ESF in NRW. Öffentlich geförderte Beschäftigung – Stadtteilentwicklung. Fotobericht

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Foto: Mitarbeiter der GrünBau GmbH

Öffentlich geförderte Beschäftigung in Dortmund – Beschäftigung schaffen und Stadtteil verbessern

Unter dem Titel "Aktiv statt passiv!" hat die gemeinnützige GrünBau gGmbH in der Dortmunder Nordstadt aus einer Problemimmobilie wieder ein solides Wohnhaus gemacht. Mit dabei: Fachfirmen aus dem Stadtteil und zwölf Beschäftigte, die langjährig arbeitslos waren. In Dortmund wird das landesweit größte Vorhaben im Rahmen des Programms "Öffentlich geförderte Beschäftigung" umgesetzt.

„Mit dem Projekt haben wir zwei Ziele verbunden, die immer gleichwertig nebeneinander standen“, erläutert GrünBau-Geschäftsführer Andreas Koch das Anliegen. „Für Arbeitslose aus dem Quartier wollten wir Beschäftigung nach den Prinzipien von fairer Arbeit schaffen und zugleich einen Beitrag zur Stabilisierung des Wohnquartiers leisten.“

Der Bildungsträger GrünBau hat dazu ehemals langzeitarbeitslose Menschen sozialversicherungspflichtig eingestellt, die in den einzelnen Gewerken als Helfer unter realen Arbeitsmarktbedingungen arbeiten. Zugleich wird bei der Instandsetzung mit Fachfirmen aus dem Stadtteil der Dortmunder Nordstadt eng zusammengearbeitet.

Das Projekt fand bundesweit Anerkennung: Die ehemalige Problemimmobilie, die jetzt bezahlbaren Wohnraum für eine neue, vorwiegend junge studentische Mieterschaft bietet, wurde mit dem renommierten "Preis Soziale Stadt 2014" ausgezeichnet. Im Rahmen des NRW Wettbewerbs "10 Jahre Stadtumbau West" erhielt das Projekt auch die Sonderauszeichnung "Umgang mit Schrottimmobilien".

In Dortmund wird das landesweit größte Vorhaben zur öffentlich geförderten Beschäftigung mit insgesamt 226 Arbeitsplätzen für ehemals Langzeitarbeitslose umgesetzt.

In NRW werden mit dem ESF-kofinanzierten Programm "Öffentlich geförderten Beschäftigung" (ÖgB) sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse gefördert. Begleitet durch weitere Unterstützungsangebote wird die langfristige bzw. dauerhafte Integration besonders arbeitsmarktferner Personengruppen in das Erwerbsleben ermöglicht. Die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit ist am Fördervorhaben beteiligt.

 

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