Zusammen im Quartier – Projekte in Herne

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Zusammen im Quartier – Projekte in Herne

Herne: Projekt "HER(ne)-MIT(te) ... Zukunftschancen in Herne-Mitte"
Allgemeine Angaben zum Projekt
Projekttitel

HER(ne)-MIT(te) ... Zukunftschancen in Herne-Mitte

Projektträger

Caritasverband Herne e. V.

Projektstandort

Schulstr. 16, 44623 Herne

geplanter Förderzeitraum

01.01.2021 - 31.12.2021

Projektbeginn

2018

Kreis/kreisfreie Stadt

Kreisfreie Stadt

Kontakt

Till Hübner
Tel.: 02323 / 92960-0  
Mobil: 017611928256
E-Mail: t.huebner@caritas-herne.de
Internet: www.caritas-herne.de

Ziele und Methoden des Projekts
Örtliche Rahmenbedingungen / Eckdaten
Problemlage

Der räumliche Bezugsrahmen befindet sich im Zentrum der Stadt Herne. Es ist als Quartier Herne-Mitte definiert und umfasst die stat . Bezirke Zentrum, Shamrock und Altenhöfen. Herne ist eine kreisfreie Großstadt im mittleren Ruhrgebiet mit einer Gesamteinwohnerzahl von 161.102 Menschen und einer Bevölkerungsdichte von über 3.100 Einwohner/ km².
Die Mindestsicherungsquote Minderjähriger beträgt 29,9 % in der Stadt.
Der hohe Anteil der Personen unter 15 Jahren im Leistungsbezug nach SGB II (zwischen 35,5 % - 56,6 %) im Quartier und die gesamtstädtisch hohe Jugendarbeitslosigkeit von mindestens 9,5 % weist darauf hin, dass hier armutsbedingt von einem besonders großen Bedarf an Kinder- und Jugendförderung auszugehen ist. (Daten 31.12.2019)

Ziele / erwartete Ergebnisse

Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern aus einkommensschwachen Haushalten im benachteiligten Quartier. Ziele, die mit der Umsetzung der Bausteine 1 und 2 verfolgt werden, sind die Förderung der Entwicklungs-­ und Teilhabemöglichkeiten der Zielgruppe, die bedarfsgerechte Unterstützung und die Stärkung der Selbstwirksamkeit mit Blick auf Resilienz. Erwartete Ergebnisse sind neben der Aktivierung und Mobilisierung der Ressourcen der Zielgruppe auch die Nutzung der Vorteile aktiver Nachbarschaft im Quartier Herne-Mitte. Orientierung für eine gesunde und nachhaltige Lebensplanung (Ernährung, Sport, Bildung und berufl. Entwicklung).

Projektablauf (Dauer, Bausteine, Instrumente, Personaleinsatz)

Baustein 1: "Aktive Nachbarschaft - Bezugsperson im Quartier", Instrumente: aufsuchende Arbeit, Streetwork, Coaching, Mentoring, Lotsenansatz, Stärkung der Nachbarschaftshilfe, Beteiligungs- und Aktivierungsprozesse sowie niederschwellige Angebote
Baustein 2: Gesundes Aufwachsen - Aktionen wie z. B. gesundes, internationales Kochen mit geringem Wareneinsatz, Rezeptbörsen, Anleitungen, Beratung zum zum Thema Sport­ und Freizeit-Aktivitäten - besonders unter Coronabedingungen, Themenworkshops (Sucht, Kosten- und Suchtfalle Handy, etc.) sowie langfristige Aktionen wie Matching im Übergangsmanagement Schule und Beruf oder "Urban Gardening". Instrumente: niederschwellige Angebote und Aktionen.
Der Personaleinsatz ist eine Vollzeitstelle in der Funktion der Projektmitarbeit.

Beteiligte Akteure / Kooperationspartner

Beteiligung aller relevanten Akteure im Quartier. Darüber hinaus wird eine Vernetzung im gesamten Stadtgebiet angestrebt. Unter anderem sind folgende Akteure im Quartier alleine oder innerhalb eines Netzwerkes bereits aktiv:
Beratungsstellen (besonders Schul-, Familien- und Weiterbildungsberatungsstellen und -einrichtungen), Grundschulen und weiterführende Schulen, Herner Bildungsnetzwerk, Träger der Jugendberufshilfe, Jobcenter und Agentur für Arbeit, Arbeitslosenzentrum Herne, Stadtsportbund, Migrations- und Jugendmigrationsdienst, Allgemeiner Sozialer Dienst der Stadt Herne, Kommunale und freie Beschäftigungsträger, Kommunales Integrationszentrum, Schulpsychologischer Dienst, Kommunale und freie Jugendzentren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Streetwork, Schuldnerberatung, Suchtberatung, Institutionen der Gesundheit (Ärzte, Kliniken, Therapieeinrichtungen), Kulturinstitutionen (Kulturzentrum, Kino, Bibliothek, Museum etc.), Kirchengemeinden, Moscheen, Vereine, Verbände, Städtische Verwaltung (Gleichstellungsstelle etc.), Gastronomieunternehmen, ÖPNV-Gesellschaften, Polizei.

Herne: Projekt "wir.horsthausen."
Allgemeine Angaben zum Projekt
Projekttitel

wir.horsthausen.

Projektträger

Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches-Westfalen, handelnd für AWO UB Ruhr-Mitte

Projektstandort

Anlaufstelle wir.horsthausen, Horsthauser Straße 166, 44628 Herne

geplanter Förderzeitraum

01.01.2021 - 31.12.2021

Projektbeginn

2021

Kreis/kreisfreie Stadt

Kreis Herne

Kontakt

Nadine Albrecht
Tel.: 0160 / 90360761

E-Mail: n.albrecht@awo-ruhr-mitte.de
Internet: www.awo-ruhr-mitte.de

Ziele und Methoden des Projekts
Örtliche Rahmenbedingungen / Eckdaten
Problemlage

Herne-Horsthausen als Stadtteil mit enormen sozialen Herausforderungen wurde 1997 in das Landesprogramm Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf aufgenommen. Neben einer sehr hohen Arbeitslosenquote von 12,1% (vgl. NRW: 7,7%, Stand Mai 2020) sind besonders Kinder von Armut betroffen. Im Horsthausener Bezirk 42 beträgt der Anteil der unter 15-Jährigen mit SGB II-Leistungen 39,4%; bei unter 18-Jährigen mit Zuwanderungsgeschichte beträgt die Mindestsicherungsquote 39,7% im Vergleich zu NRW mit 31,7% und der lokalen „deutschen“ Bevölkerung mit 29,9%. Zudem sind zunehmende soziale Spannungen, eine Vernachlässigung und Vermüllung des Stadtbildes sowie die Zunahme rechtradikaler Gruppierungen zu verzeichnen.

Ziele / erwartete Ergebnisse

Oberstes Ziel des Projekts ist die unmittelbare und direkte Förderung von Kindern & Familien im Stadtteil Horsthausen, insbesondere sozial Benachteiligter u. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Der Ansatz sieht flexible Lösungen aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingte Verschärfung der sozialen Problematiken vor, wie z.B. häusliche Gewalt, Kindeswohlgefährdung sowie ein vernachlässigtes Stadtbild. Zur Zielerreichung richten Projektmitarbeitende digitale u. Präsenzberatungen sowie sozial- u. erlebnispädagogische Programme ein, die auf Strukturen der AWO vor Ort und umfassende Erfahrungswerte zurückgreifen. Für die Beratung sind 500-600 Beratungen geplant.

Projektablauf (Dauer, Bausteine, Instrumente, Personaleinsatz)

Die Vorbereitungsphase (Jan 21) sieht die Bedarfsermittlung, Konzeptanpassung, Schaffung einer lokalen Anlaufstelle, Bereitstellung der digitalen Infrastruktur für die digitale Beratung, Öffentlichkeitsarbeit, pers. Ansprache der Zielgruppen, Ansprache möglicher Partner, Konzeption des pädagogischen u. Beratungsangebots sowie die Prüfung des Hygieneschutzkonzepte vor. In der Durchführungsphase(Feb-Nov 21) sollen folgende Angebote ausgeführt werden: Beratung „an der Tür“ und "offenes Fenster", digitale Beratung, sozial-/erlebnispädagogisches Angebot, medienpädagogische Unterstützung, Internetpräsenz, Dokumentation, Zwischenevaluation, Vorbereitung des Antrags auf weiterführende Fördermittel (REACT). Die Evaluationsphase (Dez 21) sieht die quantitative u. qualitative Zielüberprüfung, die Einholung von Feedback der Zielgruppen u. Ideenentwicklung eventueller Anpassungsmaßnahmen vor.

Beteiligte Akteure / Kooperationspartner

Zur Stadt Herne und dem Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda bestehen kontinuierliche Gespräche u. der Wunsch zur Kooperation, der im LOI ausgedrückt ist. Die AWO Ruhr-Mitte verfügt über lokale Strukturen, u.a. durch die Begegnungsstätte Horsthausen, und ist eng vernetzt mit Integrationsrat, Bezirksvertretung und -polizei sowie Kirchen und Sportverein.

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