Hotline für sicheres Spielzeug

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Gespeichert von Arbschutz.LIA am 12. November 2015
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Hotline für sicheres Spielzeug

Genau hingucken, daran riechen oder reiben – so einfach lässt sich oft schon feststellen, ob Spielzeug für Kinder geeignet ist. Zu Beginn der Weihnachtseinkäufe hat das Arbeitsministerium eine Hotline mit vielen Tipps und Informationen zum Kauf von sicherem Spielzeug geschaltet. Außerdem können Anruferinnen und Anrufer Spielwaren melden, bei denen sie befürchten, dass diese unsicher oder schadstoffbelastet sind.

Zu Beginn der Weihnachtseinkäufe hat das NRW-Arbeitsministerium eine Hotline mit Tipps und Informationen zum Kauf von sicherem Spielzeug geschaltet. Außerdem können die Anruferinnen und Anrufer Spielwaren melden, bei denen sie befürchten, dass diese unsicher oder schadstoffbelastet sind. Die Hotline ist bis zum Jahresende montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr zu erreichen unter der Rufnummer 0211 / 837-1924.

Minister Rainer Schmeltzer: „Bei Kontrollen in der Vergangenheit sind unseren Behörden immer wieder vor allem billige Spielwaren aufgefallen, die beispielsweise wegen verschluckbarer Kleinteile oder hoher Schadstoffkonzentration aus dem Verkehr gezogen werden mussten.“
Schmeltzer empfiehlt generell, beim Kauf von Spielzeug auf die Sicherheit und Schadstofffreiheit zu achten: „Ob Spielwaren sich für Kinder eignen, lässt sich häufig auch von Laien schon im Geschäft oder auf dem Weihnachtsmarkt feststellen. Wenn das Spielzeug beispielsweise unangenehm riecht, ist dies meist ein Hinweis auf unerwünschte Chemikalien. Und bei lackierten Oberflächen hilft ein einfacher ‚Reibetest‘: Bleibt Farbe am Finger haften, ist Vorsicht geboten.“

Weitere Hinweise und Tipps:

  • Auf Altersangaben achten. Spielzeug, das für Kinder unter 36 Monaten gefährlich sein kann, muss entsprechend gekennzeichnet sein.
  • Auf die Kennzeichnung achten: Mit dem CE-Zeichen erklärt der Hersteller, dass sein Produkt den europäischen Mindestanforderungen an Sicherheit und Gesundheit entspricht.
  • Auf Gütesiegel achten: Das freiwillige GS-Zeichen steht für „Geprüfte Sicherheit“, bescheinigt von einer unabhängigen Prüfstelle.
  • Die Verarbeitung prüfen: Ist das Spielzeug stabil? Sind Kleinteile fest angebracht? Gibt es scharfe Spitzen oder Kanten? Lange Schnüre können eine Gefahr für Kinder sein.
  • Plüschtiere sollten vor dem ersten Gebrauch gewaschen werden.
  • Duftendes Spielzeug und Kinderparfüms können schädlich sein.

Wenn Anruferinnen oder Anrufer bei der Hotline mutmaßlich gefährliche Spielwaren melden, so werden diese Meldungen an die zuständigen Behörden weitergeleitet und überprüft. Eine solche Überprüfung kann umfangreiche technische oder chemische Analysen notwendig machen. Sollte sich dabei herausstellen, dass Normen nicht eingehalten werden oder konkrete Gefahren bestehen, können die Marktüberwachungsbehörden das Spielzeug aus dem Verkehr ziehen und ein Verkaufsverbot verhängen.

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