ESF-Landkarte überregionale Projekte

Bild des Benutzers Arbeit.Meding
Gespeichert von Arbeit.Meding am 31. August 2017

Lebenswelten aktiv gestalten – Förderung der Schülerinnen und Schüler aus Brennpunktschulen im Ruhrgebiet

Basisinformationen zum Projekt

Das ESF-geförderte Vorhaben ist ein gemeinsames Pilotprojekt der RAG-Stiftung, der Mercator Stiftung und des NRW-Arbeitsministeriums zur Förderung der Persönlichkeit aller Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 in „Brennpunktschulen“ in den Kohlerückzugsregionen des Ruhrgebietes unter besonderer Berücksichtigung der kulturellen Bildung.
Standorte sind: Stadt Bottrop, Stadt Gelsenkirchen, Kreis Recklinghausen, Stadt Bochum, Stadt Herne, Stadt Oberhausen, Stadt Duisburg und Stadt Mülheim.

Vor dem Hintergrund des Strukturwandels im Ruhrgebiet und damit verbunden weiter zurückgehenden (einfachen) Arbeitsplätzen sowie Ausbildungskapazitäten wird es für die Kinder und Jugendlichen in dieser Region unabdingbar, gute persönliche, sprachliche und schulische Voraussetzungen zu erwerben.

Aufgrund oft schwieriger sozialer und familiärer Verhältnisse gelingt dies einem Teil der Kinder und Jugendlichen nicht bzw. nicht ausreichend, so dass für sie oft nur prekäre Lebens- und Berufsperspektiven die Folge sind.
Deshalb ist eine gezielte Förderung bereits in den Klassen 5 und 6 notwendig, also vor den Klassen 8 bis 10, in denen in Nordrhein-Westfalen durch die Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" eine systematische Berufsorientierung und -vorbereitung erfolgt.

Das Konzept regt die Entdeckung und Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensumwelt an, den Kindern wird ihre Lebensumwelt in den Kohlerückzugsgebieten des Ruhrgebiet vermittelt und sie werden zur Beschäftigung mit dem eigenen Lebensumfeld befähigt.

  • Projektträger: Stadt Bottrop, Stadt Gelsenkirchen, Kreis Recklinghausen, Stadt Bochum, Stadt Herne, Stadt Oberhausen, Stadt Duisburg und Stadt Mülheim

 

Relevante

Pressemitteilungen

Weiteres

zum Thema