„KSL“ im Fokus: Evaluation der EU-geförderten Einrichtungen „Kompetenzzentren Selbstbestimmt Lernen"
Seit fast zehn Jahren fördert das Land Nordrhein-Westfalen die „Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben“ (KSL) aus Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Die insgesamt sieben Einrichtungen fördern die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in NRW und unterstützen dabei andere Akteure im Bereich Inklusion. Die G.I.B. hat die Wahrnehmung der KSL durch ihre Stakeholder untersucht.
Hohe Bekanntheit und starke Nutzung der KSL
Die Evaluation zeigt: Die KSL sind bei ihren Partnerinnen und Partnern sehr gut bekannt. Über 90 Prozent der befragten Akteurinnen und Akteure kennen die Angebote, die Mehrheit nutzt sie regelmäßig. Besonders gefragt sind Publikationen, Netzwerkarbeit und Veranstaltungen. Auch Beratungen und Schulungen werden vielfach in Anspruch genommen.
Die Rückmeldungen fallen insgesamt sehr positiv aus. Die Arbeit der KSL stärkt fachliches Wissen, fördert die Vernetzung und unterstützt die praktische Arbeit vor Ort. Besonders wichtig ist die enge regionale Zusammenarbeit in den jeweiligen Regierungsbezirken. Inhaltlich stehen Themen wie persönliche Assistenz, Barrierefreiheit und rechtliche Fragestellungen im Mittelpunkt.
Die Evaluation bestätigt damit die wichtige Rolle der KSL für mehr Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen.