NRW 2030 – Memorandum zeigt Strategien für die Zukunft

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NRW-Fortschrittskongress präsentiert Ergebnisse des Dialogprozesses für ein NRW 2030 - Memorandum "NRW gestalten"

Wie wollen wir leben? Dialogprozess und Kongress zur Gestaltung des Fortschritts für NRW - Sechs Expertengruppen entwickeln im Memorandum Zukunftsstrategien für NRW

Fortschritt für NRW in Zeiten des Wandels oder wie wollen wir leben? Die Landesregierung stellte das Memorandum "NRW gestalten" auf dem Fortschrittskongress 2017 vor. Darin werden Strategien und Perspektiven aufgezeigt, um eine gute Zukunft für NRW sicherzustellen. Das Memorandum ist das Ergebnis eines breiten Dialogprozesses. Bericht und Fotogalerie informieren.

Fortschrittskongress 2017 in Düsseldorf – Breiter Dialogprozess

Der Fortschrittskongress 2017 fand in Düsseldorf statt und ist der Abschluss eines breiten mehrjährigen Dialogs zur Zukunft des Landes. Experten und Expertinnen aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft haben sich dabei mit gesellschaftlichen Herausforderungen wie Digitalisierung, sozialer Sicherheit, Mobilität und Energieversorgung sowie dem demografischen Wandel beschäftigt und Zukunftsperspektiven für NRW ausgearbeitet. Die Analysen und Lösungsstrategien der sechs Expertengruppen sind im Memorandum "NRW gestalten" dokumentiert und wurden nun auf dem Fortschrittskongress am 19. Januar 2017 vorgestellt. Über 450 Teilnehmende kam zum Fortschrittskongress und nutzten die Gelegenheit zur Diskussion um die Zukunftsgestaltung des Landes.

Memorandum "NRW gestalten" oder was sind Treiber und Herausforderungen gesellschaftlicher Veränderung

Im Zentrum der gut besuchten Konferenz stand das Memorandum "NRW gestalten". In seinem einführenden Redebeitrag präsentierte Prof. Dr. Dirk Messner, Leiter des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn, Perspektiven und Ergebnisse der mehrjährigen Expertenarbeit am Memorandum und beschrieb „Treiber und Herausforderungen“ gesellschaftlicher Veränderungen im Sinne einer nachhaltigen, an Wohlfahrt und Teilhabe orientierten Zukunftsgestaltung für NRW.

Bei aller Komplexität und Kontroverse machte er zugleich Mut und betonte, NRW sei ein „Mutterland des Strukturwandels“ und habe dabei schon einen langen Weg erfolgreich zurückgelegt.

Mit Blick auf das Memorandum benannte er vier „Großbaustellen“: Globalisierung, Digitalisierung, Grenzen der Erd-Ressourcen sowie soziale Fliehkräfte. Darauf seien von Politik und Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft neue Antworten zu finden. Das Memorandum skizziere vor diesem Hintergrund, wie ein NRW 2030 aussehen könne. Für eine gemeinsame Zukunftsgestaltung bedürfe es einer guten Grundlage und das seien Dialog und auch demokratischer Streit, betonte der Wissenschaftler. Mit dem Memorandum liege dafür ein Kompass vor.

In den Fachforen gab es Gelegenheit, mit weiteren Experten und Expertinnen die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen zum Memorandum zu erörtern:

  • Fachforum 1 – Zukunft des Wirtschaftens
    Input: Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer IHK Aachen
  • Fachforum 2 – Zukunft der Arbeit und Qualifizierung
    Input: Prof. Dr. Heiner Minssen, Institut für Arbeitswissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
  • Fachforum 3 – Zukunft des Urbanen Lebens
    Input: Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher, Fakultät Raumplanung, Technische Universität Dortmund
  • Fachforum 4 – Zukunft der Energieversorgung
    Input: Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie
  • Fachforum 5 – Zukunft des Dialogs zwischen Unternehmen und Gesellschaft
    Input: Michael Kuhndt, Direktor des Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production
  • Fachforum 6 – Gesellschaftliche Verantwortung von Forschung
    Input: Prof. Dr. Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik

 

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