Fair und besser bezahlt. Qualifizierung für Aufstockende im ALG II-Bezug

Bild des Benutzers Arbeit.Meding
Gespeichert von Arbeit.Meding am 14. März 2016
Arbeit - Bauarbeiter bei Heizungsmontage - Sanierungsarbeiten

Bessere Bezahlung durch Qualifizierung. Modellprojekt "UP" erfolgreich abgeschlossen

Landesinitiative "Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb" förderte Modellprojekt zur Qualifizierung von Auftockenden im ALG II-Bezug

Das Modellprojekt "UP" unterstützte Aufstockende, die Arbeitslosengeld II beziehen, bei der Qualifizierung. Häufig arbeiten sie als Ungelernte mit geringer Entlohnung. Die Teilnehmenden konnten ihre Chancen auf höher bezahlte Arbeitsstellen verbessern. Gefördert wurde das Projekt "UP" aus Mitteln des ESF.

Modellprojekt "UP" der Landesinitiative "Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb" abgeschlossen

Rund 30 Prozent aller ALG II-Beziehenden sind sogenannte Aufstocker oder Aufstockerinnen. Das heißt, sie beziehen trotz ihrer Berufstätigkeit – z.T. in Vollzeit – zusätzlich Unterstützung aus dem ALG II. Viele dieser Aufstockenden verfügen über keine abgeschlossene Berufsausbildung und arbeiten als Ungelernte in Bereichen mit geringer Entlohnung.

Die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften steigt jedoch stetig und das Modellprojekt "UP" setzte genau hier an: Mit einer 18-monatigen berufsbegleitenden Qualifizierung wurden vor allem Teilnehmende ohne Berufsausbildung für ihre berufliche Zukunft fit gemacht. Je nach Berufserfahrung gab es die Möglichkeit einer IHK-zertifizierten Externenprüfung oder IHK-zertifizierten Teilqualifikation. Damit wurden die Chancen auf eine qualifizierte und besser bezahlte Arbeitsstelle gesteigert. Den Teilnehmenden wurden nicht nur Fachwissen, sondern auch gezielte und individuelle Lernmethoden aus den Bereichen der Lern-, Sozial- und Methodenkompetenz vermittelt.

Das Projekt wurde von der SBH West GmbH in Kooperation mit den Jobcentern Paderborn, Kreis Höxter, Lippe, Ennepe-Ruhr und Hagen umgesetzt und im Rahmen der Initiative "Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb" aus Mitteln des Landes NRW und des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Relevante

Pressemitteilungen

Weiteres

zum Thema