Informationen zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus

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Grafik Informationen zur Schutzimpfung

Corona-Schutzimpfung – der Ablauf von der Terminvereinbarung bis zur zweiten Impfung

Wer sich wann, wo und wie impfen lassen kann

Nordrhein-Westfalen ist bereit: Im ganzen Land sind flächendeckend Impfzentren eingerichtet worden und Impfstoffe der Unternehmen BioNTech/Pfizer und Moderna sind nach Nordrhein-Westfalen ausgeliefert worden. Somit konnten Impfungen am Sonntag, 27. Dezember 2020, starten – zunächst in Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Wer sich wann impfen lassen kann und wie die Impfung generell ablaufen wird, lesen Sie auf dieser Seite.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Bürgerinnen und Bürger,

wie Sie wissen, sind seit heute die Internetseiten und die Telefonnummern für die Terminvereinbarung zur Impfung der Bürgerinnen und Bürger freigeschaltet, die 80 Jahre und älter sind.

Diese Impfempfehlung betrifft rund eine Million Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es bei allen Bemühungen der Kassenärztlichen Vereinigungen, die für die Terminvergabe zuständig sind, gerade am Anfang zu Verzögerungen kommen kann.

Deshalb bitten wir Sie herzlich um ein wenig Geduld und empfehlen Ihnen: Wenn es beim ersten Mal noch nicht geklappt hat, unternehmen Sie zu einem späteren Zeitpunkt einen erneuten Versuch. Es ist ausreichend Zeit und Vorlauf für die Terminvergabe, so dass jeder, der geimpft werden möchte, drankommen wird – wenn auch nicht sofort.

Weitere Informationen finden Sie auch in einer Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe unter folgendem Link:

www.kvno.de/aktuelles/aktuelles-detail/nachricht/terminbuchung-ueberlastet

Darum ist Impfen sinnvoll:

Da es noch kein wirksames Medikament gegen COVID-19 gibt, ist Impfen die beste medizinische Chance gegen die Krankheit.

Mit einer Impfung schützen Sie sich selbst – und andere. Denn je mehr Menschen geimpft sind, desto weniger kann sich das Virus verbreiten. Und so kommen wir Schritt für Schritt wieder zurück in ein normales Leben.

Die Impfung ist freiwillig und kostenlos für alle Bürgerinnen und Bürger.

Bitte informieren Sie sich aus seriösen Quellen über die Impfung und seien Sie grundsätzlich kritisch gegenüber zweifelhaften Meldungen in den Sozialen Medien.
 

 

Diese Gruppen können sich zuerst impfen lassen:

Es können sich nicht alle gleichzeitig impfen lassen. Dafür gibt es zunächst nicht genug Impfstoff.

Deshalb haben Menschen, die besonders von der Krankheit gefährdet sind, zunächst Vorrang: vor allem Ältere und Menschen, die aufgrund ihres Berufs von einer Ansteckung besonders bedroht sind.

Nach der bundesweit geltenden Coronavirus-Impfverordnung haben bei der Schutzimpfung folgende Personen höchste Priorität:

  • Personen, die in Alten- und Pflegeeinrichtungen betreut werden
     
  • Beschäftigte
     

    • der stationären Pflegeeinrichtungen
       
    • der ambulanten Pflegedienste
       
    • der medizinischen Einrichtungen mit hohem Infektionsrisiko (zum Beispiel Intensivstationen, Notaufnahmen, Onkologie, Transplantationsmedizin, Impfzentren und Rettungsdienste)
       
  • Personen ab 80 Jahren, die zu Hause leben
     

    • Wer noch mobil ist, wird gebeten, sich im örtlich zuständigen Impfzentrum impfen zu lassen. Aufgrund von Lieferplanänderungen der Firmen BioNTech und Pfizer musste der Starttermin der Impfzentren auf den 8. Februar 2021 verschoben werden. 

      Seit Montag, 25. Januar 2021, 8 Uhr, ist eine Terminvereinbarung möglich. Am besten online über die Internetseiten www.116117.de oder termin.corona-impfung.nrw/home. Oder telefonisch über die Telefonnummern 0800 116 117-01 (für das Rheinland) und 0800 116 117-02 (für Westfalen). Wegen der sehr großen Nachfrage kommt es zum Start leider zu Überlastungen der Leitungen. Es werden direkt Termine für die Erst- und die Zweiimpfung drei Wochen später vergeben.
       

    • Wer die eigene Wohnung nicht mehr so einfach verlassen kann, muss leider Geduld haben. Der zuerst eingesetzte Impfstoff von BioNTech und Pfizer ist ausgesprochen empfindlich, er kann nicht von Haus zu Haus transportiert werden. Es ist allerdings absehbar, dass zeitig auch Impfstoffe zur Verfügung stehen, die in den eigenen vier Wänden eingesetzt werden können.
       

Weitere in der Impfverordnung festgelegte Personenkreise werden im Anschluss die Möglichkeit zur Impfung haben. Wenn mehr Impfstoff zur Verfügung steht, können sich dann weitere Personengruppen gegen das Coronavirus impfen lassen. 
 

Dort finden Sie die Impfzentren:

Die Impfzentren sind flächendeckend in ganz Nordrhein-Westfalen eingerichtet worden: eins pro Kreis oder kreisfreier Stadt. Ab 8. Februar 2021 starten dort die Impfungen von Personen, die 80 Jahre und älter sind. Bitte fahren Sie nur zum Impfzentrum, wenn Sie einen Termin haben.

  • Einen Überblick über die Impfzentren in NRW gibt diese Karte

Zusätzlich gibt es mobile Teams, die vor Ort impfen, zum Beispiel in Pflegeheimen.
 

So wird der Impftermin im Impfzentrum ablaufen:

Eine Impfung ist nur mit Termin möglich. Es macht keinen Sinn, ohne Termin zum Impfzentrum zu kommen, denn die Zahl der dort vorhandenen Impfdosen wird genau auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt sein.

Die Impfzentren sind regional so ausgewählt worden, dass sie gut mit Bus und Bahn zu erreichen sind. Für Autos gibt es ausreichend Parkplätze.

Planen Sie für Ihren Termin bitte Wartezeit ein.

Nach Ihrer Anmeldung werden Sie ausführlich von einem qualifizierten Arzt oder Ärztin beraten. Dabei geht es sowohl um Ihre medizinische Vorgeschichte als auch alle Fragen rund um die Impfung.  

Die Impfung erfolgt nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung und nur, wenn keine Komplikationen vorliegen. Das wird in einem Anamnese- und Einwilligungsbogen abgefragt, den Sie am besten bereits vor dem Impftermin ausdrucken, gut durchlesen und ausfüllen. Sie können das jedoch auch erst im Impfzentrum machen.

Ihre Angaben auf den Formularen gehen Sie dann zusammen mit dem Arzt oder der Ärztin durch. Erst nach Ihrer Unterschrift, mit der Sie Ihren Wunsch nach einer Impfung bestätigen, geht es zur eigentlichen Impfung.

Die Impfung wird von qualifizierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt, mit Unterstützung von geschultem Fachpersonal. 

Sie verläuft ähnlich wie bei den bekannten Grundimpfungen: Der Impfstoff wird intramuskulär gespritzt – in der Regel in den Oberarm. Dabei wird eine sehr kleine Menge injiziert. Die Einstichstelle wird mit einem Pflaster geschützt.

Anschließend bleiben Sie noch rund 30 Minuten zur Überwachung im Beobachtungsraum. So wird beispielsweise sichergestellt, dass Ihnen nicht unterwegs unwohl wird. Danach können Sie den Weg nach Hause antreten.

Die Impfung mit dem aktuell verwendeten Impfstoff von BioNtech/Pfizer muss im Abstand von drei Wochen zweimal durchgeführt werden. Sonst kann sie nicht den vollen Impfschutz entfalten. Der Ablauf ist dann identisch zur ersten Impfung.  
 

Diese Unterlagen bitte zum Impftermin mitbringen:

  • Terminbestätigung
     
  • Impfpass
     
  • Elektronische Gesundheitskarte (falls vorhanden)
     
  • Medizinische Unterlagen (zum Beispiel Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste – falls vorhanden)
     
  • Nachweis für die priorisierte Berechtigung zur Impfung
     

    • Altersnachweis: Personalausweis oder anderer Lichtbildausweis
       
    • Für Bewohner von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor
       
    • Bei chronischen Erkrankungen: ärztliches Zeugnis
       
    • Kontaktpersonen benötigen eine entsprechende Bestätigung der betreuten Person

 

So läuft der Impftermin mit einem mobilen Team ab:

Mobile Teams besuchen zunächst die besonders gefährdeten Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Sie impfen das Personal und die Bewohnerinnen und Bewohner direkt vor Ort in der Einrichtung.

Die Impfung läuft dann ebenso ab wie in den Impfzentren – auch hier kommen nur qualifizierte Ärztinnen und Ärzte sowie geschultes Personal zum Einsatz.
 

Hygiene- und Abstandsregeln auch nach der zweiten Impfung beachten

Mit der zweiten Impfung erhalten Sie nach einigen Tagen zuverlässigen Schutz dagegen, an COVID-19 zu erkranken. Aber: Sie können das Virus unter Umständen dennoch weiterverbreiten und andere Menschen anstecken. Daher ist es wichtig, dass Sie sich auch nach der zweiten Impfung weiterhin an die Hygiene-Regeln halten: also Maske tragen und Abstand halten.
 

In folgenden Fällen ist keine Impfung möglich:

Wie bei allen Impfungen gibt es Fälle, bei denen aus medizinischen Gründen keine Impfung möglich ist: z.B. bei einer akuten Erkrankung mit Fieber. Oder wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe überempfindlich reagieren. Diese Punkte werden vor der Impfung abgefragt.

Zurzeit sind Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre von der Impfung ausgeschlossen, ebenso Schwangere und Mütter in der Stillzeit.

 

Hier erfahren Sie bei Bedarf mehr:

Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung

Telefon: 0211 / 9119-1001

Montag - Freitag, 8 bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag, 10 bis 18 Uhr

E-Mail: corona@nrw.de
 

 

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