Starke Quartiere – starke Menschen in Köln

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Foto: Starke Quartiere – starke Menschen

"Starke Quartiere – starke Menschen" in Köln

In Köln liegen zwei integrierte Handlungskonzepte vor. In der ESF-Förderphase 2014 - 2020 werden mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds zwei Projekte gefördert.


Stadt Köln, alle 11 Quartiere

Die Stadt Köln hat für „Starke Veedel - Starkes Köln“ (alle 11 Quartiere) ein integriertes Handlungskonzept im Rahmen von "Starke Quartiere – starke Menschen" vorgelegt. Auf dieser Basis wird folgendes Projekt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert:

Projekt: "Plan 27" - Zugehende Hilfen zur Überleitung ins Regelsystem und Entwicklung einer beruflichen Perspektive für junge Menschen mit psychischen Problemen bis 27 Jahre in 11 ausgewiesenen Sozialräumen der Stadt Köln
Plan 27 ist ein individuelles Angebot für junge Menschen mit psychischen Problemen bis 27 Jahre. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten, unterstützen und begleiten junge Menschen, die beispielsweise in eine Krise geraten sind und für sich eine Perspektive suchen. Eine Kontaktaufnahme zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann zuhause oder auf Wunsch auch an einem anderen Ort stattfinden.
 Plan 27 ist Teil des integrierten Handlungskonzeptes "Starke Veedel – Starkes Köln". Das Programm verfolgt unter anderem die Ziele, in den elf Sozialräumen Kölns die Armut zu bekämpfen, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und die Lebenssituation der dort lebenden Menschen nachhaltig zu verbessern.
Gefördert wird Plan 27 vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Europäischen Sozialfond im Rahmen des Aufrufs „Starke Quartiere – starke Menschen“. Da Plan 27 zum integrierten Handlungskonzept "Starke Veedel – Starkes Köln" gehört, beteiligt sich die Stadt Köln an der Finanzierung.  


Stadt Köln, Quartier Buchheim/Buchforst, Mülheim-Nord

Die Stadt Köln hat für das Quartier Buchheim/Buchforst, Mülheim-Nord ein integriertes Handlungskonzept im Rahmen von "Starke Quartiere – starke Menschen" vorgelegt. Auf dieser Basis wird folgendes Projekt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert:

Projekt: Willkommen und Ankommen in Köln
Im Rahmen des Aufrufs „Starke Quartiere - starke Menschen“ läuft das Projekt „Willkommen und Ankommen in Köln“ zunächst bis Ende 2018. Es setzt mit einem integrierten Konzept an, das Kompetenzfeststellung, Grundbildung, Sprachförderung, Beratung und Begleitung verbindet. In vier Sozialräumen engagieren sich acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Zielgruppe sind Frauen und Männer aus der EU mit Schwerpunkt Süd-Osteuropa im Alter zwischen 18 - 55 Jahren.
Ziele sind vor allem die Prävention und Armutsbekämpfung in den Quartieren, die Konzeption eines umfassenden Begleitprogramms sowie die Arbeitsmarktintegration. Die sich daraus ergebenden operativen Maßnahmen sind die arbeitsmarktaktivierende Beratung, Begleitung, Bewerbungstrainings, Vermittlung in Ausbildung, Weiterbildung und Arbeit sowie Grundbildungs- und Sprachkurse (vorrangig des Regelsystems). Integrationslotsen unterstützen unbürokratisch Beratungseinrichtungen durch die Begleitung der Menschen zu Ämtern und Institutionen.
Neben festgelegten Quoten an Aktivierungen, Vermittlungen und Grundbildungsangeboten sollen die aufgebauten Unterstützungsstrukturen verfestigt, die Situation im Quartier verbessert und den von Armut im Quartier betroffenen Personen eine Perspektive aufgezeigt werden.


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