Krankenhaus-Einzelförderung: Landesregierung stärkt die psychiatrische Versorgung von Kindern und Jugendlichen durch die LWL-Universitätsklinik Hamm mit rund 10,3 Millionen Euro

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Das Foto zeigt (von links nach rechts): Hermann Gemke (Abteilungsleiter Psychiatrische Versorgung, Teilhabe und Pflege Landschaftsverband Westfalen-Lippe – LWL), Regierungspräsidentin Judith Pirscher, Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Dr. Daniel Napieralski-Rahn (Kaufmännischer Direktor LWL)
18. November 2021

Krankenhaus-Einzelförderung: Landesregierung stärkt die psychiatrische Versorgung von Kindern und Jugendlichen durch die LWL-Universitätsklinik Hamm mit rund 10,3 Millionen Euro

Förderung ermöglicht Neubau einer Niederlassung in Gütersloh

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat im Rahmen des Investitionsprogramms Krankenhaus-Einzelförderung am Donnerstag, 18. November 2021, in den Räumlichkeiten der Bezirksregierung Detmold einen Förderbescheid über rund 10,3 Millionen Euro an die Universitätsklinik Hamm für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) übergeben. Die Förderung erhält die Klinik für den Neubau einer Niederlassung zur psychiatrischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Gütersloh.

„Ich freue mich sehr, dass die LWL-Universitätsklinik Hamm mithilfe der Landesförderung den Neubau einer Niederlassung in Gütersloh für die stationäre psychiatrische Versorgung von Kindern und Jugendlichen umsetzen kann. So wird die wohnortnahe und überregionale Versorgung optimiert. Die geplante Klinik verbessert im Vergleich zur bisherigen Fahrzeit zum Versorgungsstandort erheblich die Erreichbarkeit für die Patientinnen und Patienten“, erklärte Minister Laumann bei der Bescheid-Übergabe.

„Wir freuen uns als Betriebsleitung sehr über die Förderung, mit der die neue Klinik gebaut und ein kinder- und jugendpsychiatrischer Campus am Standort Gütersloh vervollständigt werden kann. Dank der guten Vernetzung der bestehenden Tagesklinik und Ambulanz werden wir nach Inbetriebnahme das Angebot vollumfänglich abrunden und bestehende Kooperationen im Kreis stärken. Somit wird eine bestmögliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungsbildern sichergestellt“, betonte Dr. Daniel Napieralski-Rahn, Kaufmännischer Direktor der LWL-Universitätsklinik Hamm.

„Die Investitionsmaßnahme umfasst auch den Neubau einer Psychiatrischen Institutsambulanz und einer Klinikschule. Mit einem Gesamteigenmittelanteil von ca. 5,8 Millionen Euro übernimmt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe hier Verantwortung zur Versorgung der Menschen in der Region“, ergänzte Hermann Gemke, Abteilungsleiter im LWL-Psychiatrieverbund und Stellvertreter des LWL-Krankenhausdezernenten.

Hintergrund:

Mit dem Investitionsprogramm Krankenhaus-Einzelförderung der Landesregierung wird die Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen weiter verbessert. Ziel ist es, auch zukünftig eine qualitativ hochwertige und patientengerechte Versorgung für die Menschen sicherzustellen. Für das Jahr 2021 wurden die Förderschwerpunkte „Stärkung der geburtshilflichen Versorgung“ und „Stärkung der Versorgung von Kindern- und Jugendlichen“ festgelegt.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat für das Jahr 2021 ursprünglich Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Vor dem Hintergrund der Vielzahl an Anträgen ist diese Summe inzwischen um weitere knapp sechs Millionen Euro erhöht worden, so dass insgesamt knapp 106 Millionen Euro für 24 Maßnahmen in 22 Krankenhäusern vergeben werden.
 

Das Foto zeigt (von links nach rechts): Hermann Gemke (Abteilungsleiter Psychiatrische Versorgung, Teilhabe und Pflege Landschaftsverband Westfalen-Lippe – LWL), Regierungspräsidentin Judith Pirscher, Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Dr. Daniel Napieralski-Rahn (Kaufmännischer Direktor LWL).

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