Unternehmensnahe Kinderbetreuung professionell begleiten - G.I.B-Angebote

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Frau mit Kind auf dem Arm - im Hintegrund Blick in Kita

Unternehmensnahe Kinderbetreuung - Baustein zur Fachkräftegewinnung. Fachangebote stärken Beratungskompetenz

Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.): Broschüre informiert zu unternehmensnaher Kinderbetreuung – Fortbildungsreihe wird 2019 fortgesetzt

Beratung zu unternehmensnaher Kinderbetreuung wird immer wieder von Unternehmen angefragt, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ihrer (potentiellen) Beschäftigten verbessern wollen. Die G.I.B. stellt eine Arbeitshilfe für Beraterinnen und Berater bereit, um den Beratungsprozess zu professionalisieren – mit Praxisbeispielen, Checklisten und Orientierungshilfen. Die erfolgreiche Fortbildungsreihe wird 2019 fortgesetzt.

Fachkräfte sichern durch Vereinbarkeit von Familie und Beruf - G.I.B. unterstützt Beratungsprozesse

Fachkräfte können durch eine familienfreundliche Personalpolitik gewonnen oder gebunden werden. Dazu zählen Maßnahmen wie beispielsweise flexible Arbeitszeiten oder Unternehmenskontakte während der Elternzeit. Ein wichtiger Baustein kann auch die Einrichtung unternehmensnaher Kinderbetreuung sein - das reicht von einem Angebot zur Ferienbetreuung bis hin zum Aufbau einer Betriebskita. Erforderlich ist dafür häufig intensive Beratung und Begleitung.

Die Broschüre "Beratungsprozess unternehmensnahe Kinderbetreuung – eine Arbeitshilfe für Beraterinnen und Berater" entstand im Zusammenhang mit einer Workshopreihe der G.I.B. in den Jahren 2016 und 2017 und steht jetzt zum Herunterladen bereit.

Die G.I.B.-Arbeitshilfe bietet Grundlagenwissen zu den Themen „Familienbewusste Personalpolitik in Unternehmen“, zu „Kindertagesbetreuung in NRW – Rahmenbedingungen und Regelungen“ und „Kindertagespflege und Gestaltungsmöglichkeiten für Unternehmen“. Ferner werden bewährte Beispiele unternehmensnaher Kinderbetreuung vorgestellt und es wird ein roter Faden für einen Beratungsprozess „von der Bedarfsabfrage bis zur Umsetzung eines Betreuungsmodells“ beschrieben, der vor dem Hintergrund der Beratungserfahrung mit Unternehmen einer Regionalagentur entstanden ist.

Praxisbeispiele aus der Beratungsarbeit, Checklisten als Orientierungshilfen, Hinweise auf Förderprogramme, Literatur- und Linktipps runden die Arbeitshilfe zur Beratung unternehmensnaher Kinderbetreuung ab.

Fortsetzung der Workshop-Reihe zu unternehmensnaher Kinderbetreuung ab 2019

Die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) unterstützt arbeitsmarktpolitische Akteure, Berater und Beraterinnen, die im Themenfeld Vereinbarkeit Familie und Beruf tätig sind, und damit zur Erhöhung der Frauenerwerbstätigkeit beitragen – ein Ziel, das im Querschnittsziel „Gleichstellung von Frauen und Männern“ im Europäischen Sozialfonds verfolgt wird.

Die Fortbildungsreihe zur unternehmensnahen Kinderbetreuung wird nach der positiven Resonanz zu den Workshops 2016/17 erneut durchgeführt und ist ein bislang landesweit einmaliges Angebot. Start ist voraussichtlich Anfang 2019.

Ziel ist es, die Beratungskompetenz derjenigen zu verbessern, die in ihrem Berufsumfeld mit dem Anliegen von Unternehmen befasst sind, familienbewusste Maßnahmen, insbesondere Kinderbetreuungsangebote, zu verbessern. Trotz des permanenten Ausbaus durch Land und Kommunen gibt es hierzu einen vielfältigen und großen Bedarf.

Die Fortbildung, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen der Querschnittsziele Gleichstellung und Chancengleichheit, umfasst ein breites Themenspektrum: Neben Informationen zu familienbewusster Personalpolitik und zu gesetzlichen Regelungen der Kinderbetreuung wird auf Landes- und Bundes-Programme eingegangen, die den Anschub von unternehmensnaher Kinderbetreuung unterstützen. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung prozessorientierter Beratung, auf Basis konkreter Praxis in und mit Unternehmen, zur Vertiefung dienen Übungen und werden Arbeitshilfen bereitgestellt.

Das Angebot richtet sich an Beratungsfachkräfte unterschiedlicher Einrichtungen: Dazu zählen Regionalagenturen, Wirtschaftsförderungen, Unternehmensberater und -beraterinnen, Demografieberater und -beraterinnen, die Kompetenzzentren Frau und Beruf sowie die Arbeitgeberservices der Jobcenter und Arbeitsagenturen.

  • Zu Anmeldemöglichkeiten informieren wir Sie an dieser Stelle rechtzeitig.

Im Interview erläutern die G.I.B.-Beraterinnen Karin Linde und Katja Sträde das Angebot der Landesgesellschaft zur Professionalsierung der Beratungsprozesse.

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