Dies alles findet im aktuell im Bau befindlichen Sportpark Styrum eine feste Örtlichkeit.

Ziele / erwartete Ergebnisse

Um den Bedarf an Bewegungsangeboten im Stadtteil Styrum zu decken, wurden in Kooperation mit ansässigen Institutionen Angebote initiiert, wie zum Beispiel Mitternachtssport, Fußballturniere, Fitness-Treffs oder Thai-Box Kurse. Über die Angebote hinaus ist die Kontaktaufnahme zu Kindern und Jugendlichen verschiedener Herkunft und sozialer Milieus ein Teil der sportpädagogischen Arbeit. Neben sportlichen Angeboten ist die aufsuchende Arbeit ein weiterer Projektschwerpunkt, um möglichst auch Kinder mit niedriger sozialer Teilhabe für Angebote zu gewinnen und positive Effekte auf die psychosozialen Faktoren wie Selbstwertgefühl und Motivation zu bewirken.

Projektablauf (Dauer, Bausteine, Instrumente, Personaleinsatz)

Baustein 1 und 2: Die weitere Projektlaufzeit ist zunächst für ein Jahr angesetzt. Ein wesentlicher Baustein  ist nach wie vor die Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung der sportlichen Aktivität von Kindern und Jugendlichen. Bei Betrachtung der schon im ersten Antrag beschriebenen Problemlagen besteht diesbezüglich enormer Handlungsbedarf im Statteil Styrum. Neben den positiven Effekten von sportlichen Aktivitäten auf die physische und psychische Gesundheit soll das Projekt auch soziale Aspekte wie Teamgeist oder das Einhalten von Spielregeln vermitteln. Besonders bedingt durch die Folge der Corona-Pandemie und dem damit einhergehenden zeitweisen Ausfall von Vereinsangeboten und Schulsport stellt der Einsatz unkomplizierter sportlicher Angebote einen notwendigen Ersatz für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen dar. Daher sollen besonders kompensatorische Angebote im Jahr 2021 umgesetzt werden.

Beteiligte Akteure / Kooperationspartner

Mülheimer Gesellschaft für soziale Stadtentwicklung mbH, Mülheimer SportService, Amt für Kinder, Jugend und Schule, Bildungsnetzwerk Styrum

Mülheim an der Ruhr: Projekt "Styrum bewegt sich"
Allgemeine Angaben zum Projekt
Projekttitel

Styrum bewegt sich

Projektträger

Caritas-Sozialdienste e.V.

Projektstandort

Mülheim-Styrum

geplanter Förderzeitraum

01.01.2021 - 31.12.2022

Projektbeginn

2021

Kreis/kreisfreie Stadt

Stadt Mülheim an der Ruhr

Kontakt

Georg Jöres
Tel.: 0208 / 3000850
E-Mail: georg.joeres@caritas-muelheim.de
Internet: www.caritas-muelheim.de.de

Ziele und Methoden des Projekts
Örtliche Rahmenbedingungen / Eckdaten
Problemlage

Der Mülheimer Stadtteil Styrum liegt im Norden des Stadtgebiets an der Grenze zu Oberhausen. Styrum gilt als traditioneller Arbeiterstadtteil, die Bevölkerungsstruktur weist einen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund auf, viele Familien leben von Transferleistungen und grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Vielzahl der Familien einer eher niedrigeren Bildungsschicht zuzuordnen ist. Statistisch liegt der Anteil der Kinder und Jugendlichen bis 6 Jahren im Bezug von Transferleistungen bei ca. 50 %. Teilweise prekäre Verhältnisse spiegeln sich auch in der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen des Stadtteils wider. Viele Kinder wachsen in ungesunden Rahmenbedingungen auf, sei es in Bezug auf Sport, Ernährung oder Hygiene.

Ziele / erwartete Ergebnisse
  • Netzwerk von Institutionen im Stadtteil ermöglichen gesundes Aufwachsen
  • übergreifende Veröffentlichung von Veranstaltungen (gemeinsamer Flyer/ Homepage für den Stadtteil)
  • Kinder im Stadtteil Styrum haben die Möglichkeit, gesund aufzuwachsen. Familien haben Kenntnisse über Lebensbedingungen, die ein gesundes Aufwachsen ermöglichen und Kinder zu einem positiven Selbstkonzept führen.
  • Insbes. am Standort Brüder Grimm Schule finden verschiedene Projektbausteine statt.
  • Lebensraum Styrum wird betrachtet: Wo sind Orte, die zu Bewegung einladen.
Projektablauf (Dauer, Bausteine, Instrumente, Personaleinsatz)

Das Projekt ist für einen Zeitraum von einem Jahr geplant. Ein Schwerpunkt wird in der Vernetzung der Akteure vor Ort bestehen: Wer bietet was bereits an? Wie kommt die Zielgruppe an die Informationen? Welche Angebote müssen ergänzt werden? In diesem Projektbaustein wird es ebenfalls in hohem Maße um Öffentlichkeitsarbeit gehen.
Ein weiterer Bereich liegt in der konkreten Durchführung von (Info-)Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen (Fachkräfte, Eltern etc.). Was brauchen Kinder für ein gesundes Aufwachsen? Dazu soll es Frühstücksangebote, Kochkurse, Sportangebote, Initiierung von z.B. Walkinggruppen etc. geben. Sportvereine können sich vorstellen für Kinder, aber auch Eltern. Im Dritten Teil wird es um die Verstetigung der Angebote und Informationen gehen: Was braucht es, um Familien zu erreichen, zu informieren und wie kann gesundes Aufwachsen langfristig im Stadtteil funktionieren.

Beteiligte Akteure / Kooperationspartner

Caritas-Sozialdienste e.V., Brüder Grimm Schule, Kita St. Mariae Rosenkranz, Gemeinde St. Mariae Rosenkranz
(Willy-Brandt Schule, GGS Styrum, Stadtteilbücherei, weitere Kitas, Café4you, Sportvereine, FBS)

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