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Viadukt - Wohnraummobilisierung und bedarfsgerechte Unterbringung

Förderschwerpunkt: Viadukt, Wohnraummobilisierung und bedarfsgerechte Unterbringung

Träger: Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln

Laufzeit: 20.11.2017 - 30.11.2019

Projektort: Köln

Projektbeschreibung:
Die in Köln herrschende Wohnungsnot führt dazu, dass immer mehr Frauen und Männer, die nach einer Phase der Stabilisierung eigentlich wieder in eine eigene Wohnung zurückkehren könnten, in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe verharren, weil sie ohne praktische Unterstützung auf dem Wohnungsmarkt chancenlos sind.
Da die Suche nach einer neuen Wohnung nicht unmittelbar zum Leistungskatalog des § 67 SGB XII gehört, wird mit "Viadukt" ein Angebot an der Schnittstelle zwischen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und dem Wohnungsmarkt geschlossen.
Die Träger  von "Viadukt", der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln, der Sozialdienst katholischer Männer und die Diakonie Köln und Region, unterhalten vielfältige Angebote für wohnungslose Frauen und Männer in Köln. Dazu gehören aufsuchende Angebote, Kontakt- und Beratungsstellen, Notschlafstellen und ambulante Hilfen zum selbständigen Wohnen. Sie sind maßgebliche Akteure in der Stadtarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe und Kooperationspartner der ReSo-Dienste der Stadt Köln.
Konkret werden bei "Viadukt" in einem multiprofessionellen Team, zu dem auch Immobilienkaufleute gehörten, Wohnungen akquiriert, wohnungslose Menschen in Wohnraum vermittelt und den Vermieterinnen und Vermietern die weitere Begleitung zugesichert, um die Akzeptanz zu erhöhen und Vorbehalte gegen die Vermietung an eine zum Teil belastete Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern abzubauen.
Bei wohnungslosen Menschen  besteht eine Aufgabe in der Feststellung der Mietvertragsfähigkeit. Danach erfolgt gemeinsam mit den Betroffenen die Erstellung eines Mieter*innenprofils, das die Grundlage für die Vermittlung in bereits akquirierten Wohnraum bzw. die gezielte Suche  nach Wohnraum bildet. "Viadukt" verfolgt mehrere Ziele, die neben der Unterstützung bei der Rückkehr in eine eigene Wohnung, in der Schaffung freier Kapazitäten in den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe vor allem aber auch in der Konstituierung einer langfristigen Zusammenarbeit mit Vermieter*innen liegen. Nur so ist die Erschließung von Wohnraum für die einzelnen Klient*innen nicht zuletzt durch die Sensibilisierung für deren Bedarfslagen möglich.
Langfristig wird die Schaffung eines stadtweiten "Runden Tisches Wohnraumversorgung" sowie die weitere Vernetzung der unterschiedlichen Akteure über die Stadtarbeitsgemeinschaft angestrebt, um gemeinsam dauerhafte Lösungen für eine besonders belastete Zielgruppe z.B. durch die Planung verschiedener Kleinstwohnungen bei Neubau- oder Sanierungsprojekten, zu schaffen.
Zu "Viadukt" gibt es unter den Bedingungen der Ausgestaltung des § 67 SGB XII keine Alternativen zumal sich die Situation auf dem Kölner Wohnungsmarkt in absehbarer Zeit nicht entspannen wird.

Kontakt:
Ansprechpartnerin: Frau Angelika Wiedenau
Telefon: 0221 - 126950
E-Mail: angelika.wiedenau@skf-koeln.de
 

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