Arbeit.Gesundheit.Soziales.
Mit Menschen für Menschen.

Zusammen im Quartier – Projekte in Mönchengladbach

Logo: NRW Zusammen im Quartier

Zusammen im Quartier – Projekte in Mönchengladbach

Allgemeine Angaben zum Projekt
Projekttitel

Gesundes Aufwachsen in Rheydt

Projektträger

PariTeam  gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste mbH, Friedhofstr. 39

Projektstandort

Rheydt-Mitte, Fördergebiet Soziale Stadt

geplanter Förderzeitraum

01.01.2021 - 31.12.2022

Projektbeginn

2021

Kreis/kreisfreie Stadt

Stadt Mönchengladbach

Kontakt

Katrin Stahlhofen, Sinead Kleikamp
Tel.: 02166 / 923957
E-Mail: gary [at] paritaet-nrw.org (gary[at]paritaet-nrw[dot]org)
Internet: www.parisozial-mg.de

Ziele und Methoden des Projekts
Örtliche Rahmenbedingungen / Eckdaten
Problemlage
  • Projektraum entspricht dem Fördergebiet der Sozialen Stadt Rheydt (Förderung seit 2010)
  • Sozialdaten Anfang 2018: 26,7% SGB II und SGB III Empfänger, 6,7 % Alleinerziehende, fast 50% der Kinder unter 15 Jahren erhält Leistungen nach dem SGB II.
  • Benachteiligte Menschen finden keinen Zugang zu Angeboten und Maßnahmen der Gesundheitsförderung.
  • Kinder und Jugendliche starker Bewegungsmangel und schlechte Ernährung
  • Sie benötigen eine zugehende Ansprache und niedrigschwellige Zugänge.
  • Geplante Maßnahmen knüpfen an bestehende Einrichtungen, Institutionen und Vereine an.
Ziele / erwartete Ergebnisse

Benachteiligte Kinder und Jugendliche von 6-14 Jahren

  • nehmen Angebote von Sportvereinen im Stadtteil wahr und werden dort angebunden
  • bestehende Lebenswelten (Familie, Schule, Einrichtungen) werden  in gesundheitsfördernde Prozesse einbezogen
  • Sensibilisierung der Akteure im Stadtteil für niedrigschwellige Zugänge von Benachteiligten
  • Wissenstransfer von Gelingensbedingungen (z.B. Beantragungsverfahren von Beitragszuschüssen, Schulungen für Akteure anstoßen)
Projektablauf (Dauer, Bausteine, Instrumente, Personaleinsatz)
  • Kinder und Jugendliche werden in ihren Lebenswelten (Schulen, Jugendtreffs, öffentlicher Raum) aktiv und zugehend angesprochen (regelmäßige Info-Punkte)
  • Begleitung während Kontaktaufnahme, Schnupperteilnahme und Eingewöhnung in Sportvereine
  • Gewinnung von "Peers" für die Anbindung an den Verein
  • Projektmitarbeitende koordiniert und steuert das Gesamtprojekt
  • Teilnahme an Arbeitsgruppen und Konferenzen für Wissenstransfer
Beteiligte Akteure / Kooperationspartner

Schulen und andere bestehende Lebenswelten zur Aquirierung von interessierten Kindern und Jugendlichen; Jugendfreizeitheime, Familienzentren und Mehrgenerationenhaus für Kochangebote; Sportvereine zur Vermittlung und Anbindung der Kinder und Jugendliche in bestehende Angebote

Allgemeine Angaben zum Projekt
Projekttitel

Mobile Erziehungsberatung

Projektträger

Diakonisches Werk gGmbH

Projektstandort

Mönchengladbach (Alt-Gladbach)

geplanter Förderzeitraum

01.01.2021 - 31.12.2022

Projektbeginn

2021

Kreis/kreisfreie Stadt

Stadt Mönchengladbach

Kontakt

Marta Schwieger
Tel.: 02161 / 4633222
E-Mail: mschwieger [at] diakonie-mg.de (mschwieger[at]diakonie-mg[dot]de)
Internet: www.diakonie-mg.de

Ziele und Methoden des Projekts
Örtliche Rahmenbedingungen / Eckdaten
Problemlage

In Alt-Gladbach, dem Stadtzentrum Mönchengladbachs, konzentrieren sich neben Handel und Gastronomie junge, kinderreiche, aber einkommensschwache innerstädtische Wohngebiete. In der Innenstadt wohnten Ende 2016 rund 17.600 Menschen, wovon 46% einen Migrationshintergrund aufweisen (Vergleich Gesamtstadt: 32%).
Da der Untersuchungsraum einen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund und innerhalb dessen einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Menschen unter 20 Jahren sowie einen hohen Anteil an Arbeitslosen (insbesondere der nichtdeutschen Personen) und SGB II-Empfängern aufweist, kommt dem Untersuchungsraum eine bedeutende Funktion als Integrationsraum in Mönchengladbach zu.
Dadurch entfällt für sie ein wichtiger Ort der Förderung.
Viele Kinder leben in bildungsfernen und /oder sozial benachteiligten Lebenswelten.
Ihren Eltern fehlt es an Kenntnissen der frühkindlichen Bedürfnisse und Förderung.
Ebenso fehlt vielen Eltern die Erfahrung und die Einsicht, dass es für die Kinder wichtig ist, einen strukturierten Alltag zu haben.

Ziele / erwartete Ergebnisse

Das Gesamtziel des Projektes ist es, Erziehungskompetenzen der Eltern zu stärken und den Kindern einen guten Start in die schulische Ausbildung und daraus folgend gute Perspektiven auf ein selbstbestimmtes Leben und Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen.
Für Eltern: ein niedrigschwelliges Beratungsangebot zur Bewältigung ihrer persönlichen und familiären Krisen.

Projektablauf (Dauer, Bausteine, Instrumente, Personaleinsatz)

Die Beratungsarbeit soll niedrigschwellig und in den Familienzentren stattfinden. Darüber hinaus sollen bei Wunsch nach Diskretion die Beratungen in externen Räumen angeboten werden.
Das Angebot wird halbtags jeweils in den Einrichtungen installiert, die Einzelfallarbeit erfolgt während der übrigen vorgesehenen Arbeitszeit aufsuchend oder in der Beratungsstelle.

Das Projekt wird von zwei, je 0,5 VK, sozialpädagogischen Fachkräften, durchgeführt.

Beteiligte Akteure / Kooperationspartner

Eltern und Kinder aus dem Stadtteil Alt-Gladbach, Erziehungsberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung, Familienhebammen, Kinderärzte, Entbindungskliniken, Familienzentren, Jugendamt (Frühe Hilfen, Horne)

Allgemeine Angaben zum Projekt
Projekttitel

PAENZ - Potentiale nutzen an Grundschulen

Projektträger

Stadt Mönchengladbach

Projektstandort

Integriertem Handlungs- und Entwicklungsprogramm Alt-Mönchengladbach

geplanter Förderzeitraum

01.01.2021 - 31.12.2022

Projektbeginn

2019

Kreis/kreisfreie Stadt

Stadt Mönchengladbach

Kontakt

Leitung Projekt PAENZ: Annika Ahrens
Tel.: 02161 / 253032
E-Mail: Annika.Ahrens [at] moenchengladbach.de (Annika[dot]Ahrens[at]moenchengladbach[dot]de)
Internet: www.moenchengladbach.de

Ziele und Methoden des Projekts
Örtliche Rahmenbedingungen / Eckdaten
Problemlage

Die Innenstadt MG verzeichnet Missstände und negative Entwicklungen sowohl in städtebaulicher als auch in sozio-ökonomischer Hinsicht. Aus diesem Grund hat die Stadt Mönchengladbach ein integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept (IHEK) erstellt. Die Darstellung des Quartiers Alt-Mönchengladbach mit den entsprechenden Sozialdaten und erläuternden Informationen  können den Kapiteln 3.1 und 3.2 des IHEK entnommen werden. Unter 5.1.7 Maßnahmen Handlungsfeld Bildung, Kultur u. soziale Infrastruktur empfiehlt das IHEK mit Priorität 1 die Realisierung der Maßnahme "B 5 PAENZ - Potentiale nutzen an Grundschulen" (Seite 232). Hiermit soll soziale Stabilität sichergestellt werden.

Ziele / erwartete Ergebnisse

Die dortigen SuS werden potentialgerecht in ihrer schulischen Laufbahn gefördert u. nutzen regelmäßig außerschulische Gesundheits-, Bildungs- und Freizeitangebote aus den Bereichen  Schule, Soziales, Jugendhilfe, Sport, Gesundheit und Kultur. Ihre Eltern in ihrer Rolle als Bildungsbegleiter ihres Kindes nutzen selbstverständlich und bedarfsgerecht Gesundheits-, Bildungs- und Unterstützungsangebote dieser beiden Grundschulen, des Sozialraums sowie des Stadtgebietes. Gelingende Kooperationen zwischen der Grundschule und den Kitas (bzw.  Familienzentren) sowie zwischen der Grundschule u. den weiterführenden Schulformen tragen bei zu bruchlosen Übergängen in die Kita/ in die SEK I.

Projektablauf (Dauer, Bausteine, Instrumente, Personaleinsatz)

Zur Fortsetzung dieses Projektes arbeitet eine soz.-päd. Fachkraft partnerschaftlich mit allen Mitwirkenden in den Bereichen Schule, Soziales, Jugendhilfe, Sport, Gesundheit und Kultur zusammen. Die Angebotsdurchführung erfordert den Einsatz einer Vollzeitstelle. Projektbausteine sind u.a.:

  • Elternberatung (als Gruppenangebot u. als Einzelfallhilfe) zur schulischen und außerschulischen Gesundheits- und Bildungsförderung ihrer Kinder im Alter von 5 bis  11 Jahren mit dem Schwerpunkt der Übergänge in die Grundschule/ in die SEK I
  • Verstärkung der Bildungsorientierung der Eltern zur Verbesserung ihrer Einbindung in den Bildungsprozess ihres Kindes
  • Kontaktanbahnung zu allen Einrichtungen und Behörden in Gladbach und im Westend
  • Gemeinwesenarbeit mit Akteuren aus in den Bereichen Schule, Soziales, Jugend, Sport, Gesundheit u. Kultur in Gladbach/ im Westend
Beteiligte Akteure / Kooperationspartner

Die Schulleitung, das Lehrerkollegium und sonstige relevante außerschulische
Kooperationspartner der beteiligten Grundschulen; Vertretungen der kooperierenden Kitas (Familienzentrum) in Gladbach/ im Westende; Vertretungen der kooperierenden weiterführenden Schulformen

Allgemeine Angaben zum Projekt
Projekttitel

Start Klar

Projektträger

Diakonisches Werk gGmbH

Projektstandort

Mönchengladbach-Rheydt

geplanter Förderzeitraum

01.01.2021 - 31.12.2022

Projektbeginn

2021

Kreis/kreisfreie Stadt

Stadt Mönchengladbach

Kontakt

Marta Schwieger
Tel.: 02161 / 4633222
E-Mail: mschwieger [at] diakonie-mg.de (mschwieger[at]diakonie-mg[dot]de)
Internet: www.diakonie-mg.de

Ziele und Methoden des Projekts
Örtliche Rahmenbedingungen / Eckdaten
Problemlage

Die Innenstadt von Mönchengladbach-Rheydt bildet neben der Mönchengladbacher Innenstadt das zweite Zentrum der Stadt.
Im Stadtteil Mönchengladbach-Rheydt leben viele Familien mit Migrationshintergrund, Alleinerziehende und viele kinderreiche Familien mit schwierigen Lebensumständen.
Insgesamt ist das sozio-ökonomische Niveau eher gering (Leistungsbezug ALG II). Der Anteil dieser Bevölkerungsgruppen liegt über dem Durchschnitt der Stadt insgesamt.
Etwa 33 % der Kinder über 3 Jahren und etwa 75 % der unter 3-Jährigen haben keinen Kindergartenplatz.
Dadurch entfällt für sie ein wichtiger Ort der Förderung.
Viele Kinder leben in bildungsfernen und /oder sozial benachteiligten Lebenswelten.
Ihren Eltern fehlt es an Kenntnissen der frühkindlichen Bedürfnisse und Förderung.
Ebenso fehlt vielen Eltern die Erfahrung und die Einsicht, dass es für die Kinder wichtig ist, einen strukturierten Alltag zu haben. Für Dinge wie z.B. regelmässige gesunde Ernährung, Hygiene und Anregungen zur weiteren Förderung im kognitiven Bereich bedarf es der Unterstützung im niederschwelligen Bereich.

Ziele / erwartete Ergebnisse
  • Gesundes Aufwachsen für Kinder im Stadtteil Mönchengladbach-Rheydt
  • Anregung und Unterstützung der Eltern, die physischen und psychischen Bedürfnisse ihrer Kinder zu erkennen und mit ihren individuellen Kompetenzen und ihren finanziellen Rahmenbedingungen zu befriedigen.
  • Beratung und praktische Unterstützung in allen gesundheitsfördernden Bereichen zur Entwicklung, Ernährung, Pflege und Gesundheit
  • Kostenlose Krabbel/Spielgruppen (Möglichkeit zum Austausch.Anregung zur Entwicklungsförderung beim gemeinsamen Singen, Spielen, Basteln, Essen u.s.w.)
  • Kochkurse : Zubereitung gesunder, preisgünstiger Mahlzeiten
  • Stärkung Eltern-/Kindbindung
  • Qualifizierung der Eltern, die erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten langfristig in ihren Alltag zu implementieren und beizubehalten.
Projektablauf (Dauer, Bausteine, Instrumente, Personaleinsatz)

Die Beratungsarbeit soll niedrigschwellig und aufsuchend in den Haushalten stattfinden.
Darüber hinaus sollen Gruppenangebote durchgeführt werden.

  • Beratung im Bereich Entwicklungsförderung: Sprach- und Bewegungsförderung, soziales Kompetenztraining, Bindung Mutter/Vater-Kind.Effekt-Training
  • Beratung im Bereich Ernährung: Stillberatung, Zubereitung Flaschennahrung, Umstellung auf Beikost, gesunde Ernährung im Kleinkindalter
  • Beratung im Bereich Pflege/Gesundheit: Säuglingspflege (Bad,Wickeln), Prävention SIDS, Unfallprävention im Haushalt, Hausapotheke, Babymassage, sensorische Stimulationn (Greifen und Begreifen), Zahnpflege
  • Gruppenangebote: Krabbel-, Spiel-und Bewegungsgruppe, Kochkurs, Elternkurs und Kinderkurs EFFEKT, Kurs Bindung Mutter/Vater-Kind
Das Projekt wird von einer Sozialpädagogin (0,5 VK) und zwei Kinderkrankenschwestern (je 0,25 VK) durchgeführt.
Beteiligte Akteure / Kooperationspartner

Eltern und Kinder aus dem Stadtteil Mönchengladbach-Rheydt, Erziehungsberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung, Familienhebammen, Kinderärzte, Entbindungskliniken, Familienzentren, Jugendamt (Frühe Hilfen, Horne)