Curriculare Vorgaben und Materialien

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Gespeichert von Webworker.Hivric am 7. Mai 2019
Porträt eines selbstbewussten Pflegeteams. Es steht in einer Schlange hintereinander vor einem weißem Hintergrund und alle strecken den linken Daumen hoch.

Erstellung schulinterner Curricula

nach Pflegeberufegesetz und Pflegeausbildungs- und Prüfungsverordnung

Die Pflegeschulen sind verpflichtet, schulinterne Curricula zu erstellen. Auf dieser Seite sind unterschiedliche Materialien und Vorgaben aufgeführt, die Pflegeschulen bei der Erstellung schulinterner Curricula nach § 6 Abs. 2 PflBG sowie nach den Vorgaben der Pflegeausbildungs- und Prüfungsverordnung nutzen können.

Rahmenlehrpläne und Rahmenausbildungspläne

Die Rahmenpläne der Fachkommission liegen inzwischen vor und haben gemäß § 53 Pflegeberufegesetz (PflBG) einen empfehlenden Charakter. In NRW werden die Rahmenpläne den Pflegeschulen zur Erstellung schulinterner Curricula empfohlen.

Grundlage der Rahmenpläne sind die Kompetenzen, welche nach der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (PflAPrV) mit der Ausbildung erworben werden sollen. Die Ergebnisse sollen „kontinuierlich, mindestens alle fünf Jahre“ überprüft und ggf. angepasst werden. Dieses soll ebenfalls durch die Fachkommission geschehen.
 
Die Mitglieder dieser Kommission setzen sich aus pflegefachlichen, pflegewissenschaftlichen und pflegepädagogischen Expertinnen und Experten zusammen. Diese wurden auf Vorschlag der einzelnen Länder und der Fachverbände ausgewählt. Dabei wurde darauf geachtet, dass Fachpersonen aus der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege gleichermaßen beteiligt sind.
 
Aus Nordrhein-Westfalen sind folgende Personen in der Fachkommission vertreten:

  • Frau Brigitte von Germeten-Ortmann (Leiterin der Abteilung Gesundheits- und Altenhilfe beim Caritasverband für das Erzbistum Paderborn, Diplom-Pflegepädagogin)
     
  • Frau Prof. Gertrud Hundenborn (Leiterin Pflegebildungsforschung, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des DIP e.V. Köln)
     
  • Frau Prof. Dr. Barbara Knigge-Demal (Professorin an der Fachhochschule Bielefeld)
     
  • Herr Uwe Machleit (Leiter der evangelischen Stiftung Augusta, Fachseminar für Altenpflege, Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.)

Als Vertreter der Arbeits- und Sozialministerkonferenz nimmt aus NRW Herr Prof. Dr. Thomas Evers aus dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales an den Sitzungen der Fachkommission teil.
 
Die Rahmenpläne für die neuen Pflegeausbildungen finden Sie auf der Internetseite des Bundesinstituts für Berufsbildung

Qualitätsbeurteilung schulinterner Curricula

Kriterien für eine Makroevaluation schulinterner Curricula wurden durch die Autorinnen Prof. Gertrud Hundenborn, Prof. Dr. Barbara Knigge-Demal und Prof. Dr. Patrizia Raschper im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) im Rahmen des Projektes SchulBerEit erstellt. Die „Qualitätsbeurteilung schulinterner Curricula auf der Grundlage des Pflegeberufegesetzes und der Pflegeberufe-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung" kann in den Pflegeschulen genutzt werden, um ihre curricularen Ausarbeitungen mit dieser Qualitätsbeurteilung abzugleichen.
 
Die „Qualitätsbeurteilung schulinterner Curricula auf der Grundlage des Pflegeberufegesetzes und der Pflegeberufe-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung" finden Sie hier.

Prüfung schulinterner Curricula

Nach § 6 Abs. 2 PflBG erstellen die Pflegeschulen schulinterne Curricula auf Grundlage der Empfehlungen der Rahmenlehrpläne nach § 53 Absatz 1 und 2 PflBG und aufgrund der Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung.
 
Eine Prüfung der schulinternen Curricula findet durch die jeweils zuständige Bezirksregierung statt.
Den Bezirksregierungen des Landes NRW liegt eine „Checkliste zur Prüfung von Schulcurricula nach PflBG und PflAPrV“ zur Prüfung schulinterner Curricula vor. Die Checkliste können Sie hier einsehen.

 

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