ESF in NRW. Öffentlich geförderte Beschäftigung im Sozialkaufhaus. Fotobericht

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Gespeichert von Arbeit.Meding am 21. August 2017
Foto: Überblick über die Verkaufsfläche mit Textilien, Möbeln, Deko-Gegenständen etc.

Öffentlich geförderte Beschäftigung im Sozialkaufhaus "KadeDi" - gute Kleidung aus 2. Hand

"Gutes aus Zweiter Hand" ist das Motto der Sozialkaufhäuser, die das Diakoniewerk-Duisburg GmbH betreibt. Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Belegschaft haben hier über das Landesprogramm "Öffentlich geförderte Beschäftigung" (ÖgB NRW) einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz gefunden.

In Sozialkaufhäusern werden gebrauchte und gespendete Gebrauchsgüter, Haushaltswaren und Textilien zum Verkauf angeboten. „Unsere Sozialkaufhäuser erlauben auch Menschen mit kleinem Einkommen im Stadtteil, am regulären Marktgeschehen teilzunehmen und nicht auf Almosen angewiesen zu sein“, erläutert Michael Richard-Sommer, Leiter des Fachbereichs Arbeit und Ausbildung beim Diakoniewerk Duisburg. Insgesamt fünf dieser Kaufhäuser betreibt die Duisburger Diakonie unter der Firmenbezeichnung "KadeDi" - Kaufhaus der Diakonie.

Am Programm nehmen beim Duisburger Sozialkaufhaus zehn gemeinsam mit dem Jobcenter ausgewählte Beschäftigte teil. Viele von ihnen verfügen über keinen Berufsabschluss oder haben schon seit Jahren nicht mehr im erlernten Beruf gearbeitet. Damit sie in der Lage sind, die umfassenden Aufgaben tatsächlich zu bewältigen, haben sie ein dreimonatiges vorgelagertes Coaching absolviert. Auch das projektbegleitende Coaching erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Integrationsfachkräften des Jobcenters und beinhaltet einen kontinuierlich fortzuschreibenden Förderplan für jeden Einzelnen, denn: Oberstes Ziel des Landesprogramms ist die spätere Integration in den ersten Arbeitsmarkt.

In NRW werden mit dem ESF-kofinanzierten Programm "Öffentlich geförderten Beschäftigung" (ÖgB) sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse gefördert. Begleitet durch weitere Unterstützungsangebote wird die langfristige bzw. dauerhafte Integration besonders arbeitsmarktferner Personengruppen in das Erwerbsleben ermöglicht. Die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit ist am Fördervorhaben beteiligt.

 

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