Faire Arbeit – Gegen Schwarzarbeit

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Emscher-Lippe-Region: Modell-Projekt gegen Schwarzarbeit

Faire Arbeit in NRW: Arbeitsministerium unterstützt Emscher-Lippe-Region bei Bekämpfung illegaler Beschäftigung

Das "Bündnis zur Bekämpfung der Schwarzarbeit" startet in der Region Emscher-Lippe. Das Arbeitsministerium unterstützt die Projektarbeit mit knapp 400.000 Euro. Arbeitsminister Rainer Schmeltzer übergab in Herten den Förderbescheid. Das Bündnis wird im Rahmen der Landesinitiative "Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb" gefördert.

NRW-Arbeitsminister Rainer Schmeltzer unterstützt die Emscher-Lippe-Region bei der Bekämpfung illegaler Beschäftigung. Der Minister übergab in Herten einen Förderbescheid in Höhe von 392.040 Euro für das am 1. Juli 2016 startende Projekt „Bündnis zur Bekämpfung der Schwarzarbeit“ in der Region Emscher-Lippe. Das Projekt ist Bestandteil der Landesinitiative „Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb“.
„Schwarzarbeit ist kein Kavaliersdelikt, sondern strafbar. Sie gefährdet rechtschaffende Betriebe und die dazugehörigen Arbeitsplätze. Daran sollten auch diejenigen denken, die Dienstleistungen illegal in Anspruch nehmen“, sagte Minister Schmeltzer.

Das Projekt fördert unter anderem den Austausch zwischen den beteiligten Kommunen und unterstützt dadurch eine effektivere Zusammenarbeit; ein weiterer Bestandteil ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit durch eigens dafür eingesetzte Beschäftigte.

Beteiligt am „Bündnis zur Bekämpfung der Schwarzarbeit“ sind die Handwerkskammer Münster, der DGB in der Region Emscher-Lippe, die Industriegewerkschaft BAU sowie die Städte Herten, Bottrop, Gelsenkirchen und der Kreis Recklinghausen.
„Das Hertener Bündnis hat für mich Vorbildcharakter im Sinne von fairer Arbeit und fairem Wettbewerb in NRW. Die Bekämpfung von Schwarzarbeit ist deshalb Wirtschaftsförderung im besten Sinne“, lobte Minister Schmeltzer.

 

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