Weiterbildungswoche Rheinisches Revier – Schirmherr Minister Laumann

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Lernen in der neuen Arbeitswelt – Weiterbildungswoche 2021 zeigt Vielfalt regionaler Angebote und Anbieter

Kooperation der Regionalagenturen Aachen, Mittlerer Niederrhein, Köln zusammen mit der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, Schirmherr Arbeitsminister Karl-Josef Laumann

Berufliche Weiterbildung ist mehr denn je ein Schlüssel zum Erfolg, das gilt besonders für das vom Strukturwandel betroffene Rheinische Revier. Die (digitale) Weiterbildungswoche unter Schirmherrschaft von Arbeitsminister Karl-Josef Laumann lud ein zum Kennenlernen der vielfältigen Angebote und Anbieter in der Region und zeigte, wie Lernen in der neuen Arbeitswelt gelingen kann. Das Motto: "Krisen Meistern. Know-How Sichern. Weiter Bilden"

Weiterbildungswoche 2021 im Rheinischen Revier: Lernen in der neuen Arbeitswelt

Das Rheinische Revier hat durch den Braunkohleausstieg einen tiefgreifenden Strukturwandel zu bewältigen. Berufliche Weiterbildung wird dabei ein zentraler Schlüssel für den Erfolg sein. Den Deutschen Weiterbildungstag am 24. März 2021 nahm daher die Regionalagentur Region Aachen zum Anlass, um zusammen mit den Kooperationspartnern im Revier, den Regionalagenturen Region Köln und Mittlerer Niederrhein sowie der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, eine Weiterbildungswoche zu veranstalten, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Unter dem Motto "Krisen Meistern. Know-How Sichern. Weiter Bilden." gab es in der Woche vom 5. bis 12. März 2021 (und darüber hinaus) über 50 Veranstaltungen, die sich an Unternehmen, ihre Beschäftigten sowie an Weiterbildungsanbieter richteten. In unterschiedlichen digitalen Formaten wurde die Vielfalt der Weiterbildungsangebote in der Region präsentiert und auf Förderangebote wie Potentialberatung oder Bildungsscheck aufmerksam gemacht. Schirmherr der Weiterbildungswoche war Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Zwei Veranstaltungen zum Auftakt und Abschluss bündelten das vorhandene Know-how in der Region und präsentierten mit eindrucksvollen Impulsbeiträgen und Praxisberichten, wie Fachkräftesicherung und Lernen in der neuen Arbeitswelt gelingen kann. Eine Arbeitswelt, die sich nicht zuletzt durch den Digitalisierungsschub infolge der Corona-Pandemie rasant verändert und berufliche Weiterbildung zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor macht, um den Herausforderungen und Unsicherheiten des (Struktur-)Wandels zu begegnen und die Wettbewerbs- und Beschäftigungsfähigkeit von Unternehmen und ihren Beschäftigten langfristig zu sichern.

„Erfahrungen, die wir gut gebrauchen können“ – Videobotschaft von Minister Laumann

In seiner Videobotschaft dankte Minister Laumann den engagierten Akteuren der Region und unterstrich das Anliegen der Weiterbildungswoche: „In dieser Woche haben wir sicherlich Erfahrungen gesammelt, die wir für die Weiterbildung in der Region Aachen, aber auch im gesamten Rheinischen Revier und darüber hinaus nach der Pandemie und mit Blick auf den Strukturwandel gut gebrauchen können.“ Insbesondere warb er für das "unbürokratische Instrument" des Bildungsschecks, mit dem das Land Nordrhein-Westfalen die Weiterbildungsanstrengungen von Unternehmen und Beschäftigten unterstützt.

„Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir helfen Ihnen.“ Im Namen der drei beteiligten Regionalagenturen appellierte auch die Leiterin der Regionalagentur Region Köln, Beate Fiedler, an die Adresse der Unternehmen in der Region, die vorhandenen Unterstützungs- und Beratungsangebote des Landes wahrzunehmen und Weiterbildung als wichtigen „Unternehmenserfolgsbaustein“ in den Strategieplanungen zu verankern. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen, so belege eine Umfrage der Regionalagentur, tun sich schwer mit Weiterbildung. Nicht nur Zeit und Kosten seien Hürden, vielfach finden sich Unternehmen im vermeintlichen „Weiterbildungsdschungel“ nicht zurecht. Die Weiterbildungswoche wolle daher Orientierung geben und zugleich als Impulsgeber neue Ideen einbringen.

Diese Botschaft hatte Prof. Christiane Vaeßen, Geschäftsführerin Zweckverband Aachen und Vorsitzende des Revierknoten "Innovation und Bildung", gleich zum Auftakt der Weiterbildungswoche mit auf den Weg gegeben und das breite Themenspektrum skizziert. Von Selbstmanagement über (digitale) Mitarbeiterführung oder Talentmanagement bis hin zu Optimierung von Produktionsverfahren biete die Weiterbildungswoche viel zu entdecken. „Innovation und Bildung und lebenslanges Lernen gehören zusammen.“ Zur Bewältigung des Strukturwandels im Rheinischen Revier und um neue Beschäftigungseffekte zu schaffen, sei die Weiterbildung daher ein ganz zentrales Instrument.

Dorothea Maaß von der Regionalagentur Aachen hatte die Weiterbildungswoche federführend organisiert und begleitet. "Die Woche ist für uns ein großer Erfolg, die enge Kooperation der drei Regionalagenturen im Revier hat sich wieder einmal sehr bewährt. Wenn möglich, wollen wir die Weiterbildungswoche gerne fortführen." 
Vorerst bleiben die Angebote der Weiterbildungswoche weiterhin online, um Interessierten einen Überblick über Weiterbildungsangebote in der Region zu geben und mögliche Anbieter zu kontaktieren.

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