Starke Quartiere – starke Menschen in Dortmund

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"Starke Quartiere – starke Menschen" in Dortmund

Karte Stadt Dortmund

In Dortmund liegt ein integriertes Handlungskonzept für das Quartier Nordstadt und ein Ratsbeschluss für das Quartier Hörde vor. Aktuell werden mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds u.a. folgende Projekte gefördert.


Stadt Dortmund, Quartier Nordstadt, Projekt „Kulturmittlerin vor Ort“

Die Stadt Dortmund hat für das Quartier Nordstadt ein integriertes Handlungskonzept im Rahmen von "Starke Quartiere – starke Menschen" vorgelegt. Auf dieser Basis wird derzeit folgendes Projekt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert:

Projekt: Kulturmittlerin vor Ort
Die Dortmunder Nordstadt ist ein Stadtteil mit hoher Migrantenquote und diversen sozialen und wirtschaftlichen Problemlagen. Um die soziale und berufliche Integration von neu zugewanderten Familien zu verbessern, wurde der „Raum vor Ort“ gegründet, als Ort der Begegnung und Bildung. Das Projekt „Kulturmittlerin vor Ort“ ist hier angesiedelt und bietet aufsuchende Angebote für Mütter mit Kleinkindern aus Süd-Ost-Europa und für Geflüchtete an. Durch den Einsatz einer Romanesc sprechenden Kulturmittlerin wird Zugang zu den Roma-Familien im Stadtteil hergestellt. Die Kulturmittlerin besucht Familien vor Ort und vermittelt sie an Angebote im „Raum vor Ort“, wie zum Beispiel offene Sprechstunden, Deutschkurse, rumänische Frühstückstreffs, Eltern- und Nähcafés und andere integrative Kurse und Angebote.
Diese aufsuchende Arbeit im Sozialraum trägt dazu bei, einen niedrigschwelligen Zugang zu Bildungs- und Unterstützungsangeboten zu ermöglichen und so zur sozialen und beruflichen Integration neu zugewanderter Familien beizutragen.


Stadt Dortmund, Quartier Nordstadt, Projekt „Willkommen in der Nordstadt“

 

Die Stadt Dortmund hat für das Quartier Nordstadt ein integriertes Handlungskonzept im Rahmen von "Starke Quartiere – starke Menschen" vorgelegt. Auf dieser Basis wird derzeit folgendes Projekt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert:

Projekt: Willkommen in der Nordstadt
Nach Deutschland kommende EU-Bürgerinnen und -Bürger haben im Herkunftsland oft Ausgrenzung erfahren und erleben auch in den Ankunftsstädten schwierige Lebensbedingungen. Ein Trägerverbund aus Caritas, Diakonie, dobeq, GrünBau, Jobcenter und Stadt Dortmund bietet den Menschen Beratung und Unterstützung. Die zentral im Ankunftsquartier gelegene Anlaufstelle „Willkommen Europa“ ist Ausgangspunkt für die aufsuchende Arbeit und Anlaufpunkt für die Zielgruppe.

Über das „9-Schritte-Verfahren zur Erwerbsintegration“ und mit dem Ziel guter Erwerbs- und Teilhabeperspektiven klärt ein sprachkompetentes, multiprofessionelles Team die Lebenssituation der Zuwandernden und vermittelt sie in passgenaue Maßnahmen.
Dortmunder „9-Schritte-Verfahren“:
1.    Frühzeitig antreffen, erreichen
2.    Vertrauen bilden, sofortigen Einstieg in Sprachförderung sichern
3.    Orientieren, motivieren
4.    Individuelle  Integrationsausgangslage klären
5.    Qualifikationen, Kompetenzen feststellen, überprüfen, bilanzieren
6.    Individuellen Förder-/Integrationsplan erarbeiten, Bewerbungsverfahren starten
7.    Kompetenzen sichtbar machen, fördern
8.    Arbeitsmarktintegration initiieren, schrittweise umsetzen
9.    Nachhaltigkeit, Stabilisierung, Nachbetreuung

Die im Projektverlauf stetig weiterentwickelte „Dortmunder Gesamtstrategie EU-Zuwanderung“ strukturiert die Verzahnung der Projektakteure mit weiteren zentralen Projekt- und Regelstrukturen.


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