ESF in NRW. Ausbildung mit Behinderung – Produktdesigner

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Gespeichert von Arbeit.Meding am 21. August 2017
Foto: Auszubildender mit seinem Chef.

Junge Menschen mit Behinderung. Aktion "100 zusätzliche Ausbildungsplätze" ermöglicht anspruchsvolle Ausbildung

Über die Aktion "100 zusätzliche Ausbildungsplätze" absolvierte ein junger Mann mit Behinderung eine anspruchsvolle Ausbildung zum Technischen Produktdesigner. Infolge eines Leistenbruchs musste er eine neue Ausbildung finden. Geholfen hat ihm dabei das ESF-geförderte Programm.

Nach der Fachoberschulreife entschied sich Marcel R. für eine Ausbildung als Konstruktionsmechaniker, eine zweifellos körperlich belastende Tätigkeit. Ein arbeitsbedingter Leistenbruch zwang ihn, die Ausbildung abzubrechen und einen neuen Ausbildungsplatz zu suchen. In dieser Situation fand er Unterstützung über die Aktion "100 zusätzliche Ausbildungsplätze" und absolvierte eine Ausbildung zum Technischen Produktdesigner in Oelde.
Das Projekt wurde in der Förderphase 2014-2020 mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Im Rahmen des Programms wurde Marcel R. vom Berufsförderungswerk Hamm begleitet. Das Bildungswerk schloss einen Ausbildungsvertrag mit dem Jugendlichen ab, koordinierte die verschiedenen Lernorte und vermittelte einen Kooperationsbetrieb, in dem die eigentliche Ausbildung stattfand. In diesem Fall war es die Münsterland Engineering GmbH in Oelde.
Lars Möllenhoff, einer der geschäftsführenden Gesellschafter des Unternehmens, nahm an dem Landesprogramm aus Überzeugung teil: „Wenn die Behinderung der Auftragserledigung nicht entgegensteht, stellen wir Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen bevorzugt ein.“

Die Aktion "100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen" führt das NRW-Arbeitsministerium gemeinsam mit der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit durch, gefördert aus Landes- und ESF-Mitteln. Das Programm unterstützt die betriebliche Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderung und hat sich als erfolgreiches Instrument der Inklusion erwiesen.

 

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