Informationen zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus

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Grafik Informationen zur Schutzimpfung

Corona-Schutzimpfung – der Ablauf von der Terminvereinbarung bis zur zweiten Impfung

Wer sich wann, wo und wie impfen lassen kann

Kurz nach Weihnachten 2020 haben die Impfungen gegen das Coronavirus in Nordrhein-Westfalen begonnen – zunächst in Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäusern. Seit 8. Februar 2021 sind die landesweit 53 Impfzentren geöffnet. Wer jetzt impfberechtigt ist und wie die Corona-Schutzimpfung abläuft, lesen Sie auf dieser Seite.

Darum ist Impfen sinnvoll:

Mit einer Impfung schützen Sie sich selbst – und andere. Denn je mehr Menschen geimpft sind, desto weniger kann sich das Virus verbreiten. Und so kommen wir Schritt für Schritt wieder zurück in ein normales Leben.

Die Impfung ist freiwillig und kostenlos für alle Bürgerinnen und Bürger.
 

Diese Gruppen können sich zuerst impfen lassen:

Es können sich leider nicht alle gleichzeitig impfen lassen. Dafür gibt es nach wie vor nicht genug Impfstoff.

Deshalb haben diejeinigen Menschen Vorrang, die besonders von der Krankheit gefährdet sind. Das sind vor allem Ältere und Menschen, die aufgrund ihres Berufs von einer Ansteckung besonders bedroht sind.

Die Priorisierung ist in der bundesweit geltenden Coronavirus-Impfverordnung festgelegt worden, die am 10. März 2021 aktualisiert in Kraft getreten ist.  

 

Demnach gilt bei der Schutzimpfung folgende Reihenfolge: 

Gruppe 1: Höchste Priorität
 

  • Personen, die in Alten- und Pflegeeinrichtungen betreut werden
     
  • Beschäftigte der stationären Pflegeeinrichtungen, der ambulanten Pflegedienste oder medizinischer Einrichtungen mit hohem Infektionsrisiko.
     
  • Personen ab 80 Jahren, die zu Hause leben
     

    • Wer noch mobil ist, wird gebeten, sich im örtlich zuständigen Impfzentrum impfen zu lassen. 
       
    • Auch die Impfungen von schwer pflegebedürftigen Personen im eigenen Zuhause laufen. Dabei fahren entweder Ärztinnen und Ärzte des Impfzentrums mehrere Impfinteressierte ab und impfen oder die Kassenärztlichen Vereinigungen organisieren eine Impfung über das Hausärztesystem.

 

Gruppe 2: Hohe Priorität

Das Land Nordrhein-Westfalen bietet auch Personengruppen die Impfung an, die gemäß Coronavirus-Impfverordnung des Bundes in der Priorisierungsgruppe 2 stehen.

Falls Kommunen die ihnen zugewiesenen Impfstoffe nicht vollständig nutzen können, haben sie bis 6. April 2021 mehr Freiheiten, welche Personen der Gruppe 2 sie impfen. Schwerpunkt sollen Impfangebote an Menschen mit Vorerkrankungen sein, die diese mit ärztlichem Attest nachweisen können.  

Diese Gruppen sind unter anderem zur Impfung berechtigt, weil sie zur Priorisierungsgruppe 2 gehören:
 

Seit 27. Februar 2021:

  • Beschäftigte in Krankenhäusern (auch wenn sie nicht zur Priorisierungsgruppe 1 gehören)
     
  • Ambulant tätiges medizinisches Personal mit regelmäßigem und unmittelbaren Patientenkontakt. Hierzu gehören zum Beispiel (Zahn-)Ärzte, deren medizinisches Praxispersonal, Heilmittelerbringer sowie Hebammen
     
  • Personen, die im Öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind
     
  • Personal von Blut- und Plasmaspendediensten
     
  • Personal in SARS-CoV-2-Impf- und Testzentren
     

Seit 8. März 2021:

  • Kitabetreuerinnen und -betreuer, Kindertagespflegepersonen
     
  • Lehrerinnen und Lehrer an Grund- und Förderschulen
     
  • Polizisten mit direktem Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern, angefangen mit den Mitgliedern der Einsatzhundertschaften
     
  • Personal, Bewohner und Beschäftigte der Werkstätten für behinderte Menschen und in besonderen Wohnformen
     

Seit Mitte März 2021:

  • Pflegebedürftige mit Pflegegrad 4 und 5, die zu Hause leben und bettlägerig sind (plus zwei Begleitpersonen)
     

Seit Ende März 2021:

  • Personen mit bestimmten chronischen Vorerkrankungen 
     

Seit 8. April 2021:

  • Seniorinnen und Senioren des Jahrgangs 1941 (weitere Jahrgänge folgen)
     

Voraussichtlich ab Mitte Mai 2021:

  • Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen (mit Pflegegrad 3, 4 oder 5), die 70 Jahre und älter sind und nicht in einer Pflegeeinrichtung leben
     
  • Weitere Berufsgruppen (zum Beispiel kommunale Ordnungsdienste)

     

  • Detaillierte Informationen zur Terminvergabe in Nordrhein-Westfalen (Stand: 9. April 2021)

 

So läuft die Terminvereinbarung für Seniorinnen und Senioren der Jahrgänge 1941 bis 1943

Nach den Über-80-Jährigen ist inzwischen die Terminvergabe auch für Seniorinnen und Senioren der Jahrgänge 1941, 1942 und 1943 möglich.

Reservieren Sie Ihren Termin über die Internet-Buchungssysteme oder die Hotlines der Kassenärztlichen Vereinigungen:

  • Online unter www.116117.de
     
  • Telefonisch unter 0800 116 117-01 (für das Rheinland) oder 0800 116 117-02 (für Westfalen-Lippe).
     

Es werden direkt zwei Termine vergeben: für die Erstimpfung und für die Zweitimpfung rund sechs Wochen später.

Impfberechtigt ist auch der Lebenspartner oder die Lebenspartnerin – unabhängig davon, wie alt er oder sie ist.
 

Dort finden Sie die Impfzentren:

Die Impfzentren sind flächendeckend in ganz Nordrhein-Westfalen eingerichtet worden: eins pro Kreis oder kreisfreier Stadt.

Bitte fahren Sie nur zum Impfzentrum, wenn Sie einen Termin haben. Es macht keinen Sinn, ohne Termin zum Impfzentrum zu fahren, denn die Zahl der dort vorhandenen Impfdosen ist auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt.

So läuft der Impftermin im Impfzentrum ab:

Die Impfzentren sind von den Kreisen und kreisfreien Städten so ausgewählt worden, dass sie gut mit Bus und Bahn zu erreichen sind. Für Autos gibt es ausreichend Parkplätze.

Planen Sie für Ihren Termin bitte Wartezeit ein.

Nach Ihrer Anmeldung werden Sie auf Wunsch ausführlich von einem Arzt oder einer Ärztin beraten. Dabei kann es sowohl um Ihre medizinische Vorgeschichte als auch um alle Fragen rund um die Impfung gehen.  
 
Die Impfung erfolgt nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung und nur, wenn keine Komplikationen vorliegen. Das wird in einem Anamnese- und Einwilligungsbogen abgefragt, den Sie am besten bereits vor dem Impftermin ausdrucken, gut durchlesen und ausfüllen. Sie können das jedoch auch erst im Impfzentrum machen.

 
Ihre Angaben auf den Formularen gehen Sie zusammen mit dem Arzt oder der Ärztin durch. Erst nach Ihrer Unterschrift, mit der Sie Ihren Wunsch nach einer Impfung bestätigen, geht es zur eigentlichen Impfung.

Die Impfung wird von qualifizierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt, mit Unterstützung von geschultem Fachpersonal. Sie verläuft ähnlich wie bei den bekannten Grundimpfungen: Der Impfstoff wird intramuskulär gespritzt – in der Regel in den Oberarm. Dabei wird eine sehr kleine Menge injiziert. Die Einstichstelle wird mit einem Pflaster geschützt.

Anschließend bleiben Sie noch bis zu 30 Minuten zur Überwachung im Beobachtungsraum. So wird beispielsweise sichergestellt, dass Ihnen nicht unterwegs unwohl wird. Danach können Sie den Weg nach Hause antreten.

Die Impfung mit den aktuell verwendeten Impfstoffen muss im Abstand mehrerer Wochen zweimal durchgeführt werden. Sonst kann sie nicht den vollen Impfschutz entfalten. Der Ablauf ist dann identisch zur ersten Impfung. 

Mit der zweiten Impfung erhalten Sie nach einigen Tagen zuverlässigen Schutz dagegen, an COVID-19 zu erkranken. Aber: Sie können das Virus unter Umständen dennoch weiterverbreiten und andere Menschen anstecken. Daher ist es wichtig, dass Sie sich auch nach der zweiten Impfung weiterhin an die Hygiene-Regeln halten: also Maske tragen und Abstand halten.

Diese Unterlagen bitte zum Impftermin mitbringen:

 

Hier erfahren Sie bei Bedarf mehr:

Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung

Telefon: 0211 / 9119-1001

Montag - Freitag, 8 bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag, 10 bis 18 Uhr

 

 

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3.761.314

Erstimpfungen: 2.754.110
Zweitimpfungen: 1.007.204

Stand: 10. April 2021, 08:00 Uhr
Datenquelle: Robert Koch-Institut (RKI)