ESF in NRW. Modellprojekt Chance Zukunft. Fotobericht

Bild des Benutzers Arbeit.Meding
Gespeichert von Arbeit.Meding am 21. August 2017
Foto: Ein junger Mann und eine junge Frau unterhalten sich im Beratungsbully

Zukunft ermöglichen durch individuelle Unterstützung und Beratung – Chance für langzeitarbeitslose junge Menschen. Kurzbericht

Das Modellprojekt "Chance Zukunft" geht neue Wege, um arbeitsmarktferne junge Menschen in Schule, Ausbildung oder Arbeit (zurück)zubringen. Die Berufsbildungswerke Niederrhein und Volmarstein beteiligen sich mit individuellen Förder- und Beratungsangeboten. Kletterseil und Staplerschein gehören ebenso dazu wie aufsuchende Sozialarbeit.

Das CJD-Berufsbildungswerk Niederrhein stellt im Rahmen des Modellprojekts insgesamt 32 Teilnahmeplätze bereit. Für die aufsuchende Sozialarbeit stehen drei Beratungsbusse zur Verfügung. „Das Modellprojekt ist bei den Teilnehmenden sehr beliebt und die Fluktuation ist vergleichsweise gering“, so Projektleiterin Katrin Geurds. Mit besonderen Angeboten sollen den Teilnehmenden erste kleine Erfolgserlebnisse und neues Selbstvertrauen vermittelt werden. Dazu gehören der Besuch einer Kletterhalle, aber auch die Möglichkeit, den Gabelstaplerschein zu erwerben.

Das Berufsbildungswerk Volmarstein stellt insgesamt 20 Teilnahmeplätze bereit. Individuelle Unterstützungsarbeit, erlebnispädagogische Angebote und aufsuchende Sozialarbeit spielen auch hier eine wesentliche Rolle, um die Teilnehmenden zu erreichen und Wege in Gesellschaft und Arbeitswelt (wieder) zu öffnen. „Anders als bei Jobcenter-Maßnahmen können wir sehr individuell arbeiten und auch bei belastenden persönlichen Problemen unterstützen, etwa bei der Wohnungssuche oder beim Arztbesuch“, so Projektleiter Roland Kompalka.

Im Rahmen des Modellprojekts "Chance Zukunft" bietet ein Verbund von Berufsbildungswerken ein kompaktes Beratungs- und Unterstützungsangebot an. Entscheidend ist die Verbindung von persönlicher Unterstützung und Coaching, beruflich-schulischer Orientierung und niedrigschwelliger aufsuchender Sozialarbeit. Die jungen Menschen bleiben im Projekt, bis ein Anschluss gefunden ist, maximal bis zu 24 Monaten.

Das Modellprojekt wird mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Sozialfonds (ESF) und durch die finanzielle Beteiligung von 28 regionalen Jobcentern ermöglicht.

 

Relevante

Pressemitteilungen

Weiteres

zum Thema