Jahresbericht 2014

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Jahresbericht der Arbeitsschutzverwaltung NRW 2014

Der Jahresbericht stellt unter anderem Schwerpunktaktionen und Projekte der Arbeitsschutzverwaltung NRW (ASV) sowie Trends und Entwicklungen in der Arbeitswelt vor. Die Themen reichen vom „sichereren Transport von Tür zu Tür“ über „Arbeit gestalten NRW“ bis hin zur "Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie".

Arbeitsschutz in Nordrhein-Westfalen steht für gesundes Arbeiten in einer dynamischen Arbeitswelt. Gesunde Arbeit
schafft Lebens- und Arbeitsqualität und bringt sozialpolitische und wirtschaftliche Interessen unter einen Hut. Was
wären die Betriebe ohne ihre Beschäftigten? Ihre Gesundheit und ihr Leistungsvermögen sind Grundlage und Motor
für leistungsfähige Unternehmen und für ein wirtschaftlich erfolgreiches Nordrhein-Westfalen. In Zeiten, in denen
psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz häufiger Grund für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentungen sind und wir
zur Fachkräftesicherung verstärkt das Potential der älteren Beschäftigen brauchen, müssen wir uns gemeinsam mit
den Betrieben und den Sozialpartnern noch intensiver um die Gestaltung gesunder Arbeitsbedingungen kümmern.
Verknüpft mit der klassischen Arbeitsschutzorganisation kommt dabei der betrieblichen Gesundheitsförderung eine
große Bedeutung zu, ebenso wie Qualifizierungs- und Weiterbildungsangeboten.

Die Arbeitsschutzverwaltung NRW richtet dabei ein besonderes Augenmerk auf kleine und mittlere Unternehmen, die
rund 95 Prozent der Unternehmen und zwei Drittel der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in NRW ausmachen
und damit maßgeblich die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen stärken. Große Unternehmen setzen mittlerweile
zunehmend auf ein vorausschauendes betriebliches Gesundheitsmanagement, um so die Beschäftigungsfähigkeit
ihrer Belegschaft zu sichern und zu fördern. Kleine und mittlere Unternehmen agieren jedoch unter anderen Voraussetzungen
und brauchen auf ihre betrieblichen Rahmenbedingungen passende Lösungen. Mit Blick auf die stetig
steigenden Anforderungen und neuen Herausforderungen, wie z. B. der Digitalisierung der Arbeitswelt – Arbeit 4.0 –,
unterstützt die Landesinitiative „Arbeit gestalten NRW“ deswegen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei
der Umsetzung betrieblicher Gesundheitsförderung, flankiert mit NRW-Förderangeboten wie der Potentialberatung
oder dem Bildungsscheck.

Gesundes Arbeiten in NRW fördern bedeutet aber auch, dass es notwendig und unverzichtbar ist, die Einhaltung von
geltenden Arbeitsschutzpflichten zu überprüfen, um Arbeitsschutzdefizite aufzudecken und die klassische Arbeitsschutzorganisation und damit gesunde Arbeitsbedingungen in den Betrieben zu stärken. Das zeigen einmal mehr z. B. die Ergebnisse einer landesweiten Kontrollaktion im Paket- und Kurierdienst.

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