Zukunft der Arbeit im Ruhrgebiet gestalten – Minister Laumann besucht Wilo-Gruppe

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Arbeitsminister besucht den Dortmunder Hersteller von Pumpen und Pumpensystemlösungen Wilo

„Wilo zeigt, wie wir die Zukunft der Arbeit im Ruhrgebiet gestalten können“ Minister Laumann besucht Dortmunder Pumpenhersteller

Digitalisierungstour 2019: Minister Laumann bei der Wilo-Gruppe – Partner beim ESF-geförderten Modellprojekt Arbeit 2020

Auf seiner Digitalisierungstour 2019 besuchte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann den Dortmunder Hersteller von Pumpen und Pumpensystemlösungen Wilo. Geplant ist hier eine Smart Factory nach Industrie 4.0-Standard. Das Unternehmen hatte sich am ESF-geförderten Modellprojekt „Arbeit 2020 in NRW“ beteiligt. „Wilo zeigt, wie wir die Zukunft der Arbeit im Ruhrgebiet gestalten können“, so der Minister.

Digitalisierungstour 2019 – Arbeitsminister Karl-Josef Laumann informierte sich über die Zukunft der Arbeit im Ruhrgebiet bei der Wilo-Gruppe

Auf seiner Digitalisierungstour 2019 besuchte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann den Dortmunder Hersteller von Pumpen und Pumpensystemlösungen Wilo. Mit dem WiloPark entsteht in der Ruhrgebietsstadt ein komplett neuer Stammsitz, der neben der Verwaltung auch eine Smart Factory nach Industrie 4.0-Standard umfassen wird. Die Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2020 geplant.

Das Unternehmen mit über 2.000 Beschäftigten am Standort Dortmund hatte sich am ESF-geförderten Modellprojekt „Arbeit 2020 in NRW“ beteiligt. Das Projekt zielt darauf, Betriebsräte, Beschäftigte und Unternehmen zu unterstützen, die mit der Digitalisierung einhergehenden Entwicklungen und Veränderungen zu erkennen und gemeinsam aktiv zu gestalten. An dem Gemeinschaftsprojekt unter Leitung der IG Metall Bezirksleitung NRW beteiligen sich die IG Metall NRW, die IG BCE Nordrhein, die NGG NRW und der DGB NRW.

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann lobte bei seinem Besuch den Pioniergeist des Technologiespezialisten aus Dortmund: „Wilo ist ein modernes Unternehmen des klassischen, produzierenden Gewerbes, schafft es aber eindrucksvoll, sich auf veränderte Rahmenbedingungen einzustellen. Besonders positiv vermerkte der Minister, dass Wilo die digitale Transformation in der ehemaligen Industrieregion Ruhrgebiet vorantreibe: „Das Ruhrgebiet verfügt über starke Unternehmen, fleißige Menschen und viele gute Ideen. Wilo zeigt durch seine Aufgeschlossenheit gegenüber Veränderungen und seine eigene Innovationskraft, wie wir die Zukunft der Arbeit im Ruhrgebiet gestalten können.“

„Die digitale Transformation ist sicherlich eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir bei Wilo haben uns entschlossen, diese aber für uns als Chance anzusehen“, sagte Mathias Weyers, Chief Financial Officer der Wilo Gruppe, der den Minister begrüßte. Christoph Hückelheim, Group Vice President Human Resources, ergänzte, dass die intensive Begleitung des Wandels in der Arbeitswelt von großer Bedeutung sei: „Bei aller Digitalisierung von Arbeitsvorgängen wird auch in Zukunft der Mitarbeiter der Mittelpunkt in unseren Geschäftsprozessen sein. Trotzdem wird die digitale Transformation unsere Lebens- und Arbeitswelt fundamental verändern. Dabei ist es für uns eine erfolgsentscheidende Aufgabe, die veränderten Anforderungen an Kompetenzprofile und Berufsbilder professionell zu begleiten.“

Das kann gelingen, zeigte sich auch die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende bei Wilo, Daniela Mohr, zuversichtlich. „Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen hat uns das Projekt Arbeit 2020 sehr geholfen. Vor allem mit der Wilo-Betriebslandkarte können wir die Unterschiede des Technikeinsatzes und dessen Wirkungen schnell sichtbar machen“, berichtete die Arbeitnehmervertreterin und verwies auf den „Zukunftspakt“, der mit der Unternehmensleitung geschlossen werden konnte. Statt Beschäftigungsabbau wird vor allem auf Qualifizierung gesetzt. Und Dialog, wie die Betriebsrätin betont: „Wir haben im Dialog eine für alle Seiten gute Einigung erzielt und damit auch ein Stück weit Zukunftssicherung betrieben. “

Mit dem „Zukunftspakt“, ist auch die Unternehmensleitung überzeugt, werde man den Standort Dortmund stärken, die Mitarbeiter für die nahenden Herausforderungen weiterbilden und nicht zuletzt die Ausbildung sehr viel weiter ausbauen als bisher.

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