Land NRW unterstützt Pflegeschulen mit Projekt INTRO NW

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Gespeichert von Andreé König am 11. Januar 2022
Zwei Frauen in medizinischer Arbeitskleidung sitzen an einem Schreibtisch und schauen sich ein Blatt Papier an.
11. Januar 2022

Minister Laumann unterstützt die Pflegeschulen mit dem Projekt INTRO NW bei der neuen generalistischen Pflegeausbildung

Projekt INTRO NW wird durch das Land mit insgesamt 1,1 Millionen Euro finanziert

Nach dem erfolgreichen Start der neuen generalistischen Pflegeausbildung in Nordrhein-Westfalen führt das Land die Unterstützung der landesweit insgesamt 365 Pflegeschulen und 3.079 Praxiseinrichtungen mit dem Projekt INTRO NW fort. Die ersten Workshops für Lehrende im Rahmen der generalistischen Pflegeausbildung des auf drei Jahre angelegten Unterstützungsprojekts starten im Januar 2022.

„Nach dem erfolgreichen Start der neuen Pflegeausbildung ist es wichtig, den in den Schulen und Praxiseinrichtungen eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Hier unterstützen wir als Land gerne“, erklärt Minister Karl-Josef Laumann. „Mitarbeitende in Pflegeschulen und bei Trägern der praktischen Ausbildung sind die entscheidenden Personen, um Pflegeauszubildende kompetent auf ihrem Weg hin zu einem guten Ausbildungsabschluss zu begleiten. Mit INTRO NW können sie sich bestmöglich auf mögliche Herausforderungen im Rahmen der generalistischen Pflegeausbildung vorbereiten.”
 
Prof. Gertrud Hundenborn, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands im DIP e.V., und in der Dienstleistung, Innovation, Pflegeforschung GmbH Projektleiterin für das Teilprojekt „Schulinterne Curricula“ macht hierzu deutlich: „Das mit dem Pflegeberufegesetz verbundene neue Pflege- und Berufsverständnis muss sich über die schulinternen Curricula konsequent und nachhaltig in der Ausbildungspraxis niederschlagen, im theoretischen und praktischen Unterricht ebenso wie in der praktischen Ausbildung. Die Curriculum- und Evaluationsverantwortlichen der Pflegeschulen unterstützen wir deshalb ab Anfang des Jahres 2022 durch mehrtägige Schulungen und durch ein begleitendes Beratungsangebot auf dem Weg zu einer systematischen Implementierung und Evaluation ihrer schulinternen Curricula.”
 
Ulrike Overkamp von der Bielefelder Alters-lnstitut gGmbH und Projektleiterin für das Teilprojekt „Qualitätsmerkmale praktischer Ausbildung“ ergänzt dazu: „In der Praxis entscheidet sich der Verbleib junger Menschen in der Pflege. Und gute Ausbildungsbedingungen prägen das eigene Pflegeverständnis nachhaltig. Daher sind professionelle Bedingungen für die Sicherung der Pflege unter demographischen Vorzeichen lebensnotwendig. Gemeinsam mit Geschäftsführungen als Verantwortungsträger für wesentliche Strukturen in der praktischen Ausbildung werden wir setting-übergreifend und über alle fünf Bezirksregierungen hinweg für das Land Nordrhein-Westfalen Qualitätsmerkmale partizipativ erarbeiten und im Nachgang allen Interessierten zur Verfügung stellen.”
 

Hintergrundinformationen

Mit dem Projekt INTRO NW unterstützt das Land die fachliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden von Pflegeschulen, Trägern der praktischen Ausbildung und Hochschulen und damit die weitere Umsetzung der neuen Pflegeausbildung. In den ersten zwei Teilprojekten sind Lehrende in Pflegeschulen und Träger der Praktischen Ausbildung als Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Workshops eingeladen. In diesen steht die Implementierung und Evaluation von schulinternen Curricula und die Entwicklung von Qualitätsmerkmalen der praktischen Ausbildung im Fokus.
 
Im weiteren Projektverlauf von INTRO NW sind zudem weitere Workshops, wie zum Beispiel für Praxisanleitende oder mit Expertinnen und Experten der beruflichen Bildung, zur Entwicklung von Qualitätskriterien für die Ausgestaltung eines digitalen Lehrens und Lernens geplant.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert das Projekt INTRO NW mit insgesamt 1,1 Millionen Euro. Die Projektlaufzeit ist vom 2. September 2021 bis 1. September 2024.

Das Projekt INTRO NW deckt in acht Teilprojekten die vier Umsetzungsbereiche „Pflegeschulen“, „praktische Ausbildung in der Pflege“, „Pflegepädagogik“ und „Hochschulen“ ab.

Bis Ende August 2024 werden im Projektverlauf Mitarbeitende aus Pflegeschulen, aus Einrichtungen der praktischen Ausbildung und von Hochschulen mit Pflegestudiengängen eingeladen, sich an den verschiedenen Teilprojekten zu beteiligen

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