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„TEP“ im Fokus: Evaluation des ESF-Förderprogramms für Menschen mit Familienverantwortung in NRW

„TEP“ im Fokus: Evaluation des ESF-Förderprogramms für Menschen mit Familienverantwortung in NRW

Das EU-geförderte Programm „TEP“ unterstützt Eltern und pflegende Angehörige durch Coaching, Qualifizierung und individuelle Begleitung beim Einstieg in eine Berufsausbildung. Gleichzeitig informiert es Betriebe über die Chancen der Teilzeitberufsausbildung und hilft bei deren praktischer Umsetzung. Die G.I.B. hat Umsetzung und Wirkung untersucht. 

TEP wirkt: Die Teilzeitberufsausbildung schafft Chancen für Eltern und Betriebe

Müttern und Vätern ohne eine Berufsausbildung eröffnen sich durch TEP nachhaltige Berufsperspektiven. Insbesondere Mütter mit komplexen Unterstützungsbedarfen profitieren von TEP und gehen stabilisiert und motiviert aus dem Programm hervor. 

TEP erreicht auch die Betriebe: Rund sechs von zehn Unternehmen bilden durch TEP erstmals in Teilzeit aus – ein deutlicher Hinweis auf die öffnende Wirkung für das duale Ausbildungssystem.

Trotz struktureller Hürden gelingt über der Hälfte der Teilnehmenden bereits wenige Wochen nach Projektende der Schritt in eine positive Anschlussperspektive.

Für die Evaluation wurden im Zeitraum 2022–2024 Träger und Teilnehmende befragt sowie Daten aus dem ESF-Begleitsystem und der amtlichen Statistik ausgewertet.