EU-Kommissar besucht Duisburger Werkkiste

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Gruppenfoto, EU-Kommissar Nicolas Schmit (Mitte re.) und Dr. Jens Stuhldreieer, MAGS (Mitte li.)r

EU-Kommissar informiert sich in Duisburg über EU geförderte Programme

Die Europäische Union fördert in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Programme und Projekte der Arbeits- und Sozialpolitik. EU-Kommissar Nicolas Schmit informierte sich bei einem Besuch in der Duisburger Werkkiste. Im Fokus standen die Programme Werkstattjahr und Ausbildungsprogramm NRW, die insbesondere junge Menschen auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit unterstützen.

Der EU-Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte, Nicolas Schmit, besuchte am 23.05.2022 die Duisburger Werkkiste und informierte sich vor Ort zur Umsetzung der Programme Werkstattjahr und Ausbildungsprogramm NRW, die von der Europäischen Union kofinanziert werden.

Der EU-Kommissar kam auf Einladung des örtlichen Europaabgeordneten Dennis Radtke nach Duisburg und wurde vom Werkkiste-Geschäftsführer Norbert Geier und vom Vertreter des nordrhein-westfälischen Arbeitsministeriums Dr. Jens Stuhldreier bei seinem Vor-Ort-Besuch begleitet.

Die Duisburger Werkkiste gGmbH ist eine gemeinnützige katholische Einrichtung der Jugendhilfe und Jugendberufshilfe im Duisburger Norden und Träger von EU-geförderten Programmen. Die Arbeit der Duisburger Werkkiste zielt darauf, Jugendlichen einen dauerhaften Weg in Ausbildung und Arbeit zu eröffnen und die Arbeitslosigkeit zu überwinden. In Kooperation mit lokalen Unternehmen werden die teilnehmenden Jugendlichen dabei unterstützt, einen Einstieg in die Arbeitswelt zu erlangen.

Seit mehreren Jahren setzt die Duisburger Werkkiste das EU-geförderte Landesprogramm „Werkstattjahr“ erfolgreich um. Noch nicht ausbildungsfähige Jugendliche erhalten professionelle Unterstützung bei der Berufswahlentscheidung und können ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in verschiedensten Berufsfeldern überprüfen und austesten.

Bei seinem Werkstatt-Rundgang machte EU-Kommissar Nicolas Schmit Halt an drei Stationen: In den Ausbildungs-Bereichen Hauswirtschaft/Gastronomie, Farb-/Raumgestaltung und Fahrradwerkstatt/Upcycling suchte er das Gespräch mit Teilnehmenden. Sozialpädagoge Frank Schuster als Programmleiter und Geschäftsführer Norbert Geier erläuterten die mit dem Werkstattjahr verbundenen Perspektiven und Übergänge in Ausbildung.

Sichtlich beeindruckt zeigte sich EU-Kommissar Schmit auch von Teilnehmenden des „Ausbildungsprogramms NRW“. Für Jugendliche mit eingeschränkten Ausbildungsmarktperspektiven ist es in manchen Regionen Nordrhein-Westfalens besonders schwer, einen Ausbildungsplatz zu finden. Deshalb fördert das Land mit Mitteln der Europäischen Union zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche in Gebieten mit einer ungünstigen Ausbildungsmarktlage. Programmleiterin Barbara Schulz von der Duisburger Werkkiste stellte u.a. zwei ehemalige Teilnehmende vor, die mit Hilfe des Programms ihre Ausbildung abgeschlossen und einen Arbeitsplatz gefunden haben.

EU-Kommissar Nicolas Schmit nutzte gerne die Gelegenheit, sich mit Jugendlichen und Auszubildenden auszutauschen, die an den EU-geförderten Programmen der Duisburger Werkkiste teilnehmen. Dazu sagte der Kommissar: "Es ist unsere Priorität, jungen Menschen bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu helfen, insbesondere denjenigen, die mehr Schwierigkeiten haben, denn auch sie haben viele Stärken“.

EU-Kommissar Schmidt besuchte in Duisburg auch Projekte zur grünen Transformation und reiste anschließend nach Wolfsburg zum G7-Treffen der Arbeits- und Sozialministerinnen und –minister.

 

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