ESF in NRW. Öffentlich geförderte Beschäftigung im Lebensmittelmarkt. Fotobericht

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Gespeichert von Arbeit.Meding am 21. August 2017
Foto: Team vom Lebensmittelmarkt Heßler

Öffentlich geförderte Beschäftigung im Lebensmittelmarkt eröffnet für Langzeitarbeitslose und Stadtteil neue Chancen

Nach sechs Jahren Arbeitslosigkeit wieder täglich zur Arbeit gehen und neue berufliche Perspektiven finden - mit dem Landesprogramm "Öffentlich geförderte Beschäftigung" ist das gelungen. Sieben ehemalige Langzeitarbeitslose haben in Gelsenkirchen im Lebensmittelmarkt Heßler, betrieben von der GAFÖG GmbH, einen neuen Arbeitsplatz gefunden.

Für die Dauer von zwei Jahren unterstützen die ehemals Langzeitarbeitslosen als öffentlich geförderte Markthelferinnen und Markthelfer die Stammbelegschaft des neu eröffneten Lebensmittelmarktes in Gelsenkirchen. Auch für den Stadtteil ist das eine Chance: Die Bewohnerinnen und Bewohner - viele von ihnen sind über 60 Jahre alt – haben endlich wieder einen Lebensmittelmarkt in fußläufiger Entfernung.

Im Rahmen des Landesprogramms erfolgt die Auswahl der Langzeitarbeitslosen in Kooperation mit dem örtlichen Jobcenter. In einem Kompetenzfeststellungsverfahren wird ihre tatsächliche Eignung geprüft.
Die ehemals Langzeitarbeitslosen arbeiten im Schichtdienst, von Montag bis Samstag in der Zeit von 7 bis 19 Uhr. Zu ihren Arbeiten gehören das Einräumen der Waren in die Regale, die Kontrolle der Mindesthaltbarkeitsdauer der Waren, aber auch das Kassieren an der Scanner-Kasse.
Neben der Beschäftigung ist auch die Qualifizierung wichtig, um Perspektiven für die Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Die Qualifizierungsmodule umfassen etwa Hygienevorschriften, Kundenservice, aber auch Verwaltungstätigkeiten wie Kalkulation und Inventur.

In NRW werden mit dem ESF-kofinanzierten Programm "Öffentlich geförderten Beschäftigung" (ÖgB) sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse gefördert. Begleitet durch weitere Unterstützungsangebote wird die langfristige bzw. dauerhafte Integration besonders arbeitsmarktferner Personengruppen in das Erwerbsleben ermöglicht. Die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit ist am Fördervorhaben beteiligt.

 

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