Modellprojekte Integration Langzeitarbeitslose - Gelsenkirchen

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Gelsenkirchen: "Gelsenkirchener Modellprojekt zur Integration Langzeitarbeitsloser"

Basisinformation zum Projekt

Ziel des Gelsenkirchener Modellprojekts ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von 200 Personen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Arbeitsplätze sollen einerseits durch die modellhafte Erprobung der Beschäftigung von langzeitarbeitslosen Personen als Bedingung der Vergabe bei geeigneten kommunalen Aufträgen entstehen und andererseits mittels Betriebsakquise, die bei den Arbeitgeberverbänden Emscher-Lippe angesiedelt wird, direkt in Unternehmen eingeworben werden. Außerdem werden über Ausschreibungen von Dienstleistungsaufträgen zusätzlich neue, geeignete stadtgesellschaftliche Servicefelder erschlossen.

Zur Umsetzung des Projektes richtet die Stadt Gelsenkirchen eine Regiestelle zur Projektsteuerung und -koordination sowie zur Weiterentwicklung des Modellprojektes ein. Die Regiestelle ist u.a. für die Definition und Implementierung geeigneter stadtgesellschaftlicher Servicefelder zuständig und überprüft die Berücksichtigung arbeitsmarktlicher Belange bei der Vergabe städtischer Aufträge. Weiterhin wird innerhalb der Regiestelle eine kommunale Arbeitsmarktstrategie erarbeitet und die Öffentlichkeitsarbeit gesteuert.

Das Jobcenter beteiligt sich am Modellprojekt durch die Teilnehmendenakquise, Tiefenprofiling, ggfls. notwendige Qualifizierung und durch ein begleitendes Jobcoaching, welches extern vergeben wird. Für das Jobcoaching stellt das Jobcenter zusätzliche Mittel zur Verfügung.

Das Projekt, das vom Land mit rund 5,3 Mio. Euro gefördert wird, läuft vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2019.

Ansprechpartnerin:
Eva Carlitscheck
Tel.: 0209/1694094
eMail: eva.carlitscheck@gelsenkirchen.de

 

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