ESF in NRW. Ausbildung im Verbund - Modell für die Region. Fotobericht

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Foto: Zwei Mitarbeiter der Kramer Edelstahlverarbeitung GmbH

Ausbildung im Verbund – Attraktives Modell für spezialisierte Unternehmen

Im Oberbergischen Kreis ist die Ausbildungsform für Klein- und Mittelbetriebe attraktiv, um Nachwuchs-Fachkräfte zu sichern. Das Unternehmen Kramer Edelstahlverarbeitung bildet einen jungen Mann zum Zerspanungsmechaniker aus – im Verbund mit dem Steinmüller Bildungszentrum und bereits zum dritten Mal.

Zwei Partner, ein Verbund, für alle ein Gewinn! Das Oberbergische Unternehmen Kramer Edelstahlverarbeitung GmbH ist mit seinen insgesamt 22 Beschäftigten auf die Verarbeitung von Edelstahl und anderen hochwertigen Produkten spezialisiert. Die Möglichkeit im Verbund auszubilden, war für das Unternehmen der entscheidende Anstoß, um konsequent - und inzwischen zum dritten Mal in Folge - eigenen Fachkräftenachwuchs auszubilden.

Verbundpartner ist das Steinmüller Bildungszentrum gGmbH in Gummersbach. Mit der modernen Lehrwerkstatt für Metall- und Elektroberufe kann das Zentrum eine umfassende überbetriebliche Grundausbildung und Prüfungsvorbereitung anbieten. In Sachen Verbundausbildung kooperiert das Bildungszentrum, an dem auch der Oberbergische Kreis und die Stadt Gummersbach Gesellschafteranteile halten, mit knapp 50 Unternehmen aus der Region.

Für alle Beteiligten ist das eine win-win-Situation. Nicht nur Unternehmen und Auszubildende profitieren, sondern auch die Region, um dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen.

Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium unterstützt Unternehmen mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds bei der Bereitstellung von betrieblichen Ausbildungsplätzen im Verbundmodell. In kleinen und mittleren Unternehmen, die ohne den Ausbildungsverbund nicht ausbilden dürften, wird die Ausbildungsvergütung mit einmalig bis zu 4.500 Euro pro Ausbildungsplatz gefördert.

 

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