Minister Schmeltzer besucht Schulen in Lünen

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Gespeichert von Webworker.Hivric am 21. November 2016

Respekt ist nicht selbstverständlich, Respekt muss man lernen

#Hut ab - Minister Schmeltzer besuchte zwei Schulen in Lünen

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat erstmals eine "Woche des Respekts" ausgerufen. Integrationsminister Rainer Schmeltzer: „Respekt muss man lernen. Wir alle können und sollten anständig und respektvoll miteinander umgehen. Im Klassenzimmer, auf dem Schulhof und auf der Straße.“ Er hat in der "Woche des Respekts" unter anderem das Lippe Berufskolleg und die Ludwig-Uhland-Realschule in Lünen besucht.

Doch was bedeutet Respekt im schulischen Alltag? Schülerinnen und Schüler wünschen sich ein respektvolles Miteinander und mehr Wertschätzung füreinander – ungeachtet der Herkunft, der Hautfarbe, der Sprache. Genau darum geht es in einem Film, den die Schülerinnen und Schüler des Sozialwissenschaftskurses Klasse 10 der Ludwig-Uhland-Realschule aus Lünen über ihr aktuelles "Respektprojekt" gedreht haben. Der Filmbeitrag ist beim landesweiten Schulwettbewerb zur Themenwoche „Respekt zeigen“ unter die Finalisten in der Sekundarstufe I gekommen.

Minister Rainer Schmeltzer bekam bei seinem Besuch jedoch nicht nur den Film zu sehen, sondern auch die neun „Respekt-Bäume“. Die verschiedenen Apfelbäume haben die Jugendlichen um die Schule herum angepflanzt - sie stehen für die an der Schule vertretenen Nationen, werden gemeinsam genutzt und gepflegt. Und Minister Schmeltzer bewunderte das Gemeinschaftskunstwerk eines rund zehn Quadratmeter großen gemalten Respektbaumes im Forum der Schule, auf dem sich alle Mädchen und Jungen der Schule mit einem Profilbild in der Laubkrone verewigt haben.

Auch die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklasse am Lippe Berufskolleg haben einen Film über ihre Ideen zum Thema Respekt und Umgang miteinander aufgenommen. Beide Projekte, so unterschiedlich sie auch waren, begeisterten den Minister sehr. Auch für ihn ist „Respekt nicht selbstverständlich, sondern muss aktiv gelebt und vorgelebt werden. Es geht darum, sich gegenseitig zu achten und dafür einzusetzen, dass Menschen nicht respektlosen und verletzenden Angriffen ausgesetzt werden. Hass, Aggression und Gewalt gefährden unser friedliches Zusammenleben.“

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