Stiftung „Anerkennung und Hilfe“

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Stiftung „Anerkennung und Hilfe“

Stiftung „Anerkennung und Hilfe“

Beratungsstellen bei den beiden Landschaftsverbänden helfen Betroffenen weiter

In den Jahrzehnten nach Kriegsende haben tausende Kinder und Jugendliche Leid und Unrecht in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Psychiatrie erlitten. Die Stiftung "Anerkennung und Hilfe" , am 1. Januar 2017 gegründet von Bund, Ländern und Kirchen, hat die Aufgabe, die heute noch bestehenden Folgewirkungen für die Betroffenen abzumildern.

Die Stiftung "Anerkennung und Hilfe" setzt sich für Menschen ein,  die als Kinder und Jugendliche in der Bundesrepublik Deutschland (in der Zeit vom 23. Mai 1949 bis zum 31. Dezember 1975) oder in der DDR (in der Zeit vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990) in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch an Folgewirkungen leiden.

Die Stiftung erfüllt folgende Aufgaben: die öffentliche Anerkennung, die Anerkennung durch wissenschaftliche Aufarbeitung der Leids- und Unrechtserfahrungen, die individuelle Anerkennung und Unterstützung durch finanzielle Hilfe.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat zur Unterstützung zwei Anlauf- und Beratungsstellen eingerichtet, bei denen Betroffenen geholfen werden kann.

Für den Bereich Westfalen-Lippe ist die Anlauf- und Beratungsstelle wie folgt zu erreichen:

LWL-Regionale Anlauf- und Beratungsstelle Westfalen
Stiftung „Anerkennung und Hilfe“
 
Warendorfer Str. 27
48133 Münster
0251 591-4290
FAX: 0251 591-5796
 
Für den Bereich des Rheinlands gilt folgende Adresse:
 
LVR – Regionale Anlauf- und Beratungsstelle Rheinland
Stiftung „Anerkennung und Hilfe“
 
LVR-Landesjugendamt Rheinland
Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder
Kennedy-Ufer 2
50679 Köln
Tel.: 0221 809 5001

Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite der Stiftung „Anerkennung und Hilfe“

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