„KompetenzNetz“ unterstützt pflegende Angehörige - KoNAP NRW

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Gespeichert von HKP.Kittel am 15. September 2017

„KompetenzNetz“ unterstützt pflegende Angehörige

Verbraucherzentrale übernimmt Koordinierung für Nordrhein-Westfalen

Wenn Menschen pflegebedürftig werden, dann müssen viele Fragen geklärt werden. In Nordrhein-Westfalen gibt es viele Beratungsangebote. Wichtig ist aber, dass die Beratung auf die persönliche Situation zugeschnitten ist. Hier setzt das Modellprojekt „KompetenzNetz Angehörigenunterstützung und Pflegeberatung (KoNAP NRW)" an.

Durch KoNAP soll kein neues Beratungsangebot in Nordrhein-Westfalen geschaffen werden. Vielmehr werden bestehende Strukturen erfasst, verbessert und transparent gestaltet. Ratsuchende werden in Zukunft über eine zentrale Telefonnummer in die jeweils passende Beratungsstelle gelotst.

Das KompetenzNetz besteht aus der Landeskoordinierungsstelle bei  der Verbraucherzentrale und fünf Regionalstellen in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster.

Kompetenznetz Angehörigenunterstützung und Pflegeberatung (KoNAP NRW)
 

Fünf Regionalstellen

Die KoNAP-Regionalstellen informieren über Struktur und Beratungsinhalte der örtlichen Angebote, stehen als Lotsenstelle für Pflegebedürftige und Angehörige zur Verfügung und unterstützen lokale Pflegeberatungsstellen und Selbsthilfestrukturen.

Die Regionalstellen in den fünf Regierungsbezirken haben ihre Tätigkeit im April 2017  aufgenommen.

Landeskoordinierung

Die Landeskoordinierungsstelle KoNAP führt die Ergebnisse der Regionalstellen zusammen, bereitet sie auf und macht sie NRWweit für Ratsuchende zugänglich. Darüber hinaus unterstützt sie die Qualitätsentwicklung von Pflegeberatung und Pflege-Selbsthilfe und koordiniert das Netzwerk aus Pflegeberatungsstellen, Pflege-Selbsthilfe und Regionalstellen.

Unter einer zentralen landesweiten Telefonnummer (wird in Kürze frei geschaltet) sollen Pflegebedürftige und pflegende Angehörige auch in Notsituationen schnell Informationen über die verfügbaren Beratungs- und Unterstützungsangebote erhalten können.

Die Landeskoordinierungsstelle wird getragen von der Verbraucherzentrale NRW in Kooperation mit der gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Projekte mbH (GSP) und der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen Nordrhein-Westfalen e.V. (LAG Selbsthilfe).

Finanziert wird das Projekt vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie den Landesverbänden der Pflegekassen.

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