ESF-Landkarte - Region Westfälisches Ruhrgebiet

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Gespeichert von Arbeit.Meding am 17. August 2017
Foto: Mitarbeiterinnen beim Auszeichnen der Kleidung

Öffentlich geförderte Beschäftigung in Dortmund – Langzeitarbeitslose in Arbeit integrieren

Basisinformationen zum Projekt

Das Projekt fördert Vollzeitarbeitsplätze für erwerbsfähige Langzeitarbeitslose, die in den letzten zwei Jahren mindestens 21 Monate Leistungen nach dem SGB II bezogen haben und mittelfristig Integrationschancen aufweisen.

Ziel ist die erfolgreiche und nachhaltige Integration der Beschäftigten bei den beteiligten Sozialunternehmen des Projektträgers ISB Dortmund. Diese verzeichnen einen zunehmenden Arbeitskräftebedarf in ausgewiesenen Berufsfeldern. Etwa in der Seniorenunterstützung und der Altenpflege besteht schon jetzt ein Fachkräftemangel, ebenso bei Tätigkeiten in der Kinderbetreuung (Erzieher/-innen, Haushalts- und Familienhilfen).
Alternativ wird die Vermittlung in andere Unternehmen der Sozialwirtschaft (Wohlfahrtsunternehmen) oder Wirtschaftsunternehmen durch die Jobcoaches angestrebt.

Die berufliche und soziale Integration der Zielgruppe kann gelingen, das zeigen bisherige Erfahrungen. So sind die Perspektiven für Teilnehmende, die die Beschäftigungsphase von 24 Monaten voll absolviert haben, gut und knapp der Hälfte gelingt der Übergang in Beschäftigung oder Ausbildung.

Ein Projektziel ist darüber hinaus die Gewinnung von Erkenntnissen über die Optimierung der Förderangebote für Langzeitarbeitslose.

In NRW werden mit dem ESF-kofinanzierten Programm "Öffentlich geförderten Beschäftigung" (ÖgB) sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse gefördert. Begleitet durch weitere Unterstützungsangebote wird die langfristige bzw. dauerhafte Integration besonders arbeitsmarktferner Personengruppen in das Erwerbsleben ermöglicht. Die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit ist am Fördervorhaben beteiligt.

 

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