Infoaktion wirbt für Ausbildung in Teilzeit

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TEP on Tour – Aktion der Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet

Erfolgreich in der Region: ESF-Programm TEP "Teilzeitberufsausbildung - Einstieg begleiten – Perspektiven eröffnen" am Kemnader See - regionales Netzwerk unterstützt Teilzeitberufsausbildung

Mit der Aktion "TEP on Tour" hat die Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet mobil gemacht und auf einem Kinderflohmarkt am Kemnader See zum ESF-Programm TEP und zur Ausbildung in Teilzeit informiert. Die Aktion fand viel Zuspruch und zeigte, dass die familienfreundliche Ausbildungsform noch immer (zu) wenig bekannt ist. Die Regionalagentur beteiligt sich am Netzwerk "Teilzeitberufsausbildung" und engagiert sich mit weiteren Akteuren erfolgreich für die Teilzeitausbildung.

Aktion zum ESF-geförderten Programm TEP "Teilzeitberufsausbildung - Einstieg begleiten – Perspektiven eröffnen"

Auf dem Kinderflohmarkt am Kemnader See, eine Freizeit- und Tageserholungsanlage auf der Stadtgrenze zwischen Bochum und Hattingen, erwartete die Besucherinnen und Besucher, darunter viele junge Eltern mit ihren Kindern, nicht nur ein gut sortiertes Angebot an Spielsachen und Kinderkleidung. Am letzten Dienstag im Juni mischte sich auch das Netzwerk "Teilzeitberufsausbildung" unter die Kauflustigen und informierte – zielgruppengerecht – zur Ausbildung in Teilzeit und dem ESF-geförderten Programm TEP "Teilzeitberufsausbildung - Einstieg begleiten – Perspektiven eröffnen".

Die Netzwerkpartner beteiligten sich an der gemeinsamen Aktion: Vor Ort informierten die Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet, die Agentur für Arbeit, die Handwerkskammer und die drei Bildungsträger, die das Programm TEP in der Region umsetzen.

Zum Mitnehmen gab es Informationsmaterial am Infotisch und die Beratenden standen für Fragen zur beruflichen Ausbildung in Teilzeit und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für interessierte Flohmarktbesucherinnen und -besucher bereit. Gesorgt war ebenfalls für die kleinen Gäste. An einem Kreativ-Stand konnten sich die Kinder mit Bildermalen beschäftigen, während sich die Eltern, Mütter wie auch einige Väter, informieren und beraten ließen.

„TEP on Tour war ein voller Erfolg und wir haben die Zielgruppe genau am richtigen Standort erreicht“, sagen Britta Tigges und Dörte Orlowski von der Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet übereinstimmend zur Aktion des Netzwerks. „Die Option, eine Ausbildung in Teilzeit machen zu können, ist immer noch zu wenig bekannt, das haben die Gespräche gezeigt. Umso wichtiger ist es deshalb, aktiv für eine solche Ausbildungsform zu werben und insbesondere junge Mütter mit Familienverantwortung darauf aufmerksam zu machen. Aber auch junge Väter denken um und für viele ist das ein echtes Aha-Erlebnis, dass Ausbildung auch in Teilzeit möglich ist.“

Regionales Netzwerk unterstützt die Teilzeitberufsausbildung

Die Idee zur Aktion wurde am Runden Tisch entwickelt, der regelmäßig im Rahmen des Programms TEP tagt und die Partner des Netzwerks „Teilzeitberufsausbildung“ einbezieht. Das regionale Netzwerk ist in den letzten zwei Jahren unter aktiver Mithilfe der Regionalagentur aufgebaut worden. Ziel ist es, die Ausbildung in Teilzeit bekannter zu machen, die Akteure besser zu vernetzen und mit Blick auf den Fachkräftemangel, Unternehmen und Branchen für die familienfreundliche Ausbildungsform aufzuschließen.

„Das Programm TEP ist ein guter Einstieg, um Menschen mit Familienverantwortung für die Ausbildung zu gewinnen. Die Nachfrage der Unternehmen nach Teilnehmenden aus dem Programm ist so groß, dass wir bereits überlegen, zusätzliche TEP-Plätze zu ermöglichen“, erläutert die TEP-Projektkoordinatorin bei der Regionalagentur, Britta Tigges.

Konkrete Erfolge gibt bereits: So hat beispielsweise die Handwerkskammer, die sich aktiv am Netzwerk beteiligt, bei ihrer jährlichen betrieblichen Abfrage die Teilzeitberufsausbildung als Controlling-Kategorie mit aufgenommen. Und die Bochumer Wirtschaftsentwicklung, Träger der Regionalagentur, hat die erste Auszubildende in Teilzeit eingestellt. Britta Tigges: „Der Bedarf der Unternehmen und Betriebe an Fachkräften ist groß und es ist offensichtlich, dass etwas getan werden muss. Das TEP-Programm ist dabei sehr hilfreich. Bei uns in der Region ist das als Erkenntnis angekommen.“

Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen (TEP)

Das Programm "Teilzeitberufsausbildung: Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen" (TEP) begleitet gezielt junge Menschen mit Familienverantwortung beim beruflichen Einstieg und unterstützt Betriebe, die familienfreundliche, aber wenig bekannte Ausbildungsform umzusetzen. Finanziert wird das Programm mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds

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