Erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse in Corona-Zeiten gewährleisten

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Gespeichert von Andreé König am 16. September 2021
Zwei junge Auszubildende schauen in Motorraum eines Autos
16. September 2021

Erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse auch in Corona-Zeiten gewährleisten

Minister Laumann spricht mit Auszubildenden über ihre praktischen Berufserfahrungen und Prüfungsvorbereitungen

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat sich heute in der überbetrieblichen Bildungsstätte „TÜV-Nord Bildung“ in Essen mit Auszubildenden über ihre praktischen Berufserfahrungen und Prüfungsvorbereitungen insbesondere während der Coronapandemie ausgetauscht. Gerade im gewerblich-technischen Bereich standen und stehen die Betriebe vor der Herausforderung, die bestehenden Ausbildungsverhältnisse in der gewohnt hohen Qualität aufrechtzuerhalten.

Insbesondere die berufspraktische Ausbildung gestaltet sich umso schwieriger je technischer der Ausbildungsberuf ist und Ausbildungsinhalte ohne betriebliche Praxis vermittelt werden müssen. Gerade hier ist es wichtig, dass die Qualifizierung der Fachkräfte von morgen weiter gesichert bleibt.
 
Damit Auszubildende in diesen Berufen die notwendigen praktischen Kenntnisse und Fähigkeiten zum Bestehen ihrer IHK-Abschlussprüfungen erlangen, hat die Landesregierung zusammen mit den Industrie- und Handelskammern Lehrgänge in überbetrieblichen Bildungsstätten entwickelt. Diese Lehrgänge vermitteln den Auszubildenden, deren Ausbildungsbetriebe besonders von den Folgen der Coronapandemie betroffen sind, die erforderlichen Kenntnisse und Voraussetzungen für   die Vorbereitung auf die Prüfungen.
 
Arbeitsminister Laumann erklärt: „Mit dem Angebot sorgen wir dafür, dass Auszubildende ihre Ausbildung erfolgreich abschließen können. Das gibt auch den Ausbildungsbetrieben die notwendige Sicherheit. Gleichzeitig wollen wir Ausbildungssuchende motivieren, sich auch in diesen Zeiten auf gewerblich-technische Berufe zu bewerben. Es handelt sich dabei um spannende Berufsfelder mit guten Berufschancen.”
 
Carmen Bartl-Zorn, Geschäftsführerin der Bergischen Industrie- und Handelskammer, bestätigt diese Einschätzung: „In außergewöhnlichen Situationen, wie wir sie seit über einem Jahr mit der Coronapandemie erleben, bieten überbetriebliche Lehrgangsangebote jungen Menschen die Sicherheit, ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Als gut qualifizierte Fachkräfte können sie mit dem Abschluss im Berufsleben durchstarten, und sie werden in der Wirtschaft händeringend gebraucht.

Hintergrund:

Das gemeinsam mit der IHK entwickelte Angebot wird von fünf Bildungsträgern durchgeführt und mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union gefördert. Das Berufsförderungswerk der Bauindustrie gGmbH ist der landesweit koordinierende Träger des Projekts.
 
Mit diesem zusätzlichen Angebot können vom 01. April 2021 bis zum 31. März 2022 rund 400 Auszubildende (insbesondere im 2. und 3. Lehrjahr) in unterschiedlichen überbetrieblichen Lehrgängen für eine Dauer von bis zu 28 Wochen unterwiesen werden.
 
Interessierte Unternehmen können sich über die Internetseite www.mags.nrw/ausbildung-foerdern informieren und sich an die gelisteten Bildungsträger oder ihre IHK vor Ort wenden

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