ESF in NRW. Potentialberatung in einer Tischlerei

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Gespeichert von Arbeit.Meding am 5. August 2019
Ein Fachteam aus Innenarchitekten, Tischlern, Holztechnikern und Lackierern - hier bei der 3 D Planung

Tischlerei nutzt Angebot der Potentialberatung - Vorbereitung zur Digitalisierung der Kapazitätsplanung und -steuerung

Die „tischlerei formsache“ in Bielefeld hat eine vom Land Nordrhein-Westfalen mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderte Potentialberatung in Anspruch genommen. Im Zentrum standen dabei die Organisationsoptimierung und Ressourceneffizienz zur Vorbereitung auf die Digitalisierung.

Vor 20 Jahren hatte Tischlermeister Ralph Sauer das Unternehmen "tischlerei formsache" gegründet und bei steigendem Umsatz und wachsendem Personal sukzessive ausgebaut. Heute beschäftigte der Bielefelder Betrieb 39 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Allerdings waren inzwischen Arbeitsorganisation und Arbeitsabläufe nicht mehr auf dem gleichen hohen Niveau wie die Produkte und die Qualität der Arbeit selbst.

Der Unternehmer zog die richtige Konsequenz und nahm eine Potentialberatung in Anspruch, die ihn dabei unterstützte, die Digitalisierungsprozesse in seinem Betrieb optimal vorzubereiten. Die Maßnahmen, die im Zuge der Potentialberatung und des damit einhergehenden Unternehmenschecks eingeleitet wurden, zeigen bereits Wirkung: Die Zufriedenheit der Beschäftigten nahm zu, die so schon geringe Reklamationsquote ging noch einmal weiter zurück. Im Gegensatz dazu stiegen Umsatz und Gewinn.

Die Potentialberatung ist ein bewährtes Förderangebot in Nordrhein-Westfalen und unterstützt - mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds - Unternehmen und ihre Beschäftigten, erfolgreich zu arbeiten. Mit Hilfe der Potentialberatung können Betriebe entlang zentraler Themenbereiche wie etwa der Digitalisierung beteiligungsorientiert ihre Stärken und Schwächen ermitteln sowie betriebsspezifische Lösungen erarbeiten.

 

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