Modellprojekte zur Integration Langzeitarbeitsloser

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Foto: Zwei Mitarbeiter der GrünBau GmbH befestigen einen Heizkörper

Modellprojekte zur Integration von langzeitarbeitslosen Menschen in Nordrhein-Westfalen

Neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt für über 1.000 Langzeitarbeitslose an fünf Modellstandorten

Die wirksamere Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit insbesondere in den Kommunen, die besonders von Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Vor diesem Hintergrund fördert das Land mit rund 25 Millionen Euro Modellprojekte zur Integration Langzeitarbeitsloser. Von den Modellprojekten sollen neue, innovative Impulse für die Arbeitsmarktpolitik ausgehen.

Nordrhein-Westfalen fördert Modellprojekte, die ergänzend zu bestehenden Angeboten Integrationsperspektiven für die dauerhafte Beschäftigung langzeitarbeitsloser Menschen schaffen. Die Konzepte müssen arbeitsmarktnah ausgestaltet sein und die Privatwirtschaft einbinden. Zudem soll erprobt werden, wie durch die Verknüpfung der kommunalen Auftragsvergabe mit der Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen neue Arbeitsplätze für die Zielgruppe dauerhaft geschaffen werden können.

Gefördert werden Modellprojekte in den Kommunen Dortmund, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen sowie im Kreis Recklinghausen, die besonders von Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, und die neue Ansätze

  • zur Weiterentwicklung arbeitsmarktpolitischer Instrumente erfassen und strukturell auf Nachhaltigkeit zielen sowie
  • individuelle Förderketten entwickeln und erproben.
  • Die geförderten Arbeitsplätze müssen sozialversicherungspflichtig und arbeitsvertraglich gesichert sein. Dabei sind die tariflichen bzw. ortsüblichen Vergütungen zu berücksichtigen.
  • Sie können bei der Kommune, anderen öffentlichen Stellen, bei Wohlfahrtsverbänden und in der Privatwirtschaft eingerichtet werden.

Zielgruppe sind Menschen, die schon sehr lange SGB II Leistungen beziehen und absehbar keine Beschäftigungschancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt haben. Dieses wird insbesondere dann angenommen, wenn die Personen seit vier und mehr Jahren im Leistungsbezug sind und in dieser Zeit keine nennenswerte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder eine selbständige Tätigkeit ausgeübt haben.
 
Bestehende weitere Fördermöglichkeiten, etwa zur sozialen Stabilisierung und Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit, sollen einbezogen werden. Darüber hinaus müssen sich die Kommunen mit einem Eigenanteil von mindestens 20 Prozent an den Kosten beteiligen.

Informationen zu den Modellprojekten

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