ESF in NRW. Ausbildung im Verbund - Chemielaborantin

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Gespeichert von Arbeit.Meding am 21. August 2017
Foto: Zwei Mitarbeitet des Unternehmens Weidner Wassertechnik

Im Verbund können kleinere Betriebe anspruchsvoll ausbilden und Nachwuchsfachkräfte sichern

Die Ausbildung im Verbund ist beim Unternehmen Weidner Wassertechnik ein zentrales Instrument, um eigene Nachwuchskräfte zu sichern. In Kooperation mit dem Chemiekonzern Rütgers Gruppe wird eine junge Frau zur Chemielaborantin ausgebildet. Über die ESF-geförderte Verbundausbildung kann der Kleinbetrieb in der Emscher-Lippe-Region in anspruchsvollen technischen Berufen regelmäßig ausbilden.

Das Unternehmen ist mit insgesamt 38 Beschäftigten ein auf moderne Wassertechnologie spezialisierter Dienstleister. Die Kunden kommen vor allem aus Industrie und Gebäudetechnik. Ein zentraler Bereich ist das Labor zur Wasseranalytik. Hier wird erstmals eine junge Frau zur Chemielaborantin ausgebildet, Verbundpartner ist dabei die Rütgers Germany GmbH am Standort Castrop-Rauxel.
Das Unternehmen mit Sitz in Herten nutzt die Verbundausbildung aktiv und bildet damit regelmäßig aus - inzwischen zum sechsten Mal und mit durchweg guten Erfahrungen.

Geschäftsführer Andreas Weidner: „Mit der Verbundausbildung können wir auch als kleineres Unternehmen in anspruchsvollen technischen Berufen qualifiziert ausbilden und damit unseren Personalbedarf decken. Ich finde das großartig.“

Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium unterstützt Unternehmen mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds bei der Bereitstellung von betrieblichen Ausbildungsplätzen im Verbundmodell. In kleinen und mittleren Unternehmen, die ohne den Ausbildungsverbund nicht ausbilden dürften, wird die Ausbildungsvergütung mit einmalig bis zu 4.500 Euro pro Ausbildungsplatz gefördert.

 

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